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Schweizer Anwalt im Müllskandal angeklagt

27.01.2006

Köln – Im Schmiergeld-Skandal um den Bau der Kölner Müllverbrennungsanlage werde nun wegen Verdachts der Beihilfe zur Untreue auch gegen einen Schweizer Rechtsanwalt verhandelt, meldet der Kölner Stadt-Anzeiger. Der Anwalt und Generalkonsul eines pazifischen Inselstaates soll die Verteilung der Schmiergelder über ein Netz ausländischer Konten geregelt haben. Konkret gehe es um Schmiergeldzahlungen der früheren Anlagenbaufirma Steinmüller an eine Schweizer Firma für einen Wartungsvertrag für die neu errichtete Müllverbrennungsanlage in Höhe von fast 2,4 Millionen Euro. Zwei weitere Anklagepunkte gegen den Schweizer Anwalt seien „aus Gründen der Prozess-Ökonomie“ zunächst zurückgestellt, so der Artikel weiter.

06-01-23_KölnerStadtAnzeiger