Themen

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Sport

Sport kann völkerverbindend wirken und politische Grenzen überwinden. Sport ist ein wesentlicher Faktor der gesellschaftlichen Wirklichkeit, in den Medien nimmt die Sportberichterstattung einen großen Raum ein, der Umsatz im Sport rechnet sich längst in Milliarden. Transparency Deutschland setzt sich für transparente und korruptionsfreie Sportstrukturen ein, in Deutschland und weltweit.


Aktuelles

Unser Fußball – ein gesellschaftliches Vorbild

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Berlin, 16. Juli 2020 – Transparency Deutschland hat die Erklärung des Bündnisses "Unser Fußball" unterzeichnet. Mit seiner enormen Strahlkraft kommt dem Fußball eine große gesellschaftliche Verantwortung zu. Eine Verantwortung, der er leider allzu oft nicht gerecht geworden ist. Transparency Deutschland fordert, dass sich der Fußball im Sport und in der Gesellschaft für Menschenrechte und Vielfalt stark macht und Korruption ernsthaft bekämpft. Als gesellschaftliches Vorbild handelt unser Fußball sozial nachhaltig und wird seiner ökologischen Verantwortung gerecht. Dem Bündnis haben sich bereits rund 2.400 Fanclubs bzw. Gruppen sowie rund 13.000 Einzelpersonen angeschlossen.

Weiterführende Informationen

Webinar "Schmerzmittelmissbrauch im Fußball"

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Berlin, 02.07.2020 – Zusammenbrüche auf dem Spielfeld, Blut spuckende Spieler, Nierentransplantationen, lebenslange gesundheitliche Folgen: Der Fußball hat ein erhebliches Problem mit Schmerzmitteln, aber nur wenige sprechen öffentlich darüber. In einem Webinar von Bündnis 90 / Die Grünen diskutierte zu diesem Thema Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, u.a. mit Erwin Bugar (DFB), Jonathan Sachse und Arne Steinberg (beide Correctiv), Andrea Gotzmann (Nationale Anti-Doping Agentur) sowie Erhard Grundl und Felix Bach (Bündnis 90 / Die Grünen).

Zur Aufzeichnung des Webinars

 

Sylvia Schenk und Caroline Roeger zur Leitung der Arbeitsgruppe Sport gewählt

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Berlin, 29.02.2020 – Die Arbeitsgruppe Sport hat am 29. Februar 2020 Sylvia Schenk als Leiterin wiedergewählt. Caroline Roeger wurde zur stellvertretenden Leiterin gewählt. Sylvia Schenk ist Juristin in Frankfurt am Main und ehemalige Leichtathletin. Sie ist seit 2006 bei Transparency Deutschland und leitet die Arbeitsgruppe seit Januar 2014. Caroline Roeger ist als Juristin beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle tätig und ebenfalls ehemalige Leichtathletin. Sie ist bereits seit 2017 in der Arbeitsgruppe zu den Schwerpunktthemen EURO 2024 und Good Governance aktiv.

 

Dialogforum der Special Olympics World Games Berlin 2023

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Berlin, 29.01.2020 – In Zusammenarbeit mit der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes und den Athletensprecherinnen und -sprechern hat das Dialogforum der Special Olympics World Games Berlin 2023 Ende Januar getagt.

Unter den fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Sportverbanden und Zivilgesellschaft war auch Angela Reitmaier als für die Arbeitsgruppe Sport zuständiges Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland. Ihr Hinweis an die Präsidentin Christine Krajewski Großveranstaltungen nur unter Beachtung von Compliance und Menschenrechten durchzuführen, wurde sogleich in deren Begrüßungsrede aufgenommen. Transparency Deutschland begrüßt die Partizipation der Beteiligten in einem Dialogforum und steht bereit, darüber weiter mit Special Olympics Deutschland im Gespräch zu bleiben.


Forderungen

  • Die EURO 2024 muss ein Leuchtturm für Menschenrechte, Vielfalt sowie Transparenz werden. Hierzu sind Bundesregierung, Länder und Spielorte aufgerufen, umfassende Compliance-Maßnahmen zu ergreifen. Notwendig ist ein Nachhaltigkeitskonzept nach den UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte.
  • Deutschland braucht eine internationale Sportstrategie, um einen Beitrag zur Bekämpfung von Misswirtschaft und Korruption im Sport zu leisten. Fördergelder des Bundes sollten an entsprechende Kriterien geknüpft werden.
  • National muss das von Transparency Deutschland mitentwickelte Konzept des DOSB für Good Governance auf die Mitgliedsorganisationen des DOSB und die Landessportverbände übertragen werden.
  • Nachdem im Jahr 2017 Sportwettbetrug als Straftatbestand eingeführt wurde, muss – auch zum Schutz der Athletinnen und Athleten – ein Schwerpunkt auf Prävention gelegt und das Projekt von DFL und DFB flächendeckend im Fußball ausgerollt sowie auf andere Sportarten übertragen werden. 
     
  • Die Bundesregierung muss die Prävention von Spielmanipulation zu einem Förderkriterium machen. Als Maßnahme zur Prävention von Spielsucht muss die Werbung für Sportwetten eingedämmt werden. 
     
  • Ein Whistleblower-System mit Schutz für Hinweisgeber muss eingerichtet werden.

Hintergrund

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sports sowie seine Vorbildwirkung und globale Verankerung verlangen von den Verantwortlichen ein beispielhaftes Engagement für ethische Grundsätze und Fairness, wie sie in der Olympischen Charta niedergelegt sind. Nur auf dieser Basis lassen sich die Werte des Sports, seine Glaubwürdigkeit und damit auch seine erzieherische Funktion dauerhaft sichern.

Würden diese Prinzipien konsequent umgesetzt, wäre dies die beste Prävention gegen Fehlentwicklung und Korruption, die – trotz zahlreicher Fälle – im Sport immer noch viel zu wenig thematisiert werden. Der Fokus der Arbeit von Transparency Deutschland liegt also auf der Schärfung des Bewusstseins für Missstände im Sport, die jene Prinzipien in Frage stellen, die der Sport sich selbst gibt, und der Stärkung von integrem und fairem Verhalten in allen Bereichen: auf dem Platz genauso wie in den Führungsebenen des Sports.


Publikationen
Leitfaden

Good Governance im Sportverein

Der vorliegende Leitfaden wendet sich an die große Zahl der Sportvereine an der Basis. Selbstverständlich können auch...

Positionspapier

Sportwetten und Manipulation von Sportwettkämpfen

Die Manipulation eines Sportwettkampfes, um über Sportwetten Einnahmen zu erzielen oder Geld zu waschen, ist in den...

Pressemitteilungen
Stellungnahmen

Sylvia Schenk

Leiterin der Arbeitsgruppe Sport