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Eishockey-Freundschaft

18.05.2009

München- Süddeutsche Zeitung berichtet über die Vorwürfe gegen den Eishockey-Weltpräsidenten und IOC-Vorständler Rene Fasel. Dem IIHF-Cehf werde vorgeworfen, er sei zu eng mit der Firma eines Jugendfreundes vernetzt gewesen, die viel Geld für Beratungen des Eishockey-Exklusivvermarkters Infront kassiert habe. Fasel gebe zu, der Zuger Firma Proc AG Kontakte und Knowhow als „kostenfreie Freundschaftakte“ bereitgestellt zu haben. Die Proc AG habe dafür laut Vierjahres-Vertrag mit Infront 400.000 Franken zuzüglich Provisionen erhalten. Sylvia Schenk, Vorsitzende von Transparency Deutschland, vermisse in dem Vertrag konkrete Tätigkeitsmerkmale für den Berater; irritierend sei auch die pauschale Vergütungsklausel.

09_05_16/17_Süddeutsche Zeitung