Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Dienstag, 23. August 2016

Die Furcht der Whistleblower vor dem sozialen Tod

Berlin – Auf den Internetseiten der Welt (15.08.16) berichtet der frühere Schweizer Spitzenbanker und Whistleblower Rudolf Elmer von den Schwierigkeiten, die ihm das Aufdecken sämtlicher Steuersünden eingebracht hätte. Während sich am Steuerbetrug reicher Menschen nichts geändert habe, habe seine Karriere stark gelitten. Damit sei er kein Einzelfall. Die Kompensation und das Auffangen der persönlichen Schäden von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern sei auch Aufgabe des Staates, so Elmer. Dabei ginge es nicht nur um Geldbeträge, sondern vor allem um die Gewährleistung von gesellschaftlichem Schutz.

15_08_16_welt.de



Dienstag, 16. August 2016

Schäuble rüstet im Kampf gegen Geldwäsche auf

München – Laut der Süddeutschen Zeitung (08.08.16) will Bundesfinanzminister Schäuble effektiver und intensiver gegen Geldwäsche vorgehen. Hierzu wolle er die Financial Intelligence Unit, eine bestehende Truppe von spezialisierten Ermittlern, neu organisieren und von aktuell 25 auf 50 und spätere 160 Mitarbeiter aufstocken. Außerdem werde die Einheit künftig beim Zoll angesiedelt. Sie gehe damit vom Verantwortungsbereich des Bundeskriminalamts in das Ressort des Finanzministeriums über. Durch die Neuorganisation solle die Koordination und Kommunikation zwischen Behörden auf Länder-, Kommunen- und Bundesebene bei der Strafverfolgung verbessert werden.


08_08_16_sueddeutsche.de



Dienstag, 24. Mai 2016

Deutsche Steuerfahnder vernetzen sich

Hamburg – Tagesschau.de zufolge (19.05.16) wollen sich Bund und Länder bei der Aufarbeitung der Panama Papers besser vernetzen. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung haben sich Fahnder aus allen Bundesländern in der vergangenen Woche in Bonn getroffen, um ihr weiteres Vorgehen zu klären. Demnach haben die Finanzbehörden aller Bundesländer inzwischen Steuerfahnder abgestellt, die sich vornehmlich um die Ergebnisse der Panama Papers kümmern sollen. Das eintägige Treffen habe dazu gedient, möglichst effiziente Ermittlungen zu gewährleisten und einen einheitlichen Vollzug sicherzustellen, so ein Sprecher der Finanzbehörde Hamburg gegenüber NDR, WDR und SZ. Vom Bundesfinanzministerium heiße es, man wolle abwarten, zu welchen konkreten Ergebnissen das Treffen mittelfristig führe. Grundsätzlich könne man sich aber vorstellen, derartige Treffen „in dauerhafte Strukturen zu überführen“ um die Wissensunterschiede in den Ländern auszugleichen.

 

16_05_19_tagesschau.de



Freitag, 13. Mai 2016

Commerzbank in dubiose Aktiendeals verwickelt

München – Nach Informationen von sueddeutsche.de (09.05.16) hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ein Ermittlungsverfahren wegen verdächtiger Börsengeschäfte gegen die Commerzbank eingeleitet. Es gehe um den Handel von Aktien mit (Cum) und ohne (Ex) Dividende. Nach Erkenntnissen von Steuerfahndern haben mehr als 100 Banken und Kapitalanlagefonds mit sogenannten Cum-Ex-Deals jahrelang Steuern in Höhe von mehr als zehn Milliarden Euro vermieden. Die Institute und Fonds ließen sich die Kapitalertragsteuer, die auf die Dividendenerlöse fällig war, mehrmals von den Finanzbehörden erstatten. Die Commerzbank habe Ende 2015 eine freiwillige Untersuchung zu Cum-Ex-Aktiengeschäften seit 2003 eingeleitet. Dabei sei die zuständige Wirtschaftsprüfgesellschaft auf die verdächtigen Aktiengeschäfte gestoßen. Die Commerzbank habe die Finanz- und Ermittlungsbehörden über dieses Ergebnis informiert, woraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.


