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Dienstag, 8. November 2016

Studie: Gründe für Korruption bei Managern

Wien – Um sich Korruption von Führungskräften zu erklären, müsse die „Wechselwirkung zwischen individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Faktoren mitberücksichtigt werden“. Dies sei, wie studium.at berichtet (07.11.16), das Ergebnis einer Studienreihe von Günter Stahl, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Je mehr sich eine Führungskraft mit Teilen ihrer Firma identifiziere, desto eher werde sie verantwortlich handeln, so die Studie. Gelebte Werte wie Nachhaltigkeit und Integrität im Unternehmen sowie Diversität in Teams und auf der Top-Management Ebene tragen zur Identifikation und verantwortlichem Handeln bei.

07_11_16_studium.at



Dienstag, 25. Oktober 2016

Wo die deutschen Lobbyisten sitzen

Berlin – Tagesspiegel.de berichtet (17.10.16) von einem Forschungsprojekt zur geografischen Analyse der Interessenvertretung in Deutschland. Das Projekt sei eine Zusammenarbeit des Tagesspiegels und des Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie. Entstanden sei eine detaillierte Karte der Verbändelandschaft Deutschlands – und vor allem Berlins. Alle Interessenvertretungen der 866-seitigen Lobbyliste des Bundestags seien darauf repräsentiert und geografisch bestimmt.


17_10_16_tagesspiegel.de



Freitag, 18. März 2016

In korrupten Staaten wird mehr geschummelt

Hamburg – In korrupten Systemen neigen auch die Bürger zu Unehrlichkeit, berichtet spiegel.de auf Grundlage einer Studie von den Wissenschaftlern Simon Gächter und Jonathan Schulz. Für die Studie habe man zunächst mithilfe von vorhandenen Daten einen "Vorkommen-von-Regelverletzungen"-Index für 159 Länder erstellt. Zusätzlich habe man mit insgesamt 2568 Menschen aus 23 Ländern ein Würfelexperiment durchgeführt. Die Versuchsperson solle zweimal würfeln und das Ergebnis des ersten Wurfs mitteilen um eine Auszahlung zu erhalten. Das Testergebnis zeige, dass die Versuchspersonen nicht grundsätzlich durch frei erfundene Zahlen logen, sondern sich für die höhere Zahl der beiden Würfe entschieden haben. Diese sogenannte gerechtfertigte Unehrlichkeit stehe in eindeutigem Zusammenhang mit dem zuvor bestimmten Indexwert eines Landes. Je verbreiteter Steuerbetrug, Korruption oder andere Regelverletzungen in einem Land seien, desto eher beuge auch der Bürger die Regeln, so die Wissenschaftler.

 

16_03_09 spiegel.de



Freitag, 5. Februar 2016

Unternehmenskultur: Es gibt keine Patentlösung

Frankfurt – Wie fr-online.de berichtet, zeigt eine Studie von Jens Bergmann die Probleme einer möglichen Überwachung von Compliance-Abteilungen auf. Effekte durch die Arbeit von Compliance-Managern seien kaum messbar, während diese unter hohem Druck stehen, Erfolge aufzuweisen. Die Kontrollmittel erweisen sich häufig als wirkungsarm, da die Abteilung innerhalb von Unternehmen oftmals nicht ernst genommen werde. Die Studie zeige weiter, dass Compliance-Manager häufig selbst gegen Regeln verstoßen, um Anerkennung zu erfahren. Kontrollinstanzen stärken demnach nicht immer formale Regeln. Compliance habe vor allem für die Außendarstellung von Unternehmen positive Effekte.


16_02_02_fr-online.de



Dienstag, 15. September 2015

Erhöhte Compliance-Risiken bei steuerlichen Betriebsprüfungen

Freiburg – Laut haufe.de belegt die aktuelle Studie „Tax, Compliance & Investigations“ der Beratungsgesellschaft WTS, dass die Bekämpfung von Korruption für viele Unternehmen noch immer eine Herausforderung darstellt. Die Studie habe das Entdeckungsrisiko und die Verfolgung von Korruptionszahlungen durch Steuerbehörden in 38 Ländern untersucht. Steuerbeamte seien in 50 Prozent der betrachteten Länder dazu verpflichtet, bei ihren Betriebsprüfungen aktiv nach Korruptionszahlungen zu fahnden. In 74 Prozent der untersuchten Länder müsse man Strafverfolgungsbehörden einschalten, wenn Korruptionstatbestände identifiziert würden.


