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Atomkraftgegner kritisieren "Bestechungssystem für Politiker

27.01.2006

Mannheim – Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiere im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen E.on Ruhrgas das System der Einflussnahme der Energiekonzerne auf die Energiepolitik, berichtet ngo-online. Nicht nur Landräte und Bürgermeister, auch Landes- und Bundespolitiker würden in Gremien des E.on-Konzerns eingebunden oder von E.on bezahlt. Die Organisation kritisiere weiter die Verbindungen zwischen großen Energiekonzernen und Deutscher Bank und Allianz. Ein Sprecher der Organisation sage, dass nicht Transparenz das Problem sei, sondern die unzureichende Gesetzeslage, die solche Strukturen grundsätzlich zulasse.

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