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Ratsmandat nur gegen Spende

22.10.2009

Krefeld- rp-online.de berichtet, von allen Mitgliedern im neu gewählten Stadtrat werde von den etablierten Parteien eine Spende zur Deckung ihrer Wahlkampfkosten erwartet. Wer für die CDU kandidieren wolle, müsse 2.600 Euro spenden – oder Spenden in gleicher Höhe besorgen. Das Geld müsse auch bezahlt werden, wenn die Kandidatur nicht erfolgreich verlaufe. Zusätzlich müsse ein Viertel der monatlichen Aufwandsentschädigung an die CDU gespendet werden. Bei der SPD werde Geld von gewählten Mandatsträgern erwartet, nicht von Kandidaten. Erwartet werde von Ratsmitgliedern und Bezirksvertretern eine Parteispende von einem Drittel der Aufwandsentschädigung. Die FDP habe ihre Spendenerwartung nach Listenplatz gestaffelt. Für Platz eins bis fünf seien 2.000 Euro zu zahlen, für die Plätze sechs und sieben 1.500 Euro, für die Plätze acht und neun 750 Euro und ab Platz zehn 500 Euro. Grüne Mandatsträger in Rat und Bezirksvertretung sollen ein Drittel ihrer Aufwandsentschädigungen spenden – was nicht von allen gemacht werde.

09_10_21_rp-online.de