Pressespiegel nach Themen

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Dienstag, 12. Mai 2015

Wie die Justiz in Thüringen Vereine unterstützt

Erfurt – Laut thueringer-allgemeine.de sind in den vergangenen 15 Jahren auf Anordnung Thüringer Strafrichter und Staatsanwälte Geldzuwendungen in Höhe von dreißig Millionen Euro von Beschuldigten an gemeinnützige Organisationen geflossen. In zwei bis drei Prozent aller Fälle werde auf ein Urteil oder Gerichtsverfahren verzichtet und das Verfahren gegen Geldzahlungen eingestellt. Reiner Hüper, Leiter der Arbeitsgruppe Strafrecht von Transparency Deutschland, sehe dabei keine Gefahr für Korruption. Wenn man dem unabhängigen Richter zutraue, in komplizierten Fällen die richtige Entscheidung zu treffen, solle man ihm auch bei der Vergabe von Geldauflagen trauen.

15_05_11_thueringer-allgemeine.de



Dienstag, 12. Mai 2015

Vorwurf der Korruption und Gefangenenbefreiung: JVA-Leiter Binnenbruck hält trotz Anschuldigungen nichts von Mitarbeiter-Kontrollen in Rheinbach

Köln – Laut ksta.de hält der Leiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach trotz des Vorwurfs der Korruption und der Gefangenenbefreiung nichts von schärferen Kontrollen der eigenen Mitarbeiter. Ein ehemaliger Häftling habe nach seiner Flucht dem WDR gegenüber enthüllt, Hilfe von zwei Bediensteten erhalten zu haben. Zudem sollen mehrere JVA-Aufseher in einen Handel mit Drogen, Handys und Alkohol verwickelt sein. Der Leiter halte die Anschuldigungen für unwahrscheinlich. Die Beamten würden grundsätzliches Vertrauen und den Schutz der Behörde genießen. Bei tragfähigen Anschuldigungen werde er sich einer Aufklärung nicht entgegenstellen.

15_05_07_ksta.de



Freitag, 8. Mai 2015

JVA Bützow: Beamter ließ sich bestechen

Schwerin – Nach svz.de ist das Urteil gegen einen ehemaligen Beamten der Justizvollzugsanstalt Bützow wegen Bestechlichkeit bestätigt. Die Revision sei vom Oberlandesgericht Rostock verworfen worden. Der damalige Justizbeamte habe sich von einem Kopf einer über Rostock hinaus agierenden mafiösen Vereinigung bestechen lassen und für ihn Handys, Genussmittel und Informationen in die JVA geschmuggelt. Der Angeklagte sei wegen Bestechlichkeit in vier Fällen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten und der Rückzahlung von 15.000 Euro verurteilt worden.


15_05_05_svz.de



Freitag, 8. Mai 2015

Amtsgericht Frankfurt: Vater wollte Lehrer bestechen

Frankfurt – Laut fr-online.de wollte ein Vater einen Studienleiter mit 500 Euro bestechen, damit sein Sohn die Abiturprüfung bestehen könnte. Der Lehrer habe den Bestechungsversuch gemeldet und der Fall sei vor dem Gericht gelandet. Das Frankfurter Landgericht habe den Vater nun zu einer Geldstrafe von 5.400 Euro verurteilt. Zudem muss der Mann als Bewährungsauflage je 1.000 Euro an zwei gemeinnützige Einrichtungen spenden.


15_05_06_fr-online.de



Dienstag, 31. März 2015

Korruption als Kampfbegriff

Frankfurt – Nach Frankfurter Rundschau beschäftigt sich der Historiker Jens Ivo Engels von der Technischen Universität Darmstadt seit zehn Jahren intensiv länder- und epochenübergreifend mit der Geschichte der Korruption. Laut Engels werde Korruption erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts geächtet und habe den Stellenwert erlangt, den wir heute kennen. Mit dem Begriff der Korruption sei heute ein „kulturelles Werturteil verbunden“ und eine Grauzone entstanden, die aber häufig den Blick auf die Fakten verstelle. Engels spreche daher vor dem geschichtlichen Hintergrund wertneutral von „Mikropolitik“. Nun habe er sein Buch „Die Geschichte der Korruption. Von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert“ veröffentlicht.

