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Freitag, 12. Februar 2016

Football-Leaks-Enthüller: "Fußball ist ein Paradies für Korruption und Geldwäsche"

Hamburg – In einem Interview mit spiegel.de spricht ein Betreiber der Enthüllungsplattform Football Leaks (FL) über seine Motivation und Ziele. Aus Sicht des Sprechers von FL sei ein solch intransparentes Geschäft wie der Fußball anfällig für Korruption, Geldwäsche und Steuerbetrug. FL fordere daher eine öffentlich zugängliche Datenbank, in der alle Transferdetails wie Ablösesummen, Klauseln und sonstige Beteiligungen einsehbar wären. Auf der Plattform könne man sowohl Arbeitsverträge, wie zum Beispiel den Vertrag zwischen dem deutschen Nationalspieler Mesut Özil und dem Fußballverein Real Madrid, als auch Dokumente über illegale Aktivitäten von Vereinen, Spielerberatern und Investmentfonds einsehen.


16_02_08_spiegel.de



Freitag, 5. Februar 2016

Mainz 05: Schenk mahnt mehr Transparenz an

Frankfurt – Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, fordert mehr Transparenz von der Vereinsführung des Fußball-Bundesligavereins Mainz 05 und die Einrichtung eines Kontrollgremiums, so faz.net. Hintergrund sei die Diskussion um finanzielle Bezüge des Vereinspräsidenten Harald Strutz. Dieser erhalte neben einer Aufwandsentschädigung für seine ehrenamtliche Tätigkeit zusätzlich eine Vergütung für seine Tätigkeiten als Berater. Laut Sylvia Schenk müsse es jedoch eine klare Trennung von Haupt- und Ehrenamt geben. Zudem seien Interessenkonflikte vorprogrammiert, wenn Vorstände wechselseitig über ihre finanziellen Ansprüche bestimmen.


16_02_03_faz.net



Dienstag, 2. Februar 2016

Betrugsgeschäfte: Geldentzug als Mittel gegen Korruption im Sport

Köln – Im Gespräch mit deutschlandradiokultur.de spricht Ökonom Wolfgang Maenning über Korruption im Sport und schlägt Geldentzug als Mittel gegen Korruption vor. Besonders korruptionsanfällig seien Sportarten, bei denen es um hohe Wettumsätze gehe, wie zum Beispiel Fußball oder Tennis. Laut Wolfgang Maenning sei der Nutzen von moralischen Appellen und Ehrenkodizes zur Korruptionsbekämpfung nur begrenzt. Er schlage vor, Sportlern nur einen Teil der Antritts- und Preisgelder direkt auszuzahlen; der Rest solle erst dann folgen, wenn die Sportler doping- und korruptionsfrei aus dem Geschäft ausgestiegen seien. So schaffe man ein Anreizsystem, das Doping und Korruption vor allem gegen Ende einer Karriere verhindern könne. Ähnliches gelte für Funktionäre von Sportorganisationen.

 
16_01_28_deutschlandradiokultur.de



Freitag, 29. Januar 2016

Affäre um WM-Vergabe: DFB hat dubiose Vorgänge systematisch vertuscht

Hamburg – Laut tagesschau.de hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) fragwürdige Vorgänge um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 viele Jahre lang systematisch vertuscht. Die Anwälte seien auf Mails und Protokolle gestoßen, die auf dubiose Geschäfte hindeuten. Bei einem der Vorgänge gehe es um eine Liste über Bestechungszahlungen, aus einer Anklage gegen den früheren FIFA-Vermarktungspartner ISL. Demnach habe jemand, der in der Liste als „E 16“ aufgeführt gewesen sei, einen Tag vor der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland, umgerechnet 230.000 Euro erhalten. Nach Einschätzung in Verbandskreisen können über einige Vorgänge nur frühere Funktionäre des DFB Aufschluss geben.


16_01_27_tagesschau.de



Dienstag, 26. Januar 2016

Wegen Doping- und Korruptionsskandal: Adidas beendet Sponsoring mit IAAF

Düsseldorf – Medienberichten zufolge soll der deutsche Sportartikelhersteller Adidas seinen Sponsorenvertrag mit dem Leichtathletik-Weltverband (IAAF) aufgrund des Doping- und Korruptionsskandals vorzeitig beendet haben, berichtet wiwo.de. Zuletzt sei bekannt geworden, dass der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack unter anderem gegen Geldzahlungen Dopingfälle vertuscht und Athleten erpresst haben soll. Dieser habe die Vorwürfe zurückgewiesen. Im Jahr 2015 habe eine unabhängige Kommission festgestellt, dass es in Russland ein weitverbreitetes Dopingsystem mit staatlicher Unterstützung gegeben habe.


