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Schmiergeld zum Schein

24.01.2008

München- Die Süddeutsche berichtet über das von der Generalstaatsanwaltschaft München organisierte Treffen von Juristen aus mehreren Bundesländern.  Die Tagung diente dazu, sich über grenzüberschreitende Korruptionsbekämpfung auszutauschen. Armin Nack, Vorsitzender des ersten Strafsenats beim Bundesgerichtshof (BGH), regte den Einsatz von verdeckten Fahndern an. Er sieht dabei keine rechtlichen Probleme und stellt eine Kooperation mit Transparency International in den Raum. Sylvia Schenk, Vorsitzende von Transparency Deutschland, äußerte sich dazu eher zurückhaltend. Transparency sei keine Behörde. Der Organisation gehe es darum, mehr Bewusstsein zu schaffen, insbesondere in der Wirtschaft. Vielen Firmenchefs seien die Risiken dieser Form der Wirtschaftskriminalität gar nicht geläufig.

08-01-21_SZ