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Pharma-Industrie umgarnt Impfberater

10.06.2010

Berlin- Laut berlinonline.de verfügen die Mehrzahl der Mitglieder der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin über gute Verbindungen zur Pharmaindustrie: 13 der 16 Experten sollen entweder in Gremien sitzen, die von Impfstoffherstellern unterstützt werden, Impfstudien mit den Herstellern planen, Honorare für Vorträge von ihnen erhalten oder zu Impfthemen in Medien publizieren, die teilweise von den Herstellern bezahlt werden. Das RKI berate die Bundesländer. Die Ausrufung einer Pandemie erfordere eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern und Epidemiologen, so der Bremer Gesundheitsexperte Gerd Glaeske. "Die Stiko sollte nicht länger allein entscheiden dürfen."
 
10_06_08_berlinonline.de