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Mittwoch, 4. Mai 2016

FIFA-Korruptionsskandal: Sportgerichtshof will binnen zehn Tagen über Platini-Sperre urteilen

Lyon – Nach Informationen von euronews.com (29.04.16) will der Internationale Sportgerichtshof CAS bis spätestens 9. Mai entscheiden, ob Michel Platini für sechs Jahre wegen Korruption gesperrt wird. Der suspendierte Präsident des Europäischen Fußballverbandes (UEFA) habe dort gegen die von der FIFA-Ethikkommission verhängte Sperre geklagt. Während der Anhörung habe Platini erklärt, dass es sich bei einer fraglichen FIFA-Zahlung von rund 1,8 Millionen Euro an ihn nicht um Schmiergeld, sondern um ein Honorar für Beratertätigkeiten gehandelt habe. Der ebenfalls vorgeladene ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter habe die Schmiergeldzahlung ebenso abgestritten. Falls Platini mit seiner Klage vor dem CAS scheitere, müsse die UEFA noch kurz vor Beginn der Europameisterschaft am 10. Juni einen neuen Präsidenten finden.


16_04_29_euronews.com



Dienstag, 5. April 2016

Sportpolitik – Streit um die Steuerung

München – Laut sueddeutsche.de wollen das Bundesinnenministerium (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nach den Olympischen Sommerspielen 2016 eine große Strukturreform des Leistungssports beschließen. Seit fast zwei Jahren sei der Reformprozess im Gange, dennoch gebe es Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den beiden Akteuren. Derzeit kursiere ein Positionspapier des DOSB in sportpolitischen Kreisen, welches sich mit Zwischenergebnissen und Trends der geplanten Neustrukturierung befasse. Allerdings sei das Positionspapier nicht mit dem BMI abgestimmt worden. Wesentliche Knackpunkte bei der Abstimmung seien die Verteilung der Fördergelder und die Frage nach der zukünftigen Steuerung des Leistungssportes. Von Seiten der Sportfunktionäre wünsche man sich eine Minimierung der politischen Einflüsse und die Schaffung eines Leitungsgremiums bestehend aus Vertretern des BMI und des DOSB sowie externen Beratern.

 

16_03_28_sueddeutsche.de



Mittwoch, 30. März 2016

FIFA: Was kostet die WM?

Zürich – Nach Angaben von tagesspiegel.de entlarvt ein neuer chinesischer Großsponsor den angeblich sauberen Neuanfang beim Fußball-Weltverband FIFA. Der FIFA-Präsident Gianni Infantino habe am 18. März 2016 einen neuen Sponsorenvertrag mit der chinesischen Wanda-Gruppe abgeschlossen. Der Immobilien- und Unterhaltungskonzern habe sein Engagement bei der FIFA am 21. März 2016 in einer Mitteilung unter anderem damit begründet, dass Wanda künftig besser aufgestellt sei, „um eine Rolle im Bieterprozess für die Vergabe großer Fußballturniere wie der Weltmeisterschaft zu spielen“. Der Vertrag zwischen der Wanda-Gruppe und dem Weltverband laufe bis 2030, dafür zahle der Konzern laut Schätzungen mehrere hundert Millionen Euro. Ein weiteres Problem bestehe darin, dass der Geschäftsführer der Wanda-Sportsparte Philippe Blatter, Neffe des ehemaligen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter, sei.


16_03_21_tagesspiegel.de



Freitag, 18. März 2016

Untreue-Vorwurf im schleswig-holsteinischen Sport

Kiel – Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Landessport- und des Fußballverbandes erhoben, berichtet ndr.de. Der Angeklagte sei seit dem Jahr 2008 für die Finanzen der größten Sportverbände im Norden – erst beim Landessportverband (LSV), dann beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) – verantwortlich gewesen. Dabei solle der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft Überweisungen manipuliert und Gelder auf sein eigenes Konto umgeleitet haben. Beim Fußballverband gehe es demnach um rund 300.000 Euro, beim Landessportverband um etwa 220.000 Euro. Der LSV habe bestätigt, dass ein ehemaliger Mitarbeiter Vermögensverfügungen in rechtswidriger Weise zum Nachteil des Landessportverbandes im Zeitraum von 2008 bis 2011 vollzogen habe.

 

16_03_16 ndr.de



Freitag, 18. März 2016

FIFA fordert Millionen-Schadenersatz von Ex-Funktionären

Zürich – Wie sueddeutsche.de berichtet, versucht der Fußball-Weltverband (FIFA) bei der Aufarbeitung seines großen Korruptionsskandals in die Offensive zu gehen. Die FIFA habe mitgeteilt, dass sie von früheren Funktionären wie Jack Warner und Chuck Blazer sowie von Managern aus dem Fußballgeschäft Schadenersatz in Höhe von insgesamt fast dreißig Millionen Dollar verlange. Zum anderen gehe es in der vorliegenden Klageschrift, neben Bestechungsvorgängen rund um TV- und Marketingrechte in Lateinamerika auch um eine Zahlung von zehn Millionen Dollar im Kontext einer WM-Vergabe. Diese Summe sei kurz vor der WM 2010 von Gastgeber Südafrika über die FIFA auf Konten überwiesen worden, die Jack Warner kontrollierte. Der Schaden beziehe sich nicht nur auf konkrete finanzielle Verluste, sondern auch auf die Reputation der Marke FIFA und den negativen Einfluss auf ihre Geschäftsbeziehungen.

