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Rücksicht auf eine Richterin

27.08.2009

Frankfurt- sueddeutsche.de berichtet, die hessische Top-Juristin Karin Wolski bleibe offenbar wegen ihrer guten Kontakte zur CDU von einem Steuerprozess verschont. Ihr Ehemann müsse sich dagegen vor dem Darmstädter Landgericht wegen Steuerhinterziehung verantworten. Kritisch hinterfragt wird die Annahme der Darmstädter Justiz, dass Wolski die gemeinsame Steuererklärung ausschließlich ihrem Ehemann überlassen habe soll. Zahlreiche Verfahren gegen ihren Mann, unter anderem wegen Untreue, Betrug und Geldwäsche, sollen sich lange hingezogen und ein merkwürdiges Ende gefunden haben. Der parlamentarische Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen fordere von Wolski, ihre Ämter bis zur Klärung aller Vorwürfe ruhen zu lassen.

09_08_25_sueddeutsche.de