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Empfehlung mit Beigeschmack: Autoren der WHO-Grippe-Regeln erhielten Geld von der Pharmaindustrie

07.06.2010

München- Laut Süddeutsche Zeitung erhielten nach Informationen des British Medial Journal einige der Experten, die an den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Umgang mit Grippe-Pandemien mitgewirkt haben, zur gleichen Zeit Geld von den Pharmafirmen Roche und Glaxo Smith Kline. Die WHO habe diese Zusammenhänge nicht offen gelegt, obwohl die Wissenschaftler sie in früheren Publikationen angegeben haben sollen. Die Organisation fordere „grundsätzlich eine Erklärung über mögliche Interessenkonflikte“, so die betroffenen Mediziner. In den veröffentlichten Richtlinien tauche diese Erklärung jedoch nicht auf. Als Begründung nenne die WHO, dass sie Erklärungen von Einzelpersonen nicht veröffentliche – um die Experten vor Beeinflussung zu schützen.

Kein Link, da Printausgabe vom 5. Juni (S. 22).