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Siemens soll Menem bestochen haben

11.08.2008

München- In einem detaillierten Hintergrundbericht erläutert sueddeutsche.de die neuen Anschuldigungen gegen Siemens, wonach der Konzern den ehemaligen argentinischen Präsidenten Carlos Menem und weitere ehemalige hochrangige Politiker mit Millionenzahlungen bestochen haben soll, um an einen der größten Aufträge für Siemens in Südamerika zu gelangen. Zeugenaussagen zufolge habe Siemens insgesamt bis zu 100 Millionen US-Dollar als Schmiergeld aufwenden wollen. Ein Teil des Geldes sei bereits über Scheinfirmen gezahlt worden. Nach der Abwahl der Regierung Menem sei das Großprojekt gekündigt worden. Daraufhin habe Siemens erfolgreich auf Schadensersatz geklagt. Durch die neuen Erkenntnisse der Ermittlungen könnte der Konzern nun sämtliche Ansprüche verlieren.

08_08_09_sueddeutsche.de