16_01_25_wiwo.de



Dienstag, 26. Januar 2016

Korruption: Jetzt untersucht auch das FBI die Fußball-WM 2006

Berlin – Nach der Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt künftig auch die US-Bundespolizei (FBI) in der Affäre um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, berichtet welt.de. Die US-Justiz habe bereits gegen zahlreiche FIFA-Funktionäre Strafverfahren wegen Korruption eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittle im Fall der Zahlungen in Höhe von 6,7 Millionen Euro wegen Steuerhinterziehung. Die Beschuldigten seien Wolfgang Niersbach, ehemaliger Präsident des Deutschen Fußballbunds (DFB), Vorgänger Theo Zwanziger und der frühere DFB-Generalsekretär Horst Schmidt.


16_01_23_welt.de



Freitag, 22. Januar 2016

Tennis-Match einfach zu manipulieren

Mainz – In einem Beitrag im ZDF morgenmagazin betont Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, dass Tennisspiele vergleichsweise einfach zu manipulieren seien, da man Beeinträchtigungen kaum nachweisen könne. In den letzten zehn Jahren soll es zu Spielmanipulationen durch 16 Spieler der besten fünfzig der Weltrangliste gekommen sein. Novak Đjoković, der momentane Weltranglistenerste, sage, man habe ihm für verlorene Spiele Geld angeboten. Auch der ehemalige Tennisprofi Daniel Köllerer räume ein, ihm seien solche Angebote gemacht worden. Man habe die Namen der 16 Spieler noch nicht öffentlich gemacht, acht von ihnen seien jedoch bei den Australian Open dabei.

 

16_01_19_zdf.de



Dienstag, 19. Januar 2016

Fußball und Menschenrechte: Die nichts kapieren

München – Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, hat auf einem Kongress der Akademie für Fußballkultur in Nürnberg über die politische Verantwortung von Fußball gesprochen, so sueddeutsche.de. Hintergrund der Veranstaltung sei die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft an Russland und Katar. Laut Sylvia Schenk ermögliche die Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Katar, Änderungen der Menschenrechtssituation anzustoßen. Es werde allgemein bezweifelt, dass der Fußball-Weltverband (FIFA) trotz zahlreicher Inhaftierungen von Funktionären an politischen Veränderungen in Ausrichterländern interessiert sei. Aus Sicht von Sylvia Schenk sei die FIFA ein „Totalausfall“. Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) halte die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft vor dem Hintergrund systematischer Menschenrechtsverletzungen für inakzeptabel.


16_01_17_sueddeutsche.de



Dienstag, 12. Januar 2016

Koch zum DFB-Skandal: "War nicht möglich, eine WM auf fairem Weg zu bekommen"

Hamburg – Aus Sicht von Rainer Koch, Interimspräsident des Deutschen Fußballbunds (DFB), ist eine faire Weltmeisterschafts-Vergabe 2006 zu bezweifeln, so spiegel.de. Verantwortlich sei der in weiten Teilen korrupte Fußballweltverband (FIFA), der es unmöglich mache, eine Weltmeisterschaft ohne Schmiergeldzahlungen zu bekommen. Der Schlussbericht der Untersuchungen zur Weltmeisterschafts-Vergabe solle Ende Februar 2016 vorliegen. Der DFB rechne im Zusammenhang mit der Vergabe mit Steuerrückforderungen in Millionenhöhe. Zudem könne dem Verband nach Angaben von Rainer Koch für einen bestimmten Zeitraum die Gemeinnützigkeit aberkannt werden.


16_01_08_spiegel.de



Dienstag, 12. Januar 2016

Doping: "Dopingkontrollsystem dient nur als Alibi"

Köln – Der ARD-Doping Experte Hajo Seppelt hat die Äußerungen von Günther Younger, Mitglied der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), zu verbesserten Rahmenbedingungen im Kampf gegen Missstände im internationalen Sport auf deutschlandfunk.de kommentiert. Laut Hajo Seppelt sei nach den Enthüllungen im Jahr 2015 klar, dass der Sport sich nicht mehr selbst kontrollieren könne. So habe das Dopingkontrollsystem den Anschein einer Alibifunktion für Sportorganisationen. Trotz der Lücken und Schlupflöcher des Systems sei ein langsamer Wechsel erkennbar, da es in immer mehr Ländern Anti-Doping-Gesetze gebe.


16_01_09_deutschlandfunk.de



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