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LeitfadenWirtschaft

Partizipatives Trainingskonzept "Korruptionsvermeidung und -prävention in der Lieferkette am Beispiel der Bekleidungsindustrie"

Liefer- und Wertschöpfungsketten haben längst nationale Grenzen überschritten. Nach Schätzungen des UN Global Compact werden 80 Prozent des weltweiten Handels und der Produktion über internationale Lieferketten abgewickelt. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Unternehmen, nicht nur Qualitätsstandards einzuhalten, sondern die Wahrung von Menschenrechten und den Schutz der Umwelt zu garantieren. Korruptionsprävention spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn an allen Stellen der Lieferketten muss mit Korruption und anderen Delikten wie Betrug, Unterschlagung, Diebstahl, Erpressung und Urkundenfälschung gerechnet werden, die mit korrupten Handlungen vertuscht werden. Das Erkennen von Korruptionsrisiken und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung und Prävention von Korruption sind deshalb unverzichtbare Bedingungen zur glaubwürdigen Umsetzung sozialer und ökologischer Standards.

Ziel des Trainingskonzeptes ist es, die Akteure in der Lieferkette für das Thema Korruption zu sensibilisieren und sie fachlich und konzeptionell beim Aufbau von Maßnahmen gegen Korruption zu unterstützen und Trainerinnen und Träinern ein kompaktes Konzept an die Hand zu geben, mit dessen Hilfe sie zielgerichtet Trainings durchführen können.