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Dienstag, 19. Juli 2016

Dubiose Zahlungen bei Atlas

Düsseldorf – Nach Angaben von rp-online.de (12.07.16) spitzt sich der Korruptionsskandal beim Rüstungsunternehmen Atlas zu. Die Bremer Tochterfirma von ThyssenKrupp und Airbus, die jeweils 50 Prozent der Anteile halten, habe Barschecks mit Boten in die Schweiz bringen lassen, um sie auf das Konto eines türkischen Armeeangehörigen einzuzahlen. Dies gehe aus einer Protokollnotiz eines Airbus-Juristen über ein Treffen am 23. April 2007 mit ThyssenKrupp-Juristen hervor. Laut den Notizen sei von den Juristen im Mai 2007 erwogen worden, die Justiz wegen des Verdachts auf Bestechung durch Manager von Atlas einzuschalten. Auf eine formale Anzeige habe man aber verzichtet. Zudem prüfe die Staatsanwaltschaft inwieweit der ehemalige Chief Compliance Officer von Atlas und heutige Telekom-Vorstand Thomas Kremer in diesen Vorfall verwickelt sei.

 

16_07_12_rp-online.de



Dienstag, 19. Juli 2016

Kaiser's Tengelmann - Fehlende Protokolle bringen Gabriel in Not

München – Wie sueddeutsche.de berichtet (16.07.16), sind von wichtigen Gesprächen zwischen Sigmar Gabriel und den Chefs von Edeka und Kaiser's Tengelmann keine Protokolle vorhanden. Diese Nachlässigkeit habe dazu geführt, dass das Oberlandesgericht Gabriels Ministererlaubnis zur Edeka-Tengelmann-Fusion außer Kraft gesetzt habe. Am 1. Dezember 2015 habe sich Gabriel erst mit Edeka-Chef Markus Mosa und dann mit Karl-Erivan Haub, dem Chef von Kaiser's Tengelmann, getroffen, um über die Konditionen für eine De-facto-Übernahme von Tengelmann zu reden. Es seien jedoch keine Protokolle zu den Gesprächen angefertigt worden. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft sei ein Protokoll nicht notwendig gewesen.

 

16_07_16_sueddeutsche.de



Montag, 18. Juli 2016

Korruption in Unternehmen „Ein Fluch für die Volkswirtschaft“

Düsseldorf – Mit Verweis auf einen Beitrag von n-tv.de berichtet handelsblatt.com (05.07.16) über den enormen jährlichen Schaden, der durch wirtschaftskriminelle Handlungen insgesamt entsteht. Genannt werden Zahlen aus einer aktuellen KPMG-Studie. Demnach sei der jährliche Schaden auf geschätzte rund 100 Milliarden Euro angestiegen, wie Alexander Geschonneck, Partner bei KPMG und Leiter des Bereichs Forensic, in dem Bericht erläutert. Am teuersten seien für die Unternehmen die Folgen von aufgedeckten Preisabsprachen. Die Kosten für Kartellrechtsverstöße bezifferten betroffene Unternehmen auf durchschnittlich 4,6 Millionen Euro. Korruption stehe an zweiter Stelle, wenn es um materielle Schäden gehe. Wirtschaftskriminalität habe auch negative Auswirkungen auf die Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern. In 38 Prozent der Fälle knüpften externe Partner die Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen an Bedingungen wie z.B. eine schonungslose Aufklärung und den Aufbau eines Compliance-Systems, um weitere Fälle zu vermeiden.

16_07_05_handelsblatt.com




Montag, 18. Juli 2016

Nach Nanotech: Auch Neu-Ulmer Wirtech-Composites insolvent

Neu-Ulm – Die Südwest-Presse berichtet (02.07.16), dass nach der Neu-Ulmer Nanotech Industries nun auch die Wirtech-Composites GmbH in Neu-Ulm Insolvenz anmelden musste. Beide Unternehmen gehören zum schwer überschaubaren Firmennetzwerk eines Unternehmers aus dem Kreis Neu-Ulm. Diesem und seinen Geschäftspartnern werde – je nach Beteiligung – Bestechung, Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder Betrug vorgeworfen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft gehe es um eine international agierende Bande, die Deals mit überteuerten Computertomographen nach Russland gemacht und einen Schaden von über 30 Millionen Euro angerichtet haben soll. Akten und Computer seien beschlagnahmt worden, dazu Vermögen im Wert von über zehn Millionen Euro.

16_07_02_swp.de



Freitag, 1. Juli 2016

Korruption: Bremer Staatsanwalt erhöht Druck auf Redeker-Mandantin Atlas

Köln – Wie juve.de (29.06.16) berichtet, ermittelt die Bremer Staatsanwaltschaft mittlerweile gegen 19 Beschuldigte bei Atlas Elektronik wegen Verdachts auf Korruption. Kürzlich sei auch die Konzernzentrale von ThyssenKrupp in dieser Angelegenheit durchsucht worden. Aus dem Bremer Gemeinschaftsunternehmen von ThyssenKrupp und Airbus sollen bis 2014 Provisionen an türkische Amtsträger geflossen sein. In einem weiteren Ermittlungsverfahren, das seit 2013 laufe, gehe es um einen vergleichbaren Vorwurf bei Geschäften in Griechenland. Hier sollen die Bremer Ermittler auch Rheinmetall im Visier gehabt haben. Aus beiden Unternehmen sollen jeweils rund neun Millionen Euro unberechtigt an griechische Amtsträger geflossen sein.

