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Schreiber kann jetzt ausgeliefert werden

30.07.2009

Berlin- tagespiegel.de meldet, der politische Schutz für den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber in Kanada sei abgelaufen. Die Staatsanwaltschaft Augsburg, die Schreiber vor Gericht bringen wolle, habe aber noch keine Erkenntnisse, dass eine Auslieferung der Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre bevorsteht. In Schreibers Unterlagen, die eine kanadische Untersuchungskommission jetzt veröffentlicht habe, sollen sich etliche in Deutschland bislang nicht oder nicht in dem Umfang bekannte Verweise auf Kontakte oder Kontaktversuche des Lobbyisten mit deutschen Politikern und Funktionären befinden. Darunter seien mindestens zehn dokumentierte Einträge, die auf den früheren Kanzler und CDU-Parteivorsitzenden Helmut Kohl verweisen.

09_07_29_tagesspiegel.de