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VW erneut unter Verdacht

25.07.2006

München – Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, sollen im aktuellen Bestechungsskandal des Auto-Zulieferers Faurecia nicht nur mehrere hunderttausend Euro in bar an Mitarbeiter diverser Automobilkonzerne geflossen sein. Es sei zudem auch zur Bezahlung von Wohnungseinrichtung, Bordellbesuche und Spendenpartys, bei denen die Manager als Wohltäter aufgetreten seien, gekommen. Die großen Automobilhersteller verfügten nach Einschätzung der Ermittler über ein enormes Erpressungspotential gegenüber ihren Zulieferern. Dieser Druck habe sich durch geplante Auto-Allianzen, wie etwa die von General Motors und Renault-Nissan noch erhöht.

06-07-24_Süddeutsche