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Donnerstag, 23. Juli 2015

Die unheimliche Firma

Hamburg – zeit.de berichtet über die Geschäftsmodelle der Firma Imtech, die beim Bau des neuen Berliner Flughafens involviert ist. Drei Staatsanwaltschaften – Neuruppin, Hamburg und München – ermittelten gegen ehemalige Manager von Imtech wegen des Verdachts auf Bestechung, Untreue, Preisabsprachen und Bilanzfälschungen. Die Betrügereien entwickelten sich zu einem Schneeballsystem, mit dem man versuche, Verlustgeschäfte zu vertuschen. So entstehe eine gewaltige Blase, die irgendwann platze, so ein früherer Imtech-Manager.

15_07_20_zeit.de



Donnerstag, 23. Juli 2015

Für und Wider von Standards bei Nachhaltigkeitsberichten

Köln – Nach deutschlandfunk.de herrscht vor allem bei kleineren Firmen Unsicherheit über Nutzen und Standards bei Nachhaltigkeitsberichten. Ab dem Jahr 2017 seien Nachhaltigkeitsberichte in der EU Pflicht. Darin müssten auch nicht-finanzielle Informationen offengelegt werden, wie beispielsweise Kennzahlen über die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Für mittlere und kleine Firmen sei das ein Problem, da es keine allgemeine, anerkannte Erhebungsmethode für Nachhaltigkeitskennzahlen gebe, so die Kapitalmarkt-Expertin Kristina Jeromin. Die Vielzahl der Standards sei ein Problem, so Alexander Bassen, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Die Regierung könne bei der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie jedoch einen einheitlichen Standard vorgeben.

15_07_21_deutschlandfunk.de



Dienstag, 21. Juli 2015

Rüstungsexporte nach Griechenland: Bestechendes Geschäft

München – Laut sueddeutsche.de soll der Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) beim Verkauf der Panzerhaubitze PzH 2000 nach Griechenland fünf bis zehn Millionen Euro Schmiergeld gezahlt haben. Die Staatsanwaltschaft München habe gegen einen Ex-Manager von KMW Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben und beantragt, dass sich auch KMW vor Gericht verantworte. Die Anklage laute auf Steuerhinterziehung und nicht auf Bestechung griechischer Amtsträger, da diese verjährt wäre. KMW-Chef Frank Haun und Aufsichtsratschef Manfred Boden würden verdächtigt, von der mutmaßlichen Korruption gewusst zu haben. Die Anklage sei die erste bei den aktuellen Ermittlungen zu deutschen Rüstungsexporten nach Griechenland.

15_07_20_sueddeutsche.de



Dienstag, 21. Juli 2015

Korruptionsaffäre um den Eurofighter: Schlossherr und Strippenzieher

München – Nach sueddeutsche.de ermitteln Staatsanwälte in München und Wien wegen Korruptionsverdacht beim Verkauf der Kampfflugzeuge Eurofighter des Konzerns EADS (heute Airbus) für 1,6 Milliarden Euro nach Österreich. Neunzig Millionen Euro, die EADS für Vermittlerdienste beim Eurofighter verteilen ließ, seien in dunklen Kanälen und Steueroasen versickert. Erste Spuren über den Verbleib von zwei Millionen Euro führten zu einer Firma, für die der einflussreiche Lobbyist Mensdorff-Pouilly aus Österreich als Treuhänder agiert habe. Mensdorff-Pouilly sei bereits wegen Geldwäsche angeklagt, jedoch nicht verurteilt worden. Der Lobbyist bestreite, mit dem Eurofighter etwas zu tun gehabt zu haben und sage, er habe niemanden bestochen.

15_07_17_sueddeutsche.de



Dienstag, 7. Juli 2015

Ehemaliger Ford-Manager muss mehr als drei Jahre in Haft

Köln – Nach rundschau-online.de ist ein Ingenieur in Köln wegen Bestechlichkeit in 49 Fällen und Untreue in 14 Fällen zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sieben Monaten verurteilt worden. Der ehemalige Ford-Mitarbeiter habe sich von Drittfirmen Arbeiten an seinem Haus sowie kostspielige Ausflüge mit seiner Familie finanzieren lassen und Bargeld kassiert. So habe er sich innerhalb von vier Jahren mit Leistungen im Wert von 400.000 Euro bereichert. Im Gegenzug habe er Rechnungen für Arbeiten freigegeben, die die Firmen nicht oder nur teilweise erbracht hätten. Solcher Vergehen hätte sich die gesamte Abteilung des Ingenieurs bei Ford schuldig gemacht. Die Konzernstruktur habe dies begünstigt, da das in Indien ansässige Abrechnungszentrum nicht die notwendigen Prüfungen unternommen habe.

15_07_03_rundschau-online.de



Dienstag, 30. Juni 2015

Volkswagen prüft pro Jahr Hunderte Hinweise auf Unregelmäßigkeiten

München – Laut focus.de sieht sich Volkswagen (VW) zehn Jahre nach dem Skandal um Schmiergelder und Reisen auf Firmenkosten gut gewappnet gegen mögliche Unregelmäßigkeiten im Unternehmen. Dem Leiter der zuständigen Abteilung zufolge setze VW stark auf Prävention. Über die Regeln für die Compliance wache die VW-Konzernrevision. Deren Leiter, der auch der Anti-Korruptionsbeauftragte des Konzerns ist, habe im vergangenen Jahr 51 Meldungen über externe Ombudsleute erhalten, bei denen Hinweise auch vertraulich eingehen könnten. Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency Deutschland habe in einer Studie Ende 2014 gezeigt, dass sich die Mühen lohnen. Der VW-Konzern rangiere demnach in der Spitzengruppe der weltgrößten Unternehmen in Sachen Transparenz.


15_06_29_focus.de



Dienstag, 30. Juni 2015

Senioren-Stift: Wirtschaftskrimi um das Augustinum

München – Nach sueddeutsche.de steht das Augustinum im Mittelpunkt eines Wirtschaftskrimis. Zwischen 2011 und 2013 habe der in München ansässige Sozialkonzern viele seiner bundesweit 23 Senioren-Immobilien an die Firma Nordic Kontor verkauft und dem fast mittellosen Käufer auch noch das nötige Geld geliehen, insgesamt rund 728 Millionen Euro. Dabei hätten der Ex-Aufsichtsratschef und der Ex-Finanzchef Schmiergelder, getarnt als Provisionen, in zweistelliger Millionenhöhe abgezweigt. Die Staatsanwaltschaft München I ermittle unter anderem wegen des Verdachts auf Betrug und Korruption. Die Beschuldigten würden die Vorwürfe bestreiten.


15_06_28_sueddeutsche.de



Montag, 29. Juni 2015

Prozess in Russland: Schmiergeld-Affäre holt Daimler ein

Stuttgart – Nach stuttgarter-nachrichten.de soll Daimler vor Jahren russischen Beamten Schmiergelder gezahlt haben, damit diese Mercedeslimousinen für den Staatsdienst kaufen. Nun beginne ein Geheimprozess. Die zentrale russische Ermittlungsbehörde SKR habe die Untersuchungen abgeschlossen. Daimler hätte in der Zeit zwischen 2001 und 2005 rund eine Million Euro in dreißig Raten auf verschiedene, einem Mitarbeiter des russischen Schutzdienstes FSO gehörende Konten überwiesen, heiße es. Als Gegenleistung hätten die Beschuldigten dem Daimler-Konzern Aufträge für die Lieferung von Luxuslimousinen an den russischen Staat zugeschanzt. Der zuständige Rechtsanwalt schließe nicht aus, dass das Verfahren wegen Verjährung eingestellt werden könnte.


15_06_24_stuttgarter-nachrichten.de



Dienstag, 23. Juni 2015

Siemens: In den nächsten fünf Jahren keine Staatsaufträge in Brasilien mehr

Berlin – Laut blogs.taz.net wurde die brasilianische Niederlassung von Siemens für die Dauer von fünf Jahren mit einem Bann von allen Staatsvergaben bestraft. Grund seien Korruptionsvorwürfe bei Ausschreibungen der brasilianischen Post und Telekom in den Jahren von 1999 bis 2005. Siemens sei bereits mehrmals von Staatsaufträgen ausgeschlossen worden, habe aber aufgrund seiner Marktmacht mit Berufungsverfahren immer Erfolg gehabt. Zusätzlich gebe es eine Forderung, die sich auf 130 Millionen Euro Entschädigung für Kartellabsprachen in den Jahren von 2000 bis 2002 belaufe sowie die Schließung der zehn involvierten Konzerne, unter denen sich Tochterkonzerne von Siemens befunden hätten.


15_06_21_blogs.taz.net



Dienstag, 23. Juni 2015

Interner Bericht: Baukonzern Bilfinger kämpft mit Korruptionsfällen

Hamburg – Nach spiegel.de hat der Baukonzern Bilfinger nach Informationen des manager magazin mit mehr Korruptionsfällen zu kämpfen als bisher bekannt. Das Unternehmen liste in einem internen Bericht 29 Verdachtsfälle seit April 2014 auf. Bereits im März sei bekannt geworden, dass Mitarbeiter der Bilfinger-Tochter Mauell Schmiergeld gezahlt hätten, um einen Auftrag im Umfeld der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien zu erlangen. Nach einem Bestechungsfall in Nigeria untersuche seit Mitte 2014 ein Kontrolleur im Auftrag des US-Justizministeriums, ob Bilfinger sauber arbeite. Bilfingers neuer Finanzchef Axel Salzmann habe sich in einer Mail an alle Führungskräfte besorgt über die Entwicklung geäußert.


15_06_18_spiegel.de



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