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Flowtex-Millionen abgezwackt

27.08.2009

Karlsruhe- tagblatt.de berichtet, die Ex-Frau des Flowtex-Chefs Manfred Schmider stehe wegen Geldwäscheverdachts vor Gericht. Damit gehe der Flowtex-Skandal, der zu den größten Fällen von Wirtschaftskriminalität in Deutschland zähle, in seine letzten Runden. Die Angeklagte soll Anfang 2000, kurz nach der Verhaftung ihres damaligen Mannes, rund fünf Millionen Schweizer Franken vom Konto einer Stiftung abgezweigt haben. Zudem soll sie ein Chagall-Gemälde ihres Mannes an ihren Vermögensverwalter zur Aufbewahrung übergeben haben, um ein privates Darlehen abzusichern. Intention, so vermute die Staatsanwaltschaft, sei gewesen, Geld und Gemälde am Insolvenzverwalter vorbei zu schleusen.

09_08_26_tagblatt.de