Pressespiegel nach Themen

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Dienstag, 1. November 2016

Millionär soll Zeugen bestochen haben – Festnahme

Hamburg – Laut einem Artikel auf welt.de vom 28.10.2016 hat ein Hamburger Millionär versucht, Zeugen mit 200.000 Euro zu bestechen. Seine Verlobte habe auf dem Oktoberfest im vergangenen Jahr einen Mann mit einem Messer niedergestochen. Ein angeblicher Entlastungszeuge habe das Geld für Falschaussagen geboten bekommen. Der Hamburger Millionär sei zwischenzeitlich bereits vorläufig festgenommen, dann aber freigelassen worden, weil er nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Geständnis abgelegt hatte.


28_10_16_welt.de



Dienstag, 20. September 2016

Papst geißelt Korruption und Ausbeutung

Vatikanstadt – Auf radiovaticana.va spricht der Papst (18.09.16) aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der vatikanischen Gendarmerie über seine Entrüstung über die Ausmaße der Bestechlichkeit und der Korruption. Betrüger, so der Papst, würden die Armen mit Füßen treten und „Sklavenarbeit“ organisieren. Er sei stolz auf die Vatikangendarmerie, die sich nicht in Versuchung führen ließe, unmoralische Angebote anzunehmen.

 

18_09_16_radiovaticana.va



Dienstag, 13. September 2016

Mauern, tricksen, lügen

Berlin – Boris Kartheuser berichtet auf den Seiten des Recherchezentrums CORRECT!V (07.09.16) von seinen negativen Erfahrungen als freier Journalist, der mithilfe des Informationsfreiheitsgesetzes herausfinden wolle, wie die Bundesregierung den Export von Überwachungstechnologie an Unrechtsstaaten fördere. Seine Anfragen seien unbeantwortet geblieben, weshalb er das Wirtschafts- und Innenministerium verklagt habe. Die Verfahren zögen sich und die Behörden hätten immer neue Ausreden, um Kartheuser die gewünschten Informationen vorzuenthalten. Dennoch, so Kartheuser, mache er weiter, denn er wolle, dass der Staat transparenter werde und jeder Bürger sehe, was mit seinem Steuergeld passiere.

 

07_09_16_correctiv.org



Dienstag, 30. August 2016

Blicke ins Steuerparadies

Zürich – Der tagesanzeiger.ch berichtet (24.08.16) von einem Projekt der italienischen Fotografen Gabriele Galimberti und Paolo Woods. Zweieinhalb Jahre hätten die Fotografen die Welt der Steuerparadiese erkundet und dreizehn Orte auf vier Kontinenten besucht - vom US-Bundesstaat Delaware über die Schweiz bis Singapur. Entstanden sei „The Heavens – Annual Report“, eine Fotoserie, die versuche das komplexe Thema Steuerflucht in Bilder zu übersetzen.
 
24_08_16_tagesanzeiger.ch



Dienstag, 19. April 2016

Deutschlands Agrarminister besorgt über Cross Compliance-Verschärfungen

Münster – die Landwirtschaftsminister der Bundesländer sollen sich nach Informationen von topagrar.com besorgt über die Verschärfung der Sanktionen bei wiederholten, geringfügigen „Cross-Compliance-Verstößen“ geäußert haben. Entgegen den aktuellen Verlautbarungen von EU-Agrarkommissar Phil Hogan handle es sich dabei nicht um ein spezifisches nationales Problem, sondern um eines, das sich aus der Umsetzung des bestehenden EU-Rechts ergebe. Danach solle sich der Bund mit Nachdruck auf EU-Ebene einsetzen, dass das Frühwarnsystem nicht bereits bei wiederholter Feststellung von wenigen verfristeten Meldungen von Tierbewegungen zu erheblichen Prämienkürzungen für die Landwirte führen werde.

 

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Dienstag, 12. April 2016

VERANSTALTUNGSHINWEIS: Wie korrupt ist Deutschland? Der große Check

Mainz – „Wie korrupt ist Deutschland?“ Diese Frage stellt ZDFZeit am 12.04.16 in einem Fakten-Check-Film von Steffen Mayer und Chris Humbs. Nach Schätzungen des BKA sollen jährlich 100 Mio. Euro Bestechungsgelder in Deutschland fließen. Korruptionsexperte Wolfgang Schaupensteiner betont, dass Korruption effektiv, attraktiv und vor allem lukrativ sei. Die Dokumentation von ZDFZeit soll anhand verschiedener Korruptionsfälle weitere Fragen thematisieren, wie beispielsweise „Wer ist korrupt?“, „Müssen deutsche Unternehmen im Ausland bestechen?“, „Was hilft gegen Korruption, und lohnt sie sich?“.

