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Auftakt im Schmiergeldprozess gegen ehemaligen Deka-Geschäftsführe

21.03.2007

Frankfurt - Der im Zusammenhang mit dem Frankfurter Immobilienskandal vor Gericht stehende Deka-Manager habe ein Geständnis abgelegt, wie der Wiesbadener Kurier berichtet. Insgesamt habe er von Geschäftspartnern Schmiergelder in einer Höhe von 470.000 Euro angenommen. Neben diesem Angeklagten seien noch rund 100 andere im Zusammenhang mit diesem Fall beschuldigt. Der geständige Deka-Manager sei „lediglich die erste Schlüsselfigur eines weit verzweigten Netzes, die sich vor Gericht verantworten muss“ so der Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner. Der Angeklagte habe ein Schuldanerkenntnis in Höhe von 519 000 Euro unterzeichnet, um so den Schaden wieder gut zu machen und arbeite heute als selbständiger Berater.
07-03-20_Wiesbadener Kurier