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Griechisches Wissen

29.06.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, der frühere Chef von Siemens Hellas, Michael Christoforakos, sei laut seinen Anwälten bereit, sich einem Verfahren in München zu stellen. Da er auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, könne er eine Auslieferung nach Griechenland verhindern, wenn er der Münchener Staatsanwaltschaft erzähle, was er über die Korruption bei Siemens wisse. Christoforakos soll CDs mit genauen Informationen zu den Schmiergeldzahlungen und den darin verwickelten Personen besitzen. In Griechenland werde Korruption mit lebenslanger Haft bestraft. Die deutsche Justiz habe hingegen wegen des Siemens-Skandals noch keine Gefängnisstrafe ausgesprochen.

09_06_28_sueddeutsche.de