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Dienstag, 13. September 2016

Neues Verfahren gegen Blatter

Zürich – Wie die Neue Zürcher Zeitung auf ihren Internetseiten berichtet (09.09.16), sei wegen des Verdachts auf Bestechung und Korruption im Zuge der Zahlungen von Millionengehältern, Boni und Provisionen ein neues Verfahren gegen Joseph Blatter von der Ethikkommission der Fifa eröffnet worden. Mitbeschuldigt würden der ehemalige Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke sowie der frühere Finanzchef Markus Kattner. Der ehemalige Fifa-Präsident Blatter sei letztes Jahr vom Weltfußball ausgeschlossen worden, seine Sperre dauere sechs Jahre. Nach wie vor kämpfe der 80-jährige für seine Unschuld.

 

09_09_16_nzz.ch



Dienstag, 13. September 2016

Nun beschämt er auch noch den Behindertensport

Hamburg – Einem Kommentar auf den Internetseiten der Zeit zufolge (08.09.16) bleibt der Präsident des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC), Thomas Bach, den Paralympics in Rio de Janeiro fern. Mit seiner Abwesenheit entehre Thomas Bach den Behindertensport. Darüber hinaus verweigere er so die Aufklärung illegaler Geschäfte seiner engsten Mitarbeiter. In Rio solle der IOC-Präsident nämlich als Zeuge im Prozess gegen Pat Hickey aussagen, dem illegale Ticketverkäufe vorgeworfen würden. Inzwischen seien heikle Mails von ihm an Bach aufgetaucht, die möglicherweise auch Bach belasten könnten.

 

08_09_16_zeit.de



Dienstag, 6. September 2016

Justiz ermittelt gegen Macher des "Sommermärchens"

Berlin – Wie n24.de berichtet (01.09.16), ermittle die Schweizer Bundesanwaltschaft gegen Franz Beckenbauer wegen Geldwäsche und Untreue. Dubiose Geldflüsse seien über ein Konto Beckenbauers in der Schweiz gelaufen und durch interne Ermittlungen beim DFB bekannt geworden. Beckenbauer selbst habe bisher zu den Ermittlungen geschwiegen. Strafverfahren seien auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt im Zusammenhang mit der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 eröffnet worden. Es ginge um 6,7 Millionen Euro.


01_09_16_n24.de



Dienstag, 23. August 2016

Skandale in Rio: Brasilien greift durch

Rio de Janeiro – Laut der Deutschen Welle (18.08.16) weisen die jüngsten Ereignisse in Rio keinesfalls auf eine Korruptionskultur im Gastgeberland hin. Im Gegenteil habe die brasilianische Justiz starke Zeichen gesetzt. So beispielsweise im Umgang mit Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees, insbesondere dem Iren Patrick Joseph Hickey, dem Schwarzhandel mit Eintrittskarten für die olympischen Spiele vorgeworfen worden sei. Korruptionsbekämpfung sei ein großes Thema in Brasilien und die Justiz mache in Behörden und Regierungskreisen des eigenen Landes nicht Schluss, sondern setze auch bei internationalen Ereignissen Zeichen. So sei es bei der WM 2014 geschehen und auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen.


18_08_16_dw.com



Dienstag, 23. August 2016

"Stepanowa hätte den olympischen Orden verdient"

Rio de Janeiro – In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Tacheles“ (20.08.16) forderte Sportökonom, ehemaliger Ruder-Olympiasieger und Gründungsmitglied der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Sportbundes Wolfgang Maenning ein unabhängiges Kontroll-System um gegen Doping vorzugehen. Er kritisierte mit Verweis auf das Signal, welches damit an andere potenzielle Whistleblower ausgesendet würde, die Entscheidung des IOCs die russische Athletin und Whistleblowerin Julija Stepanowa nicht antreten zu lassen. Wenn das IOC die Korruption und das Doping nicht schnell in den Griff bekämen, so bestände laut Maennning die Gefahr, dass die Olympischen Spiele irgendwann im Nichts verschwänden.


20_08_16_deutschlandradiokultur.de



Dienstag, 16. August 2016

Krise des Spitzensports – Die Deutschen verlieren den Glauben

Frankfurt am Main – Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge (13.08.16) zeigt die Krise des Spitzensports erste Wirkung in der deutschen Bevölkerung. Das gehe aus einer neuen Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hervor, deren Teilergebnisse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorlägen. Demnach halten zwar 81,26 Prozent der Bundesbürger die deutschen Athleten für integer, aber knapp 40 Prozent der Befragten vertrauen den Sportlern anderer Länder nicht. Nach Ansicht von Christoph Breuer, Leiter des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule, habe man in einer Kausalkette nachweisen können, dass die Akzeptanz des Spitzensports in der deutschen Bevölkerung maßgeblich vom Vertrauen in die Integrität der Athleten, der Verbände und insbesondere der Funktionäre abhänge.


