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Dienstag, 23. August 2016

Skandale in Rio: Brasilien greift durch

Rio de Janeiro – Laut der Deutschen Welle (18.08.16) weisen die jüngsten Ereignisse in Rio keinesfalls auf eine Korruptionskultur im Gastgeberland hin. Im Gegenteil habe die brasilianische Justiz starke Zeichen gesetzt. So beispielsweise im Umgang mit Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees, insbesondere dem Iren Patrick Joseph Hickey, dem Schwarzhandel mit Eintrittskarten für die olympischen Spiele vorgeworfen worden sei. Korruptionsbekämpfung sei ein großes Thema in Brasilien und die Justiz mache in Behörden und Regierungskreisen des eigenen Landes nicht Schluss, sondern setze auch bei internationalen Ereignissen Zeichen. So sei es bei der WM 2014 geschehen und auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen.


18_08_16_dw.com



Dienstag, 23. August 2016

"Stepanowa hätte den olympischen Orden verdient"

Rio de Janeiro – In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Tacheles“ (20.08.16) forderte Sportökonom, ehemaliger Ruder-Olympiasieger und Gründungsmitglied der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Sportbundes Wolfgang Maenning ein unabhängiges Kontroll-System um gegen Doping vorzugehen. Er kritisierte mit Verweis auf das Signal, welches damit an andere potenzielle Whistleblower ausgesendet würde, die Entscheidung des IOCs die russische Athletin und Whistleblowerin Julija Stepanowa nicht antreten zu lassen. Wenn das IOC die Korruption und das Doping nicht schnell in den Griff bekämen, so bestände laut Maennning die Gefahr, dass die Olympischen Spiele irgendwann im Nichts verschwänden.


20_08_16_deutschlandradiokultur.de



Dienstag, 16. August 2016

Krise des Spitzensports – Die Deutschen verlieren den Glauben

Frankfurt am Main – Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge (13.08.16) zeigt die Krise des Spitzensports erste Wirkung in der deutschen Bevölkerung. Das gehe aus einer neuen Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hervor, deren Teilergebnisse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorlägen. Demnach halten zwar 81,26 Prozent der Bundesbürger die deutschen Athleten für integer, aber knapp 40 Prozent der Befragten vertrauen den Sportlern anderer Länder nicht. Nach Ansicht von Christoph Breuer, Leiter des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule, habe man in einer Kausalkette nachweisen können, dass die Akzeptanz des Spitzensports in der deutschen Bevölkerung maßgeblich vom Vertrauen in die Integrität der Athleten, der Verbände und insbesondere der Funktionäre abhänge.


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Montag, 18. Juli 2016

FIFA ernennt neuen Compliance-Chef

Nürnberg – Kicker.de berichtet (06.07.16), dass knapp zwei Monate nach dem Rücktritt des Chefs der Audit- und Compliance-Kommission, Domenico Scala, die FIFA bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger fündig geworden sei. Der im Fußballgeschäft unbekannte Slowene Tomas Vesel solle nun die Rechtschaffenheit der Geschäfte im Weltverband prüfen. Seine Hauptaufgaben seien unter anderen neben der Kontrolle der Aktivitäten des Councils auch die Festlegung des Präsidentengehalts. Der 49-jährige Vesel sei im Fußballgeschäft bisher ein unbeschriebenes Blatt und hätte zuvor als Präsident des slowenischen Rechnungshofes fungiert. Als solcher gelte er als Experte für die Kontrolle von Geschäftsabläufen auf internationalem Niveau und sei auch schon mehrmals an der Beratung verschiedener Regierungen beteiligt. Er werde sein neues Amt zunächst bis zum nächsten Kongress im Mai 2017 in Kuala Lumpur bekleiden, habe die FIFA verkündet.

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Freitag, 10. Juni 2016

EU-Sportkommissar: Spielbetrug ist derzeit das wesentliche Problem

Berlin – Wie welt.de berichtet (08.06.16), warnt EU-Sportkommissar Tibor Navracsics vor einem Verlust der Glaubwürdigkeit des Fußballs. Die jüngsten Korruptionsskandale des Fußball-Weltverbandes (FIFA) seien ein Problem für den gesamten Sport. Klare Regeln und ein transparentes Management seien nötig, um das öffentliche Vertrauen wiederherzustellen. Zudem brauche es eine klare Linie für den Umgang mit Interessenkonflikten und Transparenz darüber, wie Entscheidungen getroffen werden, etwa zur Austragung von Sportveranstaltungen. Des Weiteren sollen sich Sportverbände Regeln für den Umgang mit Whistleblowern geben, damit anonyme Regelverstöße in Zukunft häufiger gemeldet werden. Letztendlich werde eine effektive Good Governance auch dabei helfen, Probleme wie Doping und Spielbetrug zu bekämpfen, so Navracsics abschließend.