15_09_14_haufe.de



Freitag, 11. September 2015

Migration und Korruption: Korrupt, das sind nur die anderen

Overath – Laut migazin.de haben mehrere wissenschaftliche Arbeiten in jüngerer Zeit den Zusammenhang zwischen Migration und Korruption untersucht. Der Wirtschaftswissenschaftler Eugen Dimant habe herausgefunden, dass Migranten aus korrupten Ländern Verhaltensweisen mitbringen und diese in Deutschland weiter betreiben würden. Dabei bedeute Korruption vor allem Machtmissbrauch in Politik, Wirtschaft, Justiz und Verwaltung. Eine zweite Komponente komme in der Debatte allerdings zu kurz: Korruption schiebe man gerne so weit wie möglich ins Ausland.


15_09_10_migazin.de



Dienstag, 4. August 2015

Internationale Studie: So korrupt sind Firmenangestellte wirklich

München – Nach com-magazin.de zeigt eine internationale Studie, dass jeder vierte Angestellte schon für 8.000 Dollar (7.200 Euro) geheime Firmeninformationen preisgeben würde. 65 Prozent der Firmenangestellten seien hingegen grundehrlich und würden für keinen noch so hohen Preis Firmendaten verkaufen. Drei Prozent der befragten Angestellten würden schon für 155 Dollar (141 Euro) Informationen ihres Unternehmens verkaufen. Zu diesem Ergebnis komme eine internationale Studie, die vom Cybersecurity-Spezialisten Clearswift in Auftrag gegeben worden sei. Befragt worden seien 4.000 Angestellte sowie 500 IT-Entscheider in den USA, in Europa und in Australien.


15_07_31_com-magazin.de



Montag, 4. Mai 2015

Vorbeugung gegen Korruption: Schlechte Noten für Krauss-Maffei

Stuttgart – Laut swr.de hat Transparency International weltweit Rüstungsunternehmen darauf untersucht, wie gut sie Korruption in den eigenen Reihen vorbeugen. Die deutschen Unternehmen hätten dabei unterschiedlich gut abgeschnitten. Wichtig sei, dass die Zuverlässigkeitsprüfungen bei der Genehmigung von deutschen Exporten ernster genommen und als Hürde angesehen würden, so Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland. Die Politik sei zu leichtfertig bei den Genehmigungen; obwohl die Gesetzlage klar sei. Es bestünden Vollzugsdefizite.


15_04_28_swr.de



Dienstag, 28. April 2015

Transparency International: Miese Noten für deutsche Rüstungsfirmen

London – Nach sueddeutsche.de hat Transparency International in einer Studie zur Korruptionsbekämpfung in der Rüstungsbranche schwere Versäumnisse festgestellt. Es sei untersucht worden, ob und wie stark 163 Konzerne aus 47 Ländern intern gegen Korruption vorgehen. Bei zwei Drittel der Unternehmen habe das Team keine oder nur geringe Bemühungen feststellen können, Mitarbeiter zu sauberen Geschäften anzuhalten. Laut Leah Wawro vom Defence and Security Programme von Transparency International Großbritannien sei die Branche besonders anfällig für Bestechung, da es bei den Verträgen oft um Riesensummen gehe und viele Geschäfte im Geheimen stattfänden, da die nationale Sicherheit betroffen sei.


15_04_26_sueddeutsche.de

Transparency Deutschland: Die Ergebnisse des Defence Companies Anti-Corruption Index 2015 werden am 28. April 2015 in einer Pressekonferenz vorgestellt.



Freitag, 23. Januar 2015

Auf krummen Wegen zum Erfolg

Frankfurt – In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung behandelt Sebastian Heilmann, Direktor des Mercator Instituts für China-Studien, den Zusammenhang von wirtschaftlicher Entwicklung und Korruption in China. Das Konzept der guten Regierungsführung gehe davon aus, dass Korruption wachstumsfeindlich und nicht mit effektiver Entwicklungspolitik zu vereinbaren sei. Transparency International dokumentiere für China ein enormes Ausmaß an Korruption, allerdings hätte China ein außergewöhnliches hohes Wirtschaftswachstum gehabt. Sebastian Heilmann erkläre dies dadurch, dass Korruption dann wachstumsfördernd sein könne, wenn die abgeschöpften Finanz- und Vermögenswerte wieder in produktive Branchen investiert werden. Dieser Kreislauf sei allerdings in den letzten Jahren durch Kapitalflucht beschädigt worden.


Kein Link, da Printausgabe vom 15. Januar 2015.



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