16_08_13_faz.net



Montag, 18. Juli 2016

FIFA ernennt neuen Compliance-Chef

Nürnberg – Kicker.de berichtet (06.07.16), dass knapp zwei Monate nach dem Rücktritt des Chefs der Audit- und Compliance-Kommission, Domenico Scala, die FIFA bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger fündig geworden sei. Der im Fußballgeschäft unbekannte Slowene Tomas Vesel solle nun die Rechtschaffenheit der Geschäfte im Weltverband prüfen. Seine Hauptaufgaben seien unter anderen neben der Kontrolle der Aktivitäten des Councils auch die Festlegung des Präsidentengehalts. Der 49-jährige Vesel sei im Fußballgeschäft bisher ein unbeschriebenes Blatt und hätte zuvor als Präsident des slowenischen Rechnungshofes fungiert. Als solcher gelte er als Experte für die Kontrolle von Geschäftsabläufen auf internationalem Niveau und sei auch schon mehrmals an der Beratung verschiedener Regierungen beteiligt. Er werde sein neues Amt zunächst bis zum nächsten Kongress im Mai 2017 in Kuala Lumpur bekleiden, habe die FIFA verkündet.

16_07_06_kicker.de



Freitag, 10. Juni 2016

EU-Sportkommissar: Spielbetrug ist derzeit das wesentliche Problem

Berlin – Wie welt.de berichtet (08.06.16), warnt EU-Sportkommissar Tibor Navracsics vor einem Verlust der Glaubwürdigkeit des Fußballs. Die jüngsten Korruptionsskandale des Fußball-Weltverbandes (FIFA) seien ein Problem für den gesamten Sport. Klare Regeln und ein transparentes Management seien nötig, um das öffentliche Vertrauen wiederherzustellen. Zudem brauche es eine klare Linie für den Umgang mit Interessenkonflikten und Transparenz darüber, wie Entscheidungen getroffen werden, etwa zur Austragung von Sportveranstaltungen. Des Weiteren sollen sich Sportverbände Regeln für den Umgang mit Whistleblowern geben, damit anonyme Regelverstöße in Zukunft häufiger gemeldet werden. Letztendlich werde eine effektive Good Governance auch dabei helfen, Probleme wie Doping und Spielbetrug zu bekämpfen, so Navracsics abschließend.

 

16_06_08_welt.de



Dienstag, 31. Mai 2016

Die nächste Fifa-Krise

Frankfurt am Main – Laut faz.net (29.05.16) liegen Informationen vor, die den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino und das fast dreißig Mitglieder umfassende Fifa-Council als höchstes Gremium des Weltverbandes schwer belasten. Grundlage seien Tonaufnahmen von den betreffenden Council-Sitzungen in Mexiko-Stadt am 10. und 13. Mai 2016. Daraus gehe hervor, dass der FIFA-Chefkontrolleur Domenico Scala vor dem FIFA-Kongress auch auf Betreiben des neuen Präsidenten Infantino gezielt aus dem Amt getrieben werden sollte. Auf Anfrage bei der zuständigen Ermittlungskammer der Ethikkommission werde vom Sprecher auf das stets formelle Vorgehen hingewiesen und der spezielle Fall nicht kommentiert. Dennoch könne derzeit davon ausgegangen werden, dass die aktuellen Vorwürfe in einer Untersuchung münden könnten.

 

16_05_29_faz.net



Freitag, 27. Mai 2016

FIFA – Finanzchef Kattner entlassen

Zürich – Wie nzz.ch berichtet (23.05.16), hat der Fußball-Weltverband (FIFA) den zuletzt amtsführenden Generalsekretär Markus Kattner entlassen. Eine interne Untersuchung habe einen Verstoß Kattners gegen die „treuhänderische Verantwortung“ zutage gebracht. Aus FIFA-internen Quellen sei zu erfahren gewesen, dass sich Kattner zwischen 2008 und 2014 Bonuszahlungen in der Höhe von mehreren Millionen Franken zugeteilt haben soll. Diese Zahlungen seien zwar schriftlich vereinbart gewesen, allerdings ohne Wissen der juristischen Abteilung. Kattner sei seit 2003 Finanzchef und seit 2007 stellvertretender Generalsekretär gewesen, er habe daneben eine führende Rolle im Reformprozess gespielt.

 

16_05_23_nzz.ch



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