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G7-Länder wollen mit gutem Beispiel bei der Korruptionsbekämpfung vorangehen

Berlin, 13.06.2016

Im Rahmen des G7 Gipfels in Japan haben sich die anwesenden Industrieländer verpflichtet, die globale Antikorruptionsagenda voranzutreiben. In einer gemeinsamen Erklärung stellen die Regierungen fest, dass die Korruptionsbekämpfung ein elementarer Erfolgsfaktor für wirtschaftliches Wachstum und politische Stabilität ist. Die G7 fordern deshalb mehr Transparenz in der öffentlichen Vergabe und in der Finanzpolitik. Dazu gehört unter anderem die Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten von Unternehmen. Zudem sollen internationale Vereinbarungen effektiver implementiert werden und auch bei der Strafverfolgung wird eine engere Zusammenarbeit angestrebt. Lobende Worte gab es auch für die internationale Zivilgesellschaft, die zum Beispiel im Rahmen der EITI-Initiative einen großen Beitrag für mehr Transparenz leistet. Transparency Deutschland begrüßt die Erklärung ausdrücklich und fordert, dass die formulierten Ziele rasch und konsequent mit konkreten Maßnahmen umgesetzt werden.

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