 

16_06_30_juve.de



Dienstag, 28. Juni 2016

Korruptionsverdacht – Razzia bei Thyssen-Krupp

Frankfurt am Main – Laut faz.net (24.06.16) hat die Staatsanwaltschaft Bremen in Zusammenhang mit möglichen Schmiergeldzahlungen bei Waffengeschäften die Essener Zentrale von Thyssen-Krupp durchsucht. Hintergrund seien Ermittlungen gegen das Bremer Rüstungsunternehmen Atlas Elektronik, ein Gemeinschaftsunternehmen von Thyssen-Krupp und Airbus. Verantwortliche von Atlas Elektronik sollen türkische Amtsträger bestochen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittle auch gegen Manager von Thyssen-Krupp und Airbus, weil sie die Zahlung von Bestechungsgeldern nicht verhindert haben sollen.

 

16_06_26_faz.net



Dienstag, 7. Juni 2016

Lasche Abgasregeln – Wie Autohersteller Verbote aushebeln

München – Nach einem Bericht auf daserste.de (01.06.16) sei der Grundstein zum Dieselskandal bereits vor neun Jahren mit einem Gesetzestext in der europäischen Verordnung 715 von 2007 für saubere Luft gelegt worden. Dort hieße es, dass die Verwendung von Abschalteinrichtungen unzulässig sei. Dies sei nicht der Fall, wenn die Einrichtung notwendig sei, um den Motor vor Beschädigung zu schützen. Ein Schlupfloch für Motorenschutz sei somit von Beginn an drin gewesen. Dieses Schlupfloch werde nun von vielen Autoherstellern, allen voran Opel, genutzt. So habe sich der Opel-Chef Karl Thomas Neumann am 18. Mai 2016 sich auf das Schlupfloch bezogen und gesagt, dass Opel-Motoren rechtskonform seien.

 

16_06_02

 



Freitag, 20. Mai 2016

Ein Korruptionsrisiko gibt es fast überall

Berlin – Laut compliance-manager.net (13.05.16) geht kaum ein Compliance Officer mehr davon aus, dass es in der Branche seines Arbeitgebers kein Korruptionsrisiko gibt. Das zeige eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung AlixPartners, für die zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 Corporate Counsel und Compliance Officer befragt wurden, die 20 Branchen in acht Ländern repräsentieren. Im Detail sehen 90 Prozent der befragten Unternehmen ihre Branche einem Korruptionsrisiko ausgesetzt. Mehr als jedes Vierte (28 Prozent) halte das Risiko sogar für signifikant. Die Studie zeige aber auch, dass die Unternehmen selbst gegensteuern und mittlerweile großen Wert auf die Einführung von Compliance-Programmen legen. So gebe es in 75 Prozent der befragten Unternehmen ein dezidiertes Antikorruptions-Programm.

 

16_05_13_compliance-manager.net



Dienstag, 10. Mai 2016

Millionenstrafe für Siemens wegen Korruption

Frankfurt am Main – Wie faz.net (03.05.16) berichtet, zahlt Siemens in einem Korruptionsfall in Israel umgerechnet 38 Millionen Euro Strafe an die israelischen Behörden. Siemens habe um die Jahrtausendwende sechs Managern der israelischen Elektrizitätswerke Schmiergelder in Millionenhöhe übermittelt, um sich Aufträge für die Lieferung von Kraftwerksturbinen zu sichern. Der Fall stehe im Zusammenhang mit dem 2006 aufgedeckten Korruptionsskandal bei Siemens. Gegen die sechs israelischen Manager wurde vor dem Bezirksgericht in Tel Aviv Anklage erhoben. Ihnen werden die Annahme von Bestechungsgeldern, Untreue und Geldwäsche vorgeworfen.

 

16_05_03_faz.net



Dienstag, 26. April 2016

Steuern – Streit über Transparenz

München – Nach Angaben von sueddeutsche.de möchte die EU-Kommission als Reaktion auf die Enthüllungen der Panama Papers Konzerne ihre Steuerdaten komplett im Internet veröffentlichen lassen. Die Finanzminister von Deutschland, Österreich und Malta seien aber dagegen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe sich dagegen ausgesprochen, dass Konzerne ihre Steuerdaten im Internet veröffentlichen sollen. Er sei der Meinung, dass hier Transparenz im Widerspruch zur Effizienz stehe. Die Bereitschaft von Firmen sei höher, Informationen zu offenbaren, wenn sie nicht die öffentliche Prangerwirkung befürchten müssten, habe Schäuble gemeint.


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