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Ein Zeuge belastet frühere Siemens-Spitze schwer

07.04.2008

München- Laut Süddeutscher Zeitung hat der frühere Anti-Korruptionsbeauftragte des Unternehmens, Albrecht Schäfer, mit seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft am 14. Februar Mitglieder des damaligen Zentralvorstands schwer belastet. Bereits im November 2003 habe er über heftige Vorwürfe der italienischen Justiz an die Adresse von Siemens berichtet. Der damalige Vorstandschef Heinrich von Pierer sei nicht informiert worden. Das Gericht in Mailand habe es als ,,Siemenstypisch‘‘ befunden, dass in der Kraftwerkssparte des Konzerns ein System von Konten aufgefallen sei, die für die Straftat verwendet worden seien. Die Staatsanwaltschaft habe diese Woche auf Anfrage erklärt, es sei offen, ob es zu weiteren Verfahren gegen ehemalige Top-Manager komme.

08_04_04_Süddeutsche Zeitung