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Schmiergeld für Aufträge kassiert

01.03.2006

Frankfurt- Im Prozess um die Korruptionsaffäre der Frankfurter Messe habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen den ehemaligen Fachreferenten der Messegesellschaft und den Inhaber einer Sanitärfirma erhoben, berichtet das Nachrichtenportal des Hessischen Rundfunks. Den Beschuldigten werde vorgeworfen, sich durch unerlaubte Absprachen und fingierte Abrechnungen in den Jahren 1997 bis 2000 mehr als 750.000 Euro für die Vergabe von Aufträgen erschlichen zu haben. Wie der zuständige Staatsanwalt berichte, seien im Verlauf der Ermittlungen bereits 150 Personen festgenommen worden.  Der Gesamtschaden für die Messegesellschaft betrage 7.5 Mio. Euro.

06-02-28_hr-online.de