16_05_09_sueddeutsche.de



Mittwoch, 4. Mai 2016

Banken sollen Kontakt zu Briefkastenfirmen verraten

Frankfurt am Main – Informationen von faz.net (27.04.16) zufolge sollen Banken nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums künftig offenlegen, welche Kunden Kontakt zu Briefkastenfirmen haben. Das durch Paragraph 30a der Abgabenordnung geschützte Vertrauensverhältnis zwischen Kunden und ihrer Bank solle Finanzbehörden nicht mehr im Wege stehen. Die Vermittlung solcher Auslandsgesellschaften müsse künftig von den Instituten an die zuständige Finanzbehörde gemeldet und vom Steuerpflichtigen in der Steuererklärung angegeben werden. Das Finanzressort wolle zudem das Strafrecht verschärfen und Steuerhinterziehung mittels einer Offshore-Gesellschaft künftig als besonders schweren Fall anerkennen. Am Donnerstag (05.05.16) werde Finanzminister Wolfgang Schäuble die Pläne den Ländern vorlegen.

 

16_04_27_faz.net



Freitag, 29. April 2016

Deutsche-Bank-Prozess: „Ein Freispruch, wie er sich gehört"

Hamburg – Wie spiegel.de (25.04.16) berichtete soll der Mammut-Prozess der vergangenen Jahre gegen die Deutsche-Bank-Chefs mit Freisprüchen enden. Alle Angeklagten, allen voran Jürgen Fitschen, Co-Chef des Geldinstituts und seine Vorgänger, Rolf-Ernst Breuer und Josef Ackermann, erhielten einen Freispruch. Dieses Urteil sei am Ende keine Überraschung mehr gewesen. Dass der angeklagte Prozessbetrug den Banken nicht nachweisbar sei, habe sich bereits vor einigen Wochen ableiten lassen, als der Antrag auf Gesuch der Staatsanwaltschaft bei der Frankfurter Börse abgelehnt worden sei.

16_04_28



Freitag, 29. April 2016

Sal. Oppenheim: Ex-Aufsichtsratschef wegen Untreue angeklagt

Hamburg – nach Informationen von spiegel.de (27.04.16) sollen riskante Investments die Bank Sal. Oppenheim beinahe in den Ruin getrieben haben. Im Kern gehe es um Verluste in Höhe von 23,5 Millionen Euro, die zum Nachteil der Bank bei einem Immobiliendeal in Frankfurt am Main entstanden seien. Vier Gesellschafter seien daher bereits verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft habe nun auch den ehemaligen Aufsichtsratschef der Bank, Georg Baron von Ullmann, wegen Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt.


16_04_28



Dienstag, 26. April 2016

Geldwäsche: Finanzministerium spricht von Zehntausenden Verdachtsfällen

Hamburg – Wie spiegel.de berichtete, wird in Deutschland laut einer Studie weit mehr Geld gewaschen als angenommen. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Laut Finanzministerium gebe es Zehntausende Verdachtsfälle. Das Geldwäschevolumen in Deutschland, einschließlich der Bereiche Gastronomie, Glücksspiel und Autohandel, soll sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das sei etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe.


16_04_25



Dienstag, 26. April 2016

Geldwäsche: Finanzministerium spricht von Zehntausenden Verdachtsfällen

Hamburg – Wie spiegel.de berichtete, wird in Deutschland laut einer Studie weit mehr Geld gewaschen als angenommen. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Laut Finanzministerium gebe es Zehntausende Verdachtsfälle. Das Geldwäschevolumen in Deutschland, einschließlich der Bereiche Gastronomie, Glücksspiel und Autohandel, soll sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das sei etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe.

 

16_04_25



Dienstag, 19. April 2016

Kanalinsel Jersey: Unser Panama

Hamburg – Nach der Veröffentlichung der „PanamaPapers“ ereiferten sich viele über Panama, doch einige der Steueroasen liegen mitten in Europa, berichtete spiegel.de (17.04.16). Zu den beliebtesten gehöre die Kanalinsel Jersey, Großbritanniens. Die Insel lebe von der Offshore-Finanzindustrie, der Sektor mache 50 bis 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Insel sei unter den zehn Steuerparadiesen, die die panamaische Anwaltskanzlei Mossack Fonseca am häufigsten für ihre Geschäfte nutzte. Die Stadt Couttus, Jersey lasse sich in den Top Ten der Banken finden, die für ihre Kunden bei Mossack Fonseca anfragten.

 

16_04_18



Treffer 1 bis 10 von 547
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft