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Dienstag, 30. Juni 2015

Volkswagen prüft pro Jahr Hunderte Hinweise auf Unregelmäßigkeiten

München – Laut focus.de sieht sich Volkswagen (VW) zehn Jahre nach dem Skandal um Schmiergelder und Reisen auf Firmenkosten gut gewappnet gegen mögliche Unregelmäßigkeiten im Unternehmen. Dem Leiter der zuständigen Abteilung zufolge setze VW stark auf Prävention. Über die Regeln für die Compliance wache die VW-Konzernrevision. Deren Leiter, der auch der Anti-Korruptionsbeauftragte des Konzerns ist, habe im vergangenen Jahr 51 Meldungen über externe Ombudsleute erhalten, bei denen Hinweise auch vertraulich eingehen könnten. Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency Deutschland habe in einer Studie Ende 2014 gezeigt, dass sich die Mühen lohnen. Der VW-Konzern rangiere demnach in der Spitzengruppe der weltgrößten Unternehmen in Sachen Transparenz.


15_06_29_focus.de



Dienstag, 30. Juni 2015

Senioren-Stift: Wirtschaftskrimi um das Augustinum

München – Nach sueddeutsche.de steht das Augustinum im Mittelpunkt eines Wirtschaftskrimis. Zwischen 2011 und 2013 habe der in München ansässige Sozialkonzern viele seiner bundesweit 23 Senioren-Immobilien an die Firma Nordic Kontor verkauft und dem fast mittellosen Käufer auch noch das nötige Geld geliehen, insgesamt rund 728 Millionen Euro. Dabei hätten der Ex-Aufsichtsratschef und der Ex-Finanzchef Schmiergelder, getarnt als Provisionen, in zweistelliger Millionenhöhe abgezweigt. Die Staatsanwaltschaft München I ermittle unter anderem wegen des Verdachts auf Betrug und Korruption. Die Beschuldigten würden die Vorwürfe bestreiten.


15_06_28_sueddeutsche.de



Montag, 29. Juni 2015

Prozess in Russland: Schmiergeld-Affäre holt Daimler ein

Stuttgart – Nach stuttgarter-nachrichten.de soll Daimler vor Jahren russischen Beamten Schmiergelder gezahlt haben, damit diese Mercedeslimousinen für den Staatsdienst kaufen. Nun beginne ein Geheimprozess. Die zentrale russische Ermittlungsbehörde SKR habe die Untersuchungen abgeschlossen. Daimler hätte in der Zeit zwischen 2001 und 2005 rund eine Million Euro in dreißig Raten auf verschiedene, einem Mitarbeiter des russischen Schutzdienstes FSO gehörende Konten überwiesen, heiße es. Als Gegenleistung hätten die Beschuldigten dem Daimler-Konzern Aufträge für die Lieferung von Luxuslimousinen an den russischen Staat zugeschanzt. Der zuständige Rechtsanwalt schließe nicht aus, dass das Verfahren wegen Verjährung eingestellt werden könnte.


15_06_24_stuttgarter-nachrichten.de



Dienstag, 23. Juni 2015

Siemens: In den nächsten fünf Jahren keine Staatsaufträge in Brasilien mehr

Berlin – Laut blogs.taz.net wurde die brasilianische Niederlassung von Siemens für die Dauer von fünf Jahren mit einem Bann von allen Staatsvergaben bestraft. Grund seien Korruptionsvorwürfe bei Ausschreibungen der brasilianischen Post und Telekom in den Jahren von 1999 bis 2005. Siemens sei bereits mehrmals von Staatsaufträgen ausgeschlossen worden, habe aber aufgrund seiner Marktmacht mit Berufungsverfahren immer Erfolg gehabt. Zusätzlich gebe es eine Forderung, die sich auf 130 Millionen Euro Entschädigung für Kartellabsprachen in den Jahren von 2000 bis 2002 belaufe sowie die Schließung der zehn involvierten Konzerne, unter denen sich Tochterkonzerne von Siemens befunden hätten.


15_06_21_blogs.taz.net



Dienstag, 23. Juni 2015

Interner Bericht: Baukonzern Bilfinger kämpft mit Korruptionsfällen

Hamburg – Nach spiegel.de hat der Baukonzern Bilfinger nach Informationen des manager magazin mit mehr Korruptionsfällen zu kämpfen als bisher bekannt. Das Unternehmen liste in einem internen Bericht 29 Verdachtsfälle seit April 2014 auf. Bereits im März sei bekannt geworden, dass Mitarbeiter der Bilfinger-Tochter Mauell Schmiergeld gezahlt hätten, um einen Auftrag im Umfeld der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien zu erlangen. Nach einem Bestechungsfall in Nigeria untersuche seit Mitte 2014 ein Kontrolleur im Auftrag des US-Justizministeriums, ob Bilfinger sauber arbeite. Bilfingers neuer Finanzchef Axel Salzmann habe sich in einer Mail an alle Führungskräfte besorgt über die Entwicklung geäußert.


15_06_18_spiegel.de



Freitag, 12. Juni 2015

Die Industrie macht Druck bei TTIP

Essen – In einem Blogeintrag macht correctiv.org auf den Einfluss der Industrie bei den gegenwärtigen TTIP-Verhandlungen aufmerksam. Zwischen Anfang 2012 und April 2014 hätten die Lobbyisten der mächtigen Industrieverbände über 700 Mal bei Beamten der Europäischen Kommission vorgesprochen. Nichtregierungsorganisationen, Verbraucherverbände und Gewerkschaften kämen auf nur 44 Treffen. Das Ungleichgewicht bei den Lobbyistentreffen gebe den Kritikern Recht, die befürchten, dass beispielsweise durch den Investitionsschutz bei TTIP die Demokratie ausgehöhlt und die Interessen der Wirtschaft bevorzugt würden. Im Fokus der Lobbyisten ständen jene rund hundert Beamten der Kommission, die die Verhandlungen führen.


15_06_correctiv.org



Freitag, 12. Juni 2015

Ehepaar vor Gericht: Unsummen Schmiergeld für Arzneimittel-Verträge mit Russland

Frankfurt am Main – Laut faz.net steht ein Ehepaar, das bei der Firma Biotest gearbeitet hat, wegen Untreue, Steuerhinterziehung und Bestechung vor Gericht. Allein 47 Millionen Euro an Schmiergeld seien gezahlt worden. Die Frau und ihr Mann hätten laut Staatsanwaltschaft über Jahre hinweg Verantwortliche in Russland bestochen, um Arzneimittelprodukte der Firma Biotest aus Dreieich dort auf den Markt zu bringen. Einzelne Personen aus dem Topmanagement sollen Bescheid gewusst haben, es werde gesondert ermittelt. Die Ehefrau hätte federführend gewirkt und Geld aus schwarzen Kassen zu privaten Zwecken verwendet. Ihr Mann sei der Beihilfe angeklagt.


15_06_08_faz.net



Donnerstag, 28. Mai 2015

Staatsanwalt ermittelt wegen Verdachts auf Korruption bei Immobiliengeschäften von Augustinum

München – Laut sueddeutsche.de ermittelt die Staatsanwaltschaft München I wegen Verdachts auf Betrug und Korruption bei Immobiliengeschäften der gemeinnützigen Unternehmensgruppe Augustinum. Augustinum betreibe 23 Seniorenstifte in Deutschland. Einem ehemaligen Geschäftsführer werde vorgeworfen, mit drei weiteren Geschäftsleuten die Unternehmensgruppe schwer geschädigt zu haben. Das Augustinum habe elf seiner Seniorenstifte an eine kleine Immobilienfirma verkauft und derselben Firma ein Darlehen von 728 Millionen Euro gewährt. Außerdem solle eine hohe Provision geflossen sein.

15_05_23_sueddeutsche.de



Freitag, 22. Mai 2015

Bestechung bei Sicherheitsfirma: Geld oder Luxusauto gegen Auftrag

München – Laut sueddeutsche.de hat ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Securitas vor dem Landgericht München gestanden, jahrelang Aufträge gegen Schmiergeld an Subunternehmen verteilt zu haben. Ihm sei vorgeworfen worden, sich mit insgesamt 210.000 Euro bestechen lassen zu haben. Zudem soll er als Vorstandsmitglied bei der Unterstützungseinrichtung der ehemaligen Münchner Wach- und Schließgesellschaft 54.000 Euro aus der Kasse entnommen haben. Securitas, die Sicherheitspersonal für das Oktoberfest und den Flughafen stelle, habe die Justiz informiert, nachdem sich ein benachteiligter Subunternehmer beschwert habe. Dieser sei nicht bereit gewesen, Bestechungsgelder zu zahlen und habe einen bereits erteilten Auftrag verloren.

15_05_18_sueddeutsche.de



Freitag, 22. Mai 2015

Sauberer Norden, korrupter Süden

Düsseldorf – handelsblatt.com berichtet über eine Studie von Ernst & Young wonach Bestechung in Deutschland auf dem Rückzug sei. So sei die Zahl der Firmen mit Anti-Korruptionsregeln in den vergangenen Jahren auf 66 Prozent gestiegen. Jedes vierte Unternehmen halte Bestechung und korrupte Methoden hierzulande für weit verbreitet, vor vier Jahren sei es knapp die Hälfte gewesen. Für die Studie seien führende Manager europaweit befragt und sie zeige große Unterschiede. Während in Kroatien 92 Prozent der Manager Korruption in ihrem Land für weit verbreitet hielten, seien es in Dänemark nur vier Prozent.

15_05_20_handelsblatt.com



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