• Transparency Deutschland fordert Transparenz und globale Standards im Verteidigungssektor

    Berlin, 16.02.2017 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. fordert auf der Münchner Sicherheitskonferenz mehr Transparenz und globale Standards bei der Planung und Umsetzung von Rüstungsprogrammen. Der Verteidigungsbereich ist in vielen Ländern ein großer Titel in den nationalen Haushalten. Trotz dieser hohen Bedeutung bleibt die Transparenz in diesem Bereich oft mangelhaft. Transparency Deutschland erwartet von der Bundesregierung, dass Deutschland sich international für Transparenz-Standards einsetzt. Als starkes NATO-Mitglied hat Deutschland die Möglichkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen, muss aber auch dieser Verantwortung im In- und Ausland gerecht werden.

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    Bundesverkehrsminister muss den Druck erhöhen

    Berlin, 03.02.2017 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. kritisiert die fehlende Bereitschaft der Volkswagen AG (VW), den Abgasskandal aufzuarbeiten, und fordert ein stärkeres Engagement der Politik. Angesichts des Ausscheidens von Christine Hohmann-Dennhardt als Compliance- und Ethikbeauftragte wird deutlich, dass Vorstand und Eigentümer des Unternehmens immer noch nicht an einer lückenlosen Aufklärung interessiert sind. Transparency Deutschland fordert daher die Politik auf, sich stärker für eine Aufarbeitung des Abgasskandals einzusetzen. Das Bundesverkehrsministerium muss Druck ausüben, um einen tatsächlichen Kurswechsel zu initiieren.
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  • Bericht zu „Drehtüreffekten“ bei EU-Institutionen

    Berlin, 31.01.2017 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute einen Bericht über den Wechsel von vormals hochrangigen EU-Vertretern in die Privatwirtschaft veröffentlicht. Zuletzt sorgte der Wechsel des ehemaligen EU-Kommissions Präsidenten José Manuel Barroso zu Goldman Sachs für Kritik. Der Bericht untersucht diese „Drehtüreffekte“ bei den EU-Institutionen. Dabei wurden die Karrieren von 485 ehemaligen Mitgliedern des Europäischen Parlaments und 27 Vertreter der Kommission analysiert. Ein Drittel der ehemaligen deutschen Abgeordneten sind zwei Jahre nach ihrem Ausscheiden in Organisationen aktiv, die im EU Lobbyregister geführt werden. Es finden sich unter anderem Tätigkeiten in Brüsseler Lobbyberatungen wie GPlus oder die Leitung des Brüsseler Büros des Autobauers Opel, so Daniel Freund von Transparency International.

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    6. Internationale G20-Antikorruptionskonferenz

    Zivilgesellschaft zum ersten Mal dabei

    Berlin, 26.01.2017 – Das Bundesministerium des Inneren lädt heute zur 6. Internationalen G20-Antikorruptionskonferenz in Berlin ein. Zum ersten Mal überhaupt ist bei der jährlichen Konferenz auch die Zivilgesellschaft vertreten. In vier Podiumsdiskussionen diskutieren Expertinnen und Experten zu Integrität im öffentlichen Sektor, Collective Actions, Regulierung des Gesundheitssektors und Korruptionsbekämpfung im Sport. Neben Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland sind auch Transparency UK und Transparency Russia vertreten. Die Konferenz wurde gestern mit einem Empfang eröffnet. Für die Zivilgesellschaft sprach Pablo Secchi, Geschäftsführer von Transparency International Argentinien. Argentinien wird die G20-Präsidentschaft von Deutschland im nächsten Jahr übernehmen. Ein Video seiner Rede finden Sie auf unserer Facebook-Seite.
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Was ist Korruption?

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft