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Mittwoch, 4. Mai 2016

Banken sollen Kontakt zu Briefkastenfirmen verraten

Frankfurt am Main – Informationen von faz.net (27.04.16) zufolge sollen Banken nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums künftig offenlegen, welche Kunden Kontakt zu Briefkastenfirmen haben. Das durch Paragraph 30a der Abgabenordnung geschützte Vertrauensverhältnis zwischen Kunden und ihrer Bank solle Finanzbehörden nicht mehr im Wege stehen. Die Vermittlung solcher Auslandsgesellschaften müsse künftig von den Instituten an die zuständige Finanzbehörde gemeldet und vom Steuerpflichtigen in der Steuererklärung angegeben werden. Das Finanzressort wolle zudem das Strafrecht verschärfen und Steuerhinterziehung mittels einer Offshore-Gesellschaft künftig als besonders schweren Fall anerkennen. Am Donnerstag (05.05.16) werde Finanzminister Wolfgang Schäuble die Pläne den Ländern vorlegen.

 

16_04_27_faz.net



Freitag, 29. April 2016

Deutsche-Bank-Prozess: „Ein Freispruch, wie er sich gehört"

Hamburg – Wie spiegel.de (25.04.16) berichtete soll der Mammut-Prozess der vergangenen Jahre gegen die Deutsche-Bank-Chefs mit Freisprüchen enden. Alle Angeklagten, allen voran Jürgen Fitschen, Co-Chef des Geldinstituts und seine Vorgänger, Rolf-Ernst Breuer und Josef Ackermann, erhielten einen Freispruch. Dieses Urteil sei am Ende keine Überraschung mehr gewesen. Dass der angeklagte Prozessbetrug den Banken nicht nachweisbar sei, habe sich bereits vor einigen Wochen ableiten lassen, als der Antrag auf Gesuch der Staatsanwaltschaft bei der Frankfurter Börse abgelehnt worden sei.

16_04_28



Freitag, 29. April 2016

Sal. Oppenheim: Ex-Aufsichtsratschef wegen Untreue angeklagt

Hamburg – nach Informationen von spiegel.de (27.04.16) sollen riskante Investments die Bank Sal. Oppenheim beinahe in den Ruin getrieben haben. Im Kern gehe es um Verluste in Höhe von 23,5 Millionen Euro, die zum Nachteil der Bank bei einem Immobiliendeal in Frankfurt am Main entstanden seien. Vier Gesellschafter seien daher bereits verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft habe nun auch den ehemaligen Aufsichtsratschef der Bank, Georg Baron von Ullmann, wegen Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt.


16_04_28



Dienstag, 26. April 2016

Geldwäsche: Finanzministerium spricht von Zehntausenden Verdachtsfällen

Hamburg – Wie spiegel.de berichtete, wird in Deutschland laut einer Studie weit mehr Geld gewaschen als angenommen. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Laut Finanzministerium gebe es Zehntausende Verdachtsfälle. Das Geldwäschevolumen in Deutschland, einschließlich der Bereiche Gastronomie, Glücksspiel und Autohandel, soll sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das sei etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe.


16_04_25



Dienstag, 26. April 2016

Geldwäsche: Finanzministerium spricht von Zehntausenden Verdachtsfällen

Hamburg – Wie spiegel.de berichtete, wird in Deutschland laut einer Studie weit mehr Geld gewaschen als angenommen. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Laut Finanzministerium gebe es Zehntausende Verdachtsfälle. Das Geldwäschevolumen in Deutschland, einschließlich der Bereiche Gastronomie, Glücksspiel und Autohandel, soll sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das sei etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe.

 

16_04_25



Dienstag, 19. April 2016

Kanalinsel Jersey: Unser Panama

Hamburg – Nach der Veröffentlichung der „PanamaPapers“ ereiferten sich viele über Panama, doch einige der Steueroasen liegen mitten in Europa, berichtete spiegel.de (17.04.16). Zu den beliebtesten gehöre die Kanalinsel Jersey, Großbritanniens. Die Insel lebe von der Offshore-Finanzindustrie, der Sektor mache 50 bis 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Insel sei unter den zehn Steuerparadiesen, die die panamaische Anwaltskanzlei Mossack Fonseca am häufigsten für ihre Geschäfte nutzte. Die Stadt Couttus, Jersey lasse sich in den Top Ten der Banken finden, die für ihre Kunden bei Mossack Fonseca anfragten.

 

16_04_18



Dienstag, 19. April 2016

Walter-Borjans – Bei Steuerhinterziehung Lizenzentzug für Banken

Frankfurt – Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter Borjans habe nach einem Bericht auf faz.net (17.04.16) seine Forderung bekräftigt, Banken im Falle von Steuerhinterziehung strenger zu bestrafen. Der SPD-Politiker fordere die Möglichkeit des Entzugs der Banklizenz als letzte Konsequenz. Er kritisiere, dass bisher lediglich einzelne Mitarbeiter zur Verantwortung gezogen worden seien. In Bezug auf Geldströme in Briefkastenfirmen habe er gemeint, dass es in Deutschland jährlich um eine Größenordnung von mindestens 160 Milliarden Euro gehe, für die keine Steuern gezahlt würden.


16_04_18



Freitag, 15. April 2016

Schäuble: Fünf große EU-Staaten gehen bei Reaktion auf Panama voran

Karlsruhe – Nach Informationen von finanzen.net habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine gemeinsame Initiative der fünf großen EU-Staaten angekündigt.  Dieses Vorhaben sei eine Reaktion auf die „PanamaPapers“. Ziel der Initiative sei es, die Hintermänner von Unternehmenskonstruktionen zu erkennen. Gelingen solle dies mit einer Vernetzung der Register über die wirtschaftlichen Eigentümer von Firmen.  Im Mittelpunkt stehe das große Vorgehen gegen Steuerbetrug, Steuervermeidung und Geldwäsche.

 

16_04_14



Dienstag, 12. April 2016

Panama Papers – Schäuble verweigerte Kontakt zu „Whistleblower“

München – Die Bundesdruckerei des Finanzministeriums soll nach Angaben von focus.de in dubiose Geschäfte mit einer Briefkastenfirma von Mossack Fonseca verwickelt sein. Ihr Name tauche in den „PanamaPapers“ auf. Interessant sei vor allem, dass ein Whistleblower Finanzminister Schäuble und Staatssekretär Werner Gatzer schon vor Jahren warnen wollte, doch Schäuble soll den Kontakt verweigert haben. Die Bundesdruckerei soll die Firma genutzt haben, um Geschäfte in Venezuela zu machen. Gegründet worden sei die Firma von der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, die jetzt im Zentrum der „PanamaPapers“ steht.


16_04_11



Dienstag, 12. April 2016

Schäuble mit 10-Punkte-Plan gegen Steueroasen und Geldwäsche

Berlin – Nach der Aufdeckung anonymer Briefkastenfirmen in Panama lege Finanzminister Wolfgang Schäuble einen Zehn-Punkte-Plan im Kampf gegen Steuerbetrug und Geldwäsche vor, heißt es auf zeit.de. In den Eckpunkten stehe, dass Panama aufgefordert werde, schnell am automatischen Informationsaustausch teilzunehmen. Die Listen der bei Steuerbetrug und Geldwäsche unkooperativer Länder sollte international vereinheitlicht werden. Ein Firmenregister soll „Hintermänner von Unternehmenskonstruktionen transparenter“ machen.


16_04_11



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