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Fälschen und Forschen

04.05.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, Mitarbeiter eines Sonderforschungsbereichs (SFB) an der Universität Göttingen sollen nicht vorhandene oder noch nicht geschriebene Aufsätze auf Publikationslisten gesetzt haben, um Drittmittel zu erhalten. Zudem bestehe der Verdacht, dass Forschungsgelder in sechsstelliger Höhe falsch verbucht oder veruntreut wurden. Laut der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die den SFB mit mehreren Millionen Euro fördere, habe die DFG einen so weitreichenden Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten seit Jahren nicht gehabt. Die Universitätsleitung ermittle nun "akribisch und rigoros".

09_05_04_sueddeutsche.de