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Donnerstag, 27. August 2015

Stahlkonzern: Weiterer Korruptionsverdacht bei Salzgitter

Düsseldorf – Nach sueddeutsche.de ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden/Aller wegen des Verdachts auf Schmiergeldzahlungen gegen Mitarbeiter einer Salzgitter-Tochter. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft habe bestätigt, dass gegen Mitarbeiter der Desma Schuhmaschinen und Firmenexterne wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr ermittelt werde. Zehn Personen zählten demnach zurzeit zum Kreis der Verdächtigen. Diese hätten den Angaben zufolge illegale Provisionen innerhalb und außerhalb Europas gezahlt oder empfangen, um den Verkauf von Schuhmaschinen anzukurbeln. Dabei seien laut Staatsanwaltschaft Summen womöglich in bis zu fünfstelliger Höhe gezahlt worden.


15_08_20_sueddeutsche.de



Donnerstag, 20. August 2015

Dietmar Hopp: „Die Compliance macht vieles kaputt“

Zürich – Laut finanznachrichten.de hat Dietmar Hopp, Mitgründer des Software-Unternehmens SAP, die strikter werdenden Regeln für Unternehmen kritisiert. Laut Hopp mache die Compliance vieles kaputt. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung habe Hopp darauf hingewiesen, dass man als Firmenvertreter fünfmal überlegen müsse, wen man einladen dürfe. Geschäftspartner würden Einladungen nicht mehr annehmen, weil sie Probleme befürchteten. Deutschland schieße sich ein Eigentor mit dieser übertrieben Compliance. Natürlich müssten Bestechung und Ähnliches bekämpft werden, es würde in diesem Fall aber total überzogen, so Hopp weiter.

15_08_20_finanznachrichten.de



Donnerstag, 20. August 2015

Korruptionsverdacht: Siemens räumt Möglichkeit von zu hohen Rechnungen am BER ein

Hamburg – Nach spiegel.de hat Siemens in einer Stellungnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft Cottbus die Möglichkeit von Überzahlungen beim Bau des Flughafens BER eingeräumt. Es könnte sein, das nicht erbrachte Arbeiten unbeabsichtigt abgerechnet worden seien. Die Staatsanwaltschaft sollte überprüfen, ob der Verdacht eines Betrugs zulasten der Berliner Flughafengesellschaft bestehe. Die Antikorruptionsbeauftragte der Flughafengesellschaft ermittle gegen mehrere leitende Mitarbeiter und deutsche Konzerne. Darunter seien neben Siemens auch die Firmen Bosch und die Telekom-Tochter T-Systems.

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Donnerstag, 20. August 2015

Viele Industriestaaten verfolgen Korruption im Ausland nicht

Hamburg – Laut stern.de wird in vielen Industriestaaten bei der Bestechung von Amtsträgern, immer noch ein Auge zugedrückt, wenn es um Aufträge im Ausland geht. Das kritisiere Transparency International in einem heute veröffentlichten Bericht. Demnach würden von den 41 Unterzeichnerstaaten eines über 15 Jahre alten Übereinkommens gegen Bestechungszahlungen im internationalen Geschäftsverkehr fast die Hälfte kaum etwas oder gar nichts unternehmen. Deutschland hingegen gehöre zu den insgesamt nur vier Ländern, deren Anstrengungen gelobt würden. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, habe die Bundesregierung aufgefordert, für die deutsche Wirtschaft klare strafrechtliche Regelungen zu erlassen.

15_08_20_stern.de



Donnerstag, 20. August 2015

Verdacht auf Schmiergeld: Dunkle Geschäfte in Sankt Petersburg

Köln – Laut sueddeutsche.de sollen die Bahn-Tochter Schenker und einer ihrer größten Kunden, der Autokonzern Ford, jahrelang Schmiergeld gezahlt haben, um Container rascher durch den Zoll zu bringen. Die mutmaßliche Korruption in Russland interessiere auch die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Dabei seien eine Million Dollar pro Jahr geflossen. Ford solle gewusst haben, dass Schenker den Zoll in St. Petersburg bestochen hätte, um ein Werk des Autokonzerns zügig beliefern zu können. Viele Indizien deuteten nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung und WDR auf Korruption hin. So beispielsweise eine interne Mail bei Ford vom Januar 2007, in der Schmiergeld für Zöllner erwähnt werde.