 

16_03_16 sueddeutsche.de



Montag, 14. März 2016

Innenminister Holger Stahlknecht – Sportminister und Sportbund-Chef in einer Kanzlei?

Halle (Saale) – Wie mz-web.de berichtet, will der Innenminister von Sachsen Anhalt, Holger Stahlknecht (CDU), Partner einer halleschen Rechtsanwaltskanzlei werden, in der der Präsident des Landessportbundes Andreas Silbersack Kanzleichef ist. Silbersack sei qua Amt höchster Lobbyist des Sports in Sachsen-Anhalt und Stahlknecht Sportminister, wodurch ein Interessenkonflikt bei der Vergabe von Fördermitteln entstehe. Zudem werfe das Engagement von Stahlknecht rechtliche Fragen auf. Nach Artikel 67 der Landesverfassung dürfe ein Mitglied der Landesregierung kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben und weder der Leitung noch dem Aufsichtsrat eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angehören.

 

16_03_07 mz-web.de



Freitag, 26. Februar 2016

Vor der FIFA-Präsidentenwahl: Sakrosankt! Der Fußball und seine Beschützer

München – Im Interview mit br.de spricht Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, über die Bedingungen eines Neuanfangs beim Fußball-Weltverband (FIFA), die Präsidentschaftskandidaten und die Rolle des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Ein Neuanfang setze geeignete Personen, Strukturen und eine verbesserte Organisationskultur innerhalb der FIFA voraus, so Schenk. Im Hinblick auf die Präsidentenwahl sei unklar, ob die beiden aussichtsreichen Kandidaten, Scheich Salman al Khalifa oder Gianni Infantino, glaubhaft für einen Neuanfang im Verband stehen. Schenk fordere vom DFB, als größter Einzel-Sportverband der Welt, mehr Verantwortung und eine deutliche Haltung in Bezug auf den Korruptionsskandal bei der FIFA.


16_02_24_br.de



Freitag, 26. Februar 2016

Transparency Deutschland fordert mehr Verantwortlichkeit im Sport

Köln – Transparency Deutschland fordert konkrete Maßnahmen für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit im deutschen Sport und setzt sich für eine transparente Spitzensportreform ein, berichtet handelsblatt.de. Die Antikorruptionsorganisation plädiere für eine schnelle Übertragung des gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium (BMI) erarbeiteten Konzepts zur verantwortlichen Verbandsführung auf die nationalen Spitzenverbände und Landessportbünde. Zudem sehe Transparency Deutschland Handlungsbedarf beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). So fordere man die Veröffentlichung des Finanzberichtes und eine nachvollziehbare Regelung zu Bezügen des Führungspersonals im Haupt- und Ehrenamt.


16_02_23_handelsblatt.de



Freitag, 19. Februar 2016

Offene Fragen für Sylvia Schenk: Kritik von Transparency International an Vorstandsbezügen bei Mainz 05

Mainz – Nach der Veröffentlichung von Teilen eines Gutachtens zu den Aufwandsentschädigungen des Vorstands von Mainz 05, bleiben laut Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, noch einige Fragen ungeklärt, so allgemeine-zeitung.de. Laut Gutachten seien die Bezüge des Vorstands angemessen und der Satzung des Vereins entsprechend. Sylvia Schenk bemängele jedoch, dass der Vorstand die Höhe seiner Bezüge selbst bestimmen könne. Zudem fordere sie eine klare Trennung von ehren- und hauptamtlicher Tätigkeit. Die Struktur des Vereins passe nicht zu einem Unternehmen, das etwa 100 Millionen Euro umsetze. Mit der Erstellung des Gutachtens habe der Vorstand auf die öffentliche Kritik an der Intransparenz und Höhe seiner Aufwandsentschädigungen reagiert.


16_02_17_allgemeine-zeitung.de



Dienstag, 16. Februar 2016

Leichtathletik: Stuttgart sollte Bestechungsgeld zahlen

Stuttgart - Sueddeutsche.de zufolge soll der Sohn von Lamine Diack, ehemaliger Präsident des Leichtathletik-Weltverbands (IAAF), Geld von der Stadt Stuttgart gefordert haben, damit diese bessere Chancen für die Austragung des IAAF World Cups 2006 gehabt hätte. In diesem Zusammenhang stehe das ehemalige deutsche IAAF-Ratsmitglied Helmut Digel im Mittelpunkt, der bislang jegliches Mitwissen über Korruption abgestritten habe. Papa Diack habe laut Bericht Helmut Digel und Vertreter Stuttgarts im Dezember 2004 getroffen und kurz darauf seine Forderungen in Höhe von rund 365.000 Euro übertragen. Gleichzeitig habe er betont, dass so die Ratsmitglieder wohlgestimmt werden könnten. Die Stadt Stuttgart habe nun bestätigt, dass man 2004 mit Diack gesprochen habe. Man habe Diacks Angebot jedoch zurückgewiesen. Dem Artikel zufolge habe die IAAF von diesen Vorgängen keine Kenntnis gehabt.

16_02_12_sueddeutsche.de



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