Kein Link, da Printausgabe vom 27. März 2015



Dienstag, 10. März 2015

Culture Corrupts: The Impact of Organizational Silence

In einem Blogbeitrag auf richardbistrong.com spricht die Psychologin Jamie-Lee Campbell, Mitglied von Transparency Deutschland, über das wissenschaftliche Konzept des institutionalisierten Schweigens in Organisationen. Die sogenannte „Organizational Silence“ könne entstehen, wenn Vorgesetzte negativ auf Feedback reagieren und sich eine Kultur entwickle, in der die Kommunikation über Probleme in der Arbeit fehle. Dies verhindere auch das Ansprechen von ethischen Problemen. Die vorherrschende Unternehmenskultur könne ein Klima, das systematische Korruption fördert, stärken.

15_02_22_richardbistrong.com



Dienstag, 10. März 2015

Das Handwerk verkörpert noch immer hohen Ethos

Wissen – Laut ak-kurier.de hielt Edda Müller, Vorsitzende von Transpareny Deutschland, bei der Überreichung der Meisterbriefe der Handelskammer Koblenz eine Festrede. Dabei habe sie unethisches Verhalten in der Wirtschaft und das Wertesystem des Handwerks thematisiert. Das Handwerk verkörpere einen hohen Ethos, doch die Auseinandersetzung mit Korruption und unethischem Verhalten sei eine der großen Herausforderung unserer Zeit. Die neue Meistergeneration solle sich für unternehmerischen Erfolg nicht nur an wirtschaftlichen Zielen orientieren, sondern auch an ihren ethischen Werten festhalten.

15_03_09_ak-kurier.de



Dienstag, 9. Dezember 2014

ADAC: Eine Strukturreform soll den Automobilclub aus der Krise führen

Ulm – swp.de zufolge hat der ADAC eine Strukturreform verabschiedet, die den Verein aus der Krise führen soll. Die Reform sehe vor, dass der Automobilclub in drei Teile aufgespalten werde. Der Verein solle sich nur um die Mitglieder und die ursprünglichen Aufgaben wie Pannenhilfe kümmern. Die zweite Säule sei eine neue Aktiengesellschaft, in der die ADAC-Tochterfirmen eingegliedert werden. Schließlich solle eine neue gemeinnützige Stiftung gegründet werden, die sich mit Unfallforschung und Hilfe für Unfallopfer befasse. Da die drei Bereiche personell voneinander unabhängig seien, komme es nicht mehr zu undurchschaubaren Verflechtungen. Ohne die Persönlichkeiten aus dem Beirat, in dem auch Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, vertreten sei, wäre die Radikalreform so nicht geglückt.

14_12_08_swp.de



Dienstag, 2. Dezember 2014

Die ADAC-Führung erhält ausnahmsweise einmal Lob

Berlin – Wie welt.de berichtet, bekommt der ADAC vom unabhängigen Beirat, der den Umbau des Automobilclubs begleitet, gute Noten für das Reformprogramm. Laut Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland und eine von vier externen Beiräten, werde der ADAC ein sehr umfassendes und konsequentes Reformprogramm vorlegen. Dies werde den Verein an einigen Stellen auch Geld kosten. Am 05. Dezember 2014 werden 192 Delegierte des Vereins in München über das Reformpaket abstimmen, das unter der Führung des kommissarischen Präsidenten August Markl in den vergangenen Monaten erarbeitet worden sei. Der Beirat begrüße, dass sich Markl nun doch zur Wahl stelle. Er stehe für die Erneuerung des ADAC, so Müller.

14_11_30_welt.de



Montag, 24. November 2014

Die 25 Frauen für die digitale Zukunft

Berlin – Wie editionf.com berichtet, wurde Maria Reimer zu den „25 Frauen der digitalen Zukunft“ gewählt. Die 25 Frauen der Zukunft stünden stellvertretend für eine neue digitale Riege vieler Frauen, die mit ihrem Schaffen die digitale Gesellschaft entscheidend vorantreiben. Maria Reimer habe als Projektleiterin von „Jugend hackt“ ein Format aufgebaut, das wie kein anderes in Deutschland Code Literacy fördere und sogar im Ausland nachgebaut werde. Das Programm werde von der Open Knowledge Foundation organisiert. Vor ihrer Arbeit bei Open Knowledge Foundation habe Maria Reimer im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und bei der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland gearbeitet.


14_11_19_editionf.com



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