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Freitag, 5. Februar 2016

Coca-Cola zahlte Millionen an deutsche Gesundheitsforscher

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, hat der Limonadenhersteller Coca-Cola und seine Stiftung in den vergangenen Jahren in Deutschland wissenschaftliche Forschung und Projekte im Bereich Gesundheit und Ernährung mit rund 7,5 Millionen Euro gefördert. Dem Artikel zufolge führe das steigende öffentliche und politische Bewusstsein für Gesundheit zu rückläufigen Umsätzen des Konzerns. Mit Zahlungen an Forschungseinrichtungen inszeniere sich der Konzern jedoch als Teil der Lösung, so Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei Foodwatch. Aufgrund der Zahlungen entstehe der Eindruck, Coca-Cola nehme Einfluss auf die Gesundheitsforschung. Coca-Cola weise die Vorwürfe zurück. Der Konzern betreibe das Engagement im Rahmen seiner sozialen Verantwortung, so auch ein Sprecher der Berliner Charité in Hinblick auf ein Sponsoring durch Coca-Cola.


16_02_03_sueddeutsche.de



Dienstag, 2. Februar 2016

VW-Dieselautos: Transparenz bei der Umrüstung

München – Im Skandal des Volkswagenkonzerns um manipulierte Abgas-Werte bei Dieselfahrzeugen will der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) für Transparenz bei der Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge sorgen, berichtet sat1bayern.de. Ab Februar 2016 gebe es die Möglichkeit für ADAC-Mitglieder, ihre Fahrzeuge zu Vorher-/Nachher-Messungen anzumelden, um die angekündigten technischen Anpassungen zu überprüfen. Zunächst wolle der ADAC in einer Testphase eine festgelegte Anzahl an Autos testen. Man werde nicht nur die Testergebnisse veröffentlichen, sondern auch die verbraucherschutzrechtlichen Konsequenzen bewerten, so ADAC.


16_01_31_sat1bayern.de



Freitag, 29. Januar 2016

Korruption in Deutschland: 'Staat trägt Mitschuld'

Berlin – Im Gespräch mit inforadio.de spricht Edda Müller, Vorstandsvorsitzende von Transparency Deutschland, über die Verbesserung Deutschlands im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI). So seien die Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC) sowie die Verschärfung der strafrechtlichen Regelungen der Mandatsträgerbestechung positive Entwicklungen in Deutschland. Der Volkswagen-Skandal habe jedoch gezeigt, dass sich die Integrität der deutschen Wirtschaft verschlechtert habe. Der Staat trage an solchen Skandalen Mitschuld. Edda Müller begrüße die 2015 eingeführte Karenzzeit, halte diese jedoch mit 12 Monaten für zu kurz. Eine hohe Identifikation mit staatlichen Institutionen und eine Kultur der Transparenz seien mögliche Gründe dafür, dass Dänemark im CPI der vergangenen Jahre auf den Spitzenplätzen gelegen habe.


16_01_27_inforadio.de



Dienstag, 26. Januar 2016

Volkswagen-Abgasskandal: Führungskräfte sollen an Manipulationen beteiligt gewesen sein

Hamburg – Einer Zeugenaussage zufolge soll ein Großteil der Führungskräfte von Volkswagen von den manipulierten Abgaswerten gewusst haben, so spiegel.de. Mehrere Mitarbeiter in der Motorenentwicklung hätten bereits 2006 den Einsatz der manipulierten Software besprochen. Einer der Mitwirkenden habe dies als Verzweiflungstat bezeichnet. So habe man sich dazu entschieden, zu manipulieren, statt dem Vorstand mitzuteilen, dass die Einhaltung der Vorgaben unmöglich sei. Die Konzernspitze habe seit Bekanntwerden des Skandals stets angegeben, dass nur eine kleine Gruppe von Mitarbeitern von den Manipulationen Kenntnis gehabt habe, jedoch nicht der Vorstand oder der Aufsichtsrat. Volkswagen habe angekündigt, im April einen Bericht zur Abgasaffäre vorzulegen.


16_01_22_spiegel.de



Dienstag, 19. Januar 2016

Razzia bei Atlas Elektronik

Bremen – Laut weser-kurier.de hat die Staatsanwaltschaft Bremen ihre Korruptionsermittlungen gegen das Rüstungsunternehmen Atlas Elektronik ausgeweitet. Mitarbeiter von Atlas Elektronik werden verdächtigt, zwischen 1998 und 2014 Militärangehörige in der Türkei bestochen zu haben. Dem Artikel zufolge haben die Behörden inzwischen Firmenvermögen in Höhe von 69 Millionen Euro eingefroren, um sicherzustellen, dass die Justiz Gewinne aus den fraglichen Geschäften über eine mögliche Geldbuße abschöpfen kann. Bereits seit 2013 werde wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit Geschäften in Griechenland gegen Atlas Elektronik ermittelt. Das Rüstungsunternehmen habe angekündigt, bei der Aufklärung mitzuwirken.


16_01_14_weser-kurier.de



Dienstag, 19. Januar 2016

Studie zu TTIP: Die Lobbyistenträume sind längst Wirklichkeit

Hamburg – Einer Studie von LobbyControl und Corporate Europe Observatory (CEO) zufolge bedienen sich US-Unternehmen bereits seit 1998 der freiwilligen regulatorischen Zusammenarbeit, um EU-Gesetze auszuhebeln, berichtet spiegel.de. Diese Form der Zusammenarbeit habe die Funktion, Gesetzesvorhaben auf mögliche Handelshemmnisse zu prüfen und sei zudem Bestandteil des geplanten Freihandelsabkommens TTIP. Aus Sicht von Max Bank, Campaigner von LobbyControl, gebe ein regulatorischer Kooperationsrat Unternehmenslobbyisten die Möglichkeit, jederzeit in den Entscheidungsprozess einzugreifen - lange bevor Gesetzesentwürfe im Parlament diskutiert werden.


16_01_18_spiegel.de



Freitag, 15. Januar 2016

Theo Waigel: "Siemens hat nichts verdrängt oder gar vertuscