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Dienstag, 26. April 2016

Steuern – Streit über Transparenz

München – Nach Angaben von sueddeutsche.de möchte die EU-Kommission als Reaktion auf die Enthüllungen der Panama Papers Konzerne ihre Steuerdaten komplett im Internet veröffentlichen lassen. Die Finanzminister von Deutschland, Österreich und Malta seien aber dagegen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe sich dagegen ausgesprochen, dass Konzerne ihre Steuerdaten im Internet veröffentlichen sollen. Er sei der Meinung, dass hier Transparenz im Widerspruch zur Effizienz stehe. Die Bereitschaft von Firmen sei höher, Informationen zu offenbaren, wenn sie nicht die öffentliche Prangerwirkung befürchten müssten, habe Schäuble gemeint.


16_04_25



Dienstag, 26. April 2016

Funke Mediengruppe – Konzern gerät durch Parteispenden unter Rechtfertigungsdruck

Frankfurt – Die Funke Mediengruppe hat sich nach Informationen von horizont.net in den Ruch parteipolitischer Abhängigkeit gebracht. Eine Spende der Mediengruppe von insgesamt 15.000 Euro an die CDU im Jahr 2014 sei durch die Internetplattform abgeordnetenwatch.de bekannt geworden. Absender der Spende sei die Funke Mediengruppe selbst. Journalisten der Zeitungen der Mediengruppe, wie beispielsweise „Hamburger Abendblatt", oder "Berliner Morgenpost" sollen nun unter Rechtfertigungsdruck stehen. Trotz der Parteispende ihres Unternehmens betonten alle Zeitungen, dass sie parteipolitisch unabhängig tätig seien.

 

16_04_25



Donnerstag, 21. April 2016

Führungskräfteumfrage: Jeder fünfte Manager würde im Notfall bestechen

Berlin – nach einem Bericht der berliner-zeitung.de (19.04.16) hat die Wirtschaftsprüfgesellschaft Ernst & Young in einer Studie von Oktober 2015 bis Januar 2016 weltweit 2825 Unternehmen zum Thema Bestechung gefragt. Dem Bericht nach werde im Zweifel fast jeder zweite Manager in Deutschland Vorschriften umgehen, wenn dadurch finanzielle Zielvorgaben des Unternehmens erfüllt werden könnten. Dabei sollen 98 Prozent der Firmen in Deutschland Richtlinien über Korruption haben. Insgesamt stehe Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern gut da.

 

16_04_21



Dienstag, 19. April 2016

Verdacht der Korruption oder Untreue Fall Diwell: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen

Berlin – nach Informationen von tagesspiegel.de (17.04.16) beschäftigt sich nun auch die Staatsanwaltschaft mit der umstrittenen Auftragsvergabe der Berliner Senatskanzlei an McKinsey. Der Vorwurf richte sich gegen Senatskanzleichef Böhning. Dem Vernehmen nach gehe es um den Vorwurf der Untreue bzw. Korruption bei der umstrittenen Auftragsvergabe im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung. Sowohl McKinsey als auch deren zeitweiliger Mitarbeiter, der sozialdemokratische Ex-Staatssekretär Lutz Diwell, sollen für den Senat kostenfrei gearbeitet, aber auch bezahlte Aufträge erhalten haben.


16_04_18



Dienstag, 19. April 2016

Mammutprozess in Ingolstadt: Ehemaliger Bau-Chef von Edeka vor Gericht

München – Vor dem Amtsgericht Ingolstadt beginnt nach Angaben br.de (18.04.16) einer der bislang größten Strafprozesse in der Region: An 27 Verhandlungstagen werde das Gericht klären, ob der frühere Bau-Chef von Edeka Südbayern bestechlich war. Auch führende Mitarbeiter eines Bauunternehmens und einer Elektroinstallations-Firma werden mit auf der Anklagebank sitzen. Der Hauptangeklagte habe ihnen zwischen 2005 und 2010 mehrere Aufträge zugeschanzt. Das Urteil in dem Bestechungs-Verfahren werde im Juli 2016 erwartet.


16_04_18

 

 



Freitag, 15. April 2016

Ehemaliger Manager von MAN Diesel gesteht Bestechung auf Kuba

Augsburg – Die Maschinenfabrik-Augsburg-Nürnberg (MAN) habe Geschäfte mit einer Briefkastenfirma auf Kuba gemacht, berichtete augsburger-allgemeine.de. Ein ehemaliger MAN-Manager habe im Prozess um Bestechungs- und Untreuevorwürfe ein Geständnis abgelegt. Er habe zugegeben, für ein geplantes Großprojekt auf Kuba dortige Amtsträger mit ca. 300.000 Euro bestochen zu haben. Er habe davon profitiert, dass einige Zeugen nicht erschienen seien.

 

16_04_14



Freitag, 15. April 2016

Bestechung am Bau: So korrupt sind Deutschlands Handwerker

München – Ein Bericht des ZDF-Magazins „ZDFzeit“ legte nun nahe, dass auch im Handwerk Bestechung um sich greife und Korruption auch in Deutschland noch ein verbreitetes Problem sei. In Deutschland habe das Bundeskriminalamt im Jahr 2014 in 20.300 Korruptionsfällen ermittelt, berichtete focus.de. Quer durch alle Branchen seien Firmen in der Vergangenheit wegen Korruption zu Strafen verurteilt worden. In einem Test habe das ZDF 30 Dachdeckern in Dortmund einen Auftrag für eine Dachsanierung über 480.000 Euro angeboten. Fünf sollen sich zurück gemeldet haben. Einer habe tatsächlich Schmiergeld angeboten, um den Auftrag zu bekommen.


16_04_14



Freitag, 15. April 2016

Nach Panama Papers – Chef der Hypo Vorarlberg tritt zurück

Frankfurt a.M. – Die Enthüllungen der „PanamaPapers“ sorgten nach Informationen von faz.de dafür, dass Michael Grahammer, der Chef einer Bank in Österreich, zurückgetreten sei. Gegen Kunden der Bank sei bereits in mehreren Fällen wegen Verdachts der Geldwäsche ermittelt worden. Mit den „PanamaPapers“ sei die Beteiligung zweier Banken bekannt geworden. Darunter die Hypo Vorarlberg. Bei der Hypo Vorarlberg habe auch eine jener Offshore-Firmen Konten, von der die Spur zum Putin-Vertrauten Gennadi Timtschenko führe. Er stehe seit 2014 auf der Sanktionsliste der Vereinigten Staaten wegen der Annexion der Krim durch Russland.

 

16_04_14



Dienstag, 12. April 2016

Prozessauftakt gegen Ex-BLB-Chef in Düsseldorf

Düsseldorf –  Der landeseigene Baubetrieb BLB habe nach Informationen von rp-online.de in einer Serie von Immobiliengeschäften im Auftrag des Landes Steuergelder in dreistelliger Millionenhöhe verschwendet. Eine Vielzahl von Ermittlern, Staatsanwälten, Landesrechnungsprüfern sowie zwei Untersuchungsausschüsse im Landtag seien bereits involviert. Nun soll am kommenden Mittwoch, 13.04.16, das Düsseldorfer Landgericht noch hinzukommen. Den Angeklagten werde unter anderem Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen.


16_04_11



Dienstag, 12. April 2016

Wie Panama-Leaks bei Siemens alte Wunden wieder aufreißt

Hamburg – Für Siemens-Chef Joe Kaeser werde durch die „PanamaPapers“ der abgeschlossen geglaubte Schmiergeldskandal wieder zum Thema, berichtete manager-magazin.de. Vor knapp 10 Jahren sei beim Siemenskonzern bei einer Großrazzia der größte Korruptionsskandal in der Wirtschaft aufgedeckt worden. Die „PanamaPapers“ brächten Aspekte des Siemens-Schmiergeldskandals ans Licht, die auch für die Münchener Ermittlungsbehörden bisher unbekannt seien. So sei die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama ein wichtiger Partner von Siemens gewesen und habe mehrere Briefkastenfirmen betreut. Die Siemens-Angestellten haben zudem geheimen Firmenhüllen offenbar noch Jahre nach dem Auffliegen des Skandals für private Zwecke genutzt.


16_04_07



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