 

16_06_08_welt.de



Dienstag, 31. Mai 2016

Die nächste Fifa-Krise

Frankfurt am Main – Laut faz.net (29.05.16) liegen Informationen vor, die den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino und das fast dreißig Mitglieder umfassende Fifa-Council als höchstes Gremium des Weltverbandes schwer belasten. Grundlage seien Tonaufnahmen von den betreffenden Council-Sitzungen in Mexiko-Stadt am 10. und 13. Mai 2016. Daraus gehe hervor, dass der FIFA-Chefkontrolleur Domenico Scala vor dem FIFA-Kongress auch auf Betreiben des neuen Präsidenten Infantino gezielt aus dem Amt getrieben werden sollte. Auf Anfrage bei der zuständigen Ermittlungskammer der Ethikkommission werde vom Sprecher auf das stets formelle Vorgehen hingewiesen und der spezielle Fall nicht kommentiert. Dennoch könne derzeit davon ausgegangen werden, dass die aktuellen Vorwürfe in einer Untersuchung münden könnten.

 

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Freitag, 27. Mai 2016

FIFA – Finanzchef Kattner entlassen

Zürich – Wie nzz.ch berichtet (23.05.16), hat der Fußball-Weltverband (FIFA) den zuletzt amtsführenden Generalsekretär Markus Kattner entlassen. Eine interne Untersuchung habe einen Verstoß Kattners gegen die „treuhänderische Verantwortung“ zutage gebracht. Aus FIFA-internen Quellen sei zu erfahren gewesen, dass sich Kattner zwischen 2008 und 2014 Bonuszahlungen in der Höhe von mehreren Millionen Franken zugeteilt haben soll. Diese Zahlungen seien zwar schriftlich vereinbart gewesen, allerdings ohne Wissen der juristischen Abteilung. Kattner sei seit 2003 Finanzchef und seit 2007 stellvertretender Generalsekretär gewesen, er habe daneben eine führende Rolle im Reformprozess gespielt.

 

16_05_23_nzz.ch



Freitag, 20. Mai 2016

Japan leitet Untersuchung der Olympia-Vergabe 2020 ein

Köln – Wie sportschau.de (13.05.16) berichtet, hat die japanische Regierung im möglichen Bestechungsskandal um die Olympischen Spiele 2020 in Tokio offizielle Untersuchungen angekündigt. Das japanische Organisationskomitee sei angesichts neuer Vorwürfe unter Druck geraten. Französische Ermittler verdächtigten die japanischen Verantwortlichen, zwei Millionen Dollar an Papa Massata Diack, Sohn des ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack, gezahlt zu haben. Lamine Diack, von 1999 bis 2013 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), solle zusammen mit weiteren Beschuldigten innerhalb der IAAF ein Korruptionssystem installiert haben, um unter anderem positive Dopingproben gegen Zahlungen von Schmiergeldern zu verschleiern. Das Organisationskomitee in Tokio habe die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurückgewiesen

 

16_05_13_sportschau.de



Mittwoch, 4. Mai 2016

FIFA-Korruptionsskandal: Sportgerichtshof will binnen zehn Tagen über Platini-Sperre urteilen

Lyon – Nach Informationen von euronews.com (29.04.16) will der Internationale Sportgerichtshof CAS bis spätestens 9. Mai entscheiden, ob Michel Platini für sechs Jahre wegen Korruption gesperrt wird. Der suspendierte Präsident des Europäischen Fußballverbandes (UEFA) habe dort gegen die von der FIFA-Ethikkommission verhängte Sperre geklagt. Während der Anhörung habe Platini erklärt, dass es sich bei einer fraglichen FIFA-Zahlung von rund 1,8 Millionen Euro an ihn nicht um Schmiergeld, sondern um ein Honorar für Beratertätigkeiten gehandelt habe. Der ebenfalls vorgeladene ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter habe die Schmiergeldzahlung ebenso abgestritten. Falls Platini mit seiner Klage vor dem CAS scheitere, müsse die UEFA noch kurz vor Beginn der Europameisterschaft am 10. Juni einen neuen Präsidenten finden.


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Dienstag, 5. April 2016

Sportpolitik – Streit um die Steuerung

München – Laut sueddeutsche.de wollen das Bundesinnenministerium (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nach den Olympischen Sommerspielen 2016 eine große Strukturreform des Leistungssports beschließen. Seit fast zwei Jahren sei der Reformprozess im Gange, dennoch gebe es Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den beiden Akteuren. Derzeit kursiere ein Positionspapier des DOSB in sportpolitischen Kreisen, welches sich mit Zwischenergebnissen und Trends der geplanten Neustrukturierung befasse. Allerdings sei das Positionspapier nicht mit dem BMI abgestimmt worden. Wesentliche Knackpunkte bei der Abstimmung seien die Verteilung der Fördergelder und die Frage nach der zukünftigen Steuerung des Leistungssportes. Von Seiten der Sportfunktionäre wünsche man sich eine Minimierung der politischen Einflüsse und die Schaffung eines Leitungsgremiums bestehend aus Vertretern des BMI und des DOSB sowie externen Beratern.

 

16_03_28_sueddeutsche.de



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