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LeitfadenSport

Good Governance im Sportverein

Leitfaden von Transparency Deutschland

Der vorliegende Leitfaden wendet sich an die große Zahl der Sportvereine an der Basis. Selbstverständlich können auch Verbände oder Vereine im Profisport die Ausführungen nutzen, um sich mit der Herangehensweise an Good Governance vertraut zu machen. Sie werden angesichts weit höherer wirtschaftlicher und sonstiger Risiken (u.a. Doping, Manipulation von Sportwettkämpfen) aber mit ihren Maßnahmen weit über den hier aufgezeigten Rahmen hinausgehen müssen.

Für die Glaubwürdigkeit der Sportorganisationen als wichtige gesellschaftliche Kraft ist ein Führungskonzept notwendig, das auf den Grundsätzen Transparenz, Integrität, Verantwortlichkeit und Partizipation, das heißt der Beteiligung der Interessengruppen eines Verbandes oder Vereins an grundlegenden Entscheidungen, basiert. Ein Good Governance-Konzept analysiert die Risiken für den Verein und alle, die mit ihm zu tun haben – insbesondere seine Mitglieder – und schließt mögliche Lücken bei der Prävention durch passgenaue Maßnahmen. Dabei muss nicht alles neu erfunden werden – vieles ist bereits vorhanden, manches lässt sich bündeln, sodass im Endeffekt sogar Kapazitäten eingespart werden können.

Ein Mustervortrag zum Good Governance-Projekt ist zur Zeit noch in der Praxiserprobung. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an GG_im_Sport@transparency.de.