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Das Ende eines Idylls

20.05.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, Alexander Ruzicka, langjähriger Deutschland-Chef des Werbezeitenvermarkters Aegis, sei vom Wiesbadener Landgericht wegen schwerer Untreue zu elf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Zusammen mit Helfern habe Ruzicka 37 Millionen Euro abgezweigt. Der Richter habe ausgeführt, die Media-Branche sei für Außenstehende kaum zu durchschauen; der Markt bewege sich in einer "Grauzone". Ruzicka sei von Sendern und Verlagen hofiert worden, damit er bei ihnen Anzeigen und Spots der Werbekunden platziere. Persönliche Deals seien ihm augenscheinlich mit Hilfe etlicher Freispots gelungen, die Fernsehmanager gewährt haben sollen, wenn die versprochenen Quoten nicht zu erreichen waren.

09_05_19_sueddeutsche.de