15_08_18_sueddeutsche.de



Dienstag, 11. August 2015

Prävention lohnt sich: Milliardenverluste durch Korruption

Essen – In einem Beitrag auf die-fuehrungskraefte.de schreibt Christa Dürr, Mitglied der AG Wirtschaft von Transparency Deutschland, über die Auswirkungen von Korruption in der Wirtschaft. Laut dem Korruptionsbericht der EU-Kommission verliere die europäische Wirtschaft jährlich 120 Milliarden Euro. Auch für Unternehmen sei Korruption schädlich, da sie beispielsweise die Innovationskraft schwäche. Die großen internationalen Unternehmen hätten mittlerweile reagiert und Compliance-Abteilungen eingerichtet. Trotz dieser klaren Situation sehe die Realität anders aus. Laut einer Umfrage des Softwareunternehmens Recommind hätten beispielsweise lediglich 36 Prozent der Befragten 1.000 deutschen Arbeitnehmer angegeben, von Compliance-Regeln in ihrem Unternehmen zu wissen.


15_08_10_die-fuehrungskraefte.de



Dienstag, 11. August 2015

Korruption? Hamburger Imtech stellt Insolvenzantrag

Hamburg – Nach abendblatt.de musste das Unternehmen Imtech Deutschland, ein Tochterunternehmen des niederländischen Technik- und Baukonzerns Royal Imtech, einen Insolvenzantrag stellen. Imtech beschäftige in Deutschland 4.000 Mitarbeiter, davon achthundert in der Zentrale in Hamburg. Nach einem Bericht der Zeitung Die Zeit ermittlen außerdem die Staatsanwaltschaften Neuruppin, München und Hamburg unter anderem wegen Korruption und Preisabsprachen mit Herstellern gegen Beschäftigte des Unternehmens. Imtech sei auch am Bau des neuen Berliner Flughafens beteiligt gewesen. Angeblich solle es dort Unregelmäßigkeiten gegeben haben.


15_08_07_abendblatt.de



Dienstag, 4. August 2015

Griechenland soll Ermittlungen gegen deutsche Firmen geplant haben

Hamburg – Laut zeit.de hat die griechische Regierung für den Fall eines unfreiwilligen Ausscheidens aus dem Euro Ermittlungen gegen deutsche Unternehmen vorbereitet. Der Notfallplan der Syriza-Regierung hätte unter anderem vorgesehen, deutsche Unternehmen mit Korruptionsprozessen zu konfrontieren, berichte die griechische Zeitung Efimerida ton Syntakton. In Griechenland seien beispielsweise Siemens, Lidl, Allianz, MAN und Hochtief tätig. Auch für die deutsche Kriegsgüterindustrie sei Griechenland ein wichtiger Kunde. Gegen Siemens laufe bereits ein Verfahren wegen des Verdachts der Korruption.


15_08_02_zeit.de



Donnerstag, 23. Juli 2015

Die unheimliche Firma

Hamburg – zeit.de berichtet über die Geschäftsmodelle der Firma Imtech, die beim Bau des neuen Berliner Flughafens involviert ist. Drei Staatsanwaltschaften – Neuruppin, Hamburg und München – ermittelten gegen ehemalige Manager von Imtech wegen des Verdachts auf Bestechung, Untreue, Preisabsprachen und Bilanzfälschungen. Die Betrügereien entwickelten sich zu einem Schneeballsystem, mit dem man versuche, Verlustgeschäfte zu vertuschen. So entstehe eine gewaltige Blase, die irgendwann platze, so ein früherer Imtech-Manager.

15_07_20_zeit.de



Donnerstag, 23. Juli 2015

Für und Wider von Standards bei Nachhaltigkeitsberichten

Köln – Nach deutschlandfunk.de herrscht vor allem bei kleineren Firmen Unsicherheit über Nutzen und Standards bei Nachhaltigkeitsberichten. Ab dem Jahr 2017 seien Nachhaltigkeitsberichte in der EU Pflicht. Darin müssten auch nicht-finanzielle Informationen offengelegt werden, wie beispielsweise Kennzahlen über die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Für mittlere und kleine Firmen sei das ein Problem, da es keine allgemeine, anerkannte Erhebungsmethode für Nachhaltigkeitskennzahlen gebe, so die Kapitalmarkt-Expertin Kristina Jeromin. Die Vielzahl der Standards sei ein Problem, so Alexander Bassen, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Die Regierung könne bei der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie jedoch einen einheitlichen Standard vorgeben.

15_07_21_deutschlandfunk.de



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