• Nach Olympia: Transparency Deutschland fordert Neustart im Vorgehen gegen Doping

    Transparency Deutschland/IG

    Berlin, 24.08.2016 – Die Anti-Doping-Politik im internationalen Sport muss nach den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro völlig neue Wege gehen. Die Anti-Korruptions- organisation Transparency International Deutschland e. V. fordert eine schärfere Trennung von Politik und Sport und die Unabhängigkeit der Anti-Doping Testlabore. Außerdem müssen Hinweisgeber geschützt sowie Integrität als Förderkriterium der nationalen und internationalen Sportförderung eingeführt werden. „Die Vorgänge rund um systematisches, vom Staat gefördertes Doping in Russland und die Hinweise, dass manche Sportarten weltweit vom Doping-verseucht sind, zeigen das Scheitern des bisherigen Anti-Doping-Konzepts auf“, erklärt Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland.
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    Neutralität von medizinischen Leitlinien gefährdet

    Transparency Deutschland

    Berlin, 15.08.2016 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. fordert gesetzliche Regelungen zur Erstellung und Qualitätssicherung von medizinischen Leitlinien für Ärzte und andere Heilberufe. In einer Untersuchung hat Transparency Deutschland die Rahmenbedingungen zur Erstellung von medizinischen Leitlinien analysiert. Die Auswertung kommt zu dem Ergebnis, dass die Unabhängigkeit und Neutralität von medizinischen Leitlinien nicht gesichert ist. „Es geht nicht nur um individuelle therapeutische Entscheidungen einzelner Mediziner, sondern um die strukturelle Beeinflussung. Durch mangelnde Regulierung und fehlende Transparenz entstehen Einfallstore für Korruption“, sagt Prof. Dr. Christoph Stein, Autor der Studie und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit von Transparency Deutschland.

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  • Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern: Alle Parteien für bessere Korruptionsbekämpfung

    Transparency Deutschland/IG

    Berlin, 23.08.2016 – Die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern wollen sich nach der Landtagswahl mehrheitlich für eine stärkere Korruptionsbekämpfung einsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. Befragt wurden im Zeitraum Juli / August 2016 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD, FDP, DIE LINKE und die AfD. Position bezogen haben alle Parteien bis auf die AfD. Bei den notwendigen Maßnahmen im Bereich Antikorruptionsbeauftragte, Hinweisgeber, Offenlegung von Nebentätigkeiten von Politikern, Lobbyregister, legislativer Fußabdruck und Informationsfreiheit gibt es aber erhebliche Unterschiede.

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    „Heimlichtuer des Monats“: Entgelte für Müllverbrennung nicht transparent

    Köln, 12.08.2016 –  Die Initiative aus Bund der Steuerzahler NRW, Mehr Demokratie NRW, NABU NRW und der Anti- korruptionsorganisation Transparency Deutschland kritisiert die Weigerung von neun Kreisen und kreisfreien Kommunen in NRW, die Kosten für die Hausmüll- entsorgung in den Verbrennungsanlagen zu nennen. Diese Entgelte zahlen die kreisfreien Städte und Kreise an die Betreiber von Müllverbrennungsanlagen und sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Gebühren. Die Verweigerung der Auskunft zu den Verbrennungsentgelten wird unterschiedlich begründet. Allen Antworten ist jedoch eines gemeinsam: Für den Verbraucher wird keine Transparenz hergestellt. Diese Heimlichtuerei zeigt deutlich, wie dringend die Landesregierung ein Transparenzgesetz auf den Weg bringen muss, wie es das Transparenzbündnis „NRW blickt durch“ fordert.
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