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Dienstag, 12. April 2016

Enthüllungen von Briefkastenfirmen: Whistleblower fürchtet angeblich um sein Leben

Hamburg – Nach Angaben von spiegel.de fürchtet der Whistleblower, der die „PanamaPapers“-Affäre ins Rollen gebracht hat, Racheakte und um sein Leben. Daher weigere sich die Süddeutsche Zeitung die Dokumente der „PanamaPapers“ an die Behörden zu übergeben. Nach eigener Aussage des Chefredakteurs der Süddeutschen Zeitung werde das Blatt seine Quelle für die „PanamaPapers“ um jeden Preis schützen. Der Chefredakteur, Wolfgang Krach, habe Verständnis für die Forderungen der Politiker nach einer Herausgabe der Daten, jedoch sei die Grundlage von investigativem Journalismus der Quellenschutz.

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Dienstag, 5. April 2016

Rechtsanwalt wegen Untreue vor Landgericht Osnabrück

Osnabrück – Wie noz.de berichtet, soll ein Rechtsanwalt von einem seiner Mandanten mehr als 38.000 Euro unterschlagen haben. Der Mandant habe den Rechtsanwalt beauftragt nach einem Unfall bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung alle finanziellen Ansprüche geltend zu machen. Die Überweisung eines Vorschusses durch die Versicherung von mehr als 8.000 Euro habe der Anwalt seinem Mandanten verschwiegen und das Geld für sich behalten. Im Juli 2013 sei es zu einer außergerichtlichen Einigung mit der Haftpflichtversicherung über ein Schmerzensgeld von 30.000 Euro gekommen. Auch dieser Beitrag sei nicht an den Mandaten weitergeleitet worden. Der Geschädigte habe von der Abfindungserklärung und den Zahlungen erst erfahren, als er das Dokument unterschreiben sollte. Dem Juristen drohe bei einer Verurteilung zusätzlich ein berufsständisches Verfahren durch die Anwaltskammer.

 

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Dienstag, 2. Februar 2016

Anke Domscheit-Berg im Interview: "Mehr staatliche Transparenz wäre besser für alle"

Leipzig – In einem Interview mit lvz.de spricht Publizistin und Netz-Aktivistin Anke Domscheit-Berg über Transparenz als Voraussetzung für einen partizipativen Staat, in dem sich Bürger an Prozessen in Politik und Verwaltung beteiligen können. Das fehlende Vertrauen von Bürgern gegenüber dem Staat könne mit transparentem Handeln wiederhergestellt werden. Oftmals werde Informationsmangel über Verschwörungstheorien und Vorurteile kompensiert, die zur Radikalisierung von Bürgern beitragen könne. Der Vorstoß zu einer offenen Verwaltung entstehe oftmals durch Initiativen von Bürgern, wie zum Beispiel das Open Data Portal in Berlin. Die von Behörden bereitgestellten Daten seien wichtig für zukünftige Unternehmen, um innovative Dienste zu entwickeln.


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Dienstag, 26. Januar 2016

Sind Schüler Ziel von Lobbyisten?

Freiburg – Martina Schmerr, Referentin von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), kritisiert die fehlenden Kontrollen von Unterrichtsmaterialien durch die Kultusminsterien, so badische-zeitung.de. Es bestehe die Gefahr, dass Lehrerinnen und Lehrer auf Schulmaterial zurückgriffen, das von den Interessen der herausgebenden Unternehmen geprägt sei. Aus Sicht von Martina Schmerr sei der bewusste Umgang mit Materialien von Unternehmen und Verbänden wichtig, da die Schülerinnen und Schüler beeinflussbar seien. In Baden-Württemberg habe man die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sowie Verbänden seit November 2015 geregelt. So müsse zum Beispiel bei Unterrichtsmaterialien künftig der Herausgeber und dessen Interessen kenntlich gemacht werden. Man habe sich zudem verpflichtet, im Unterricht Schüler nicht in eine bestimmte Meinungsrichtung zu drängen.


16_01_26_badische-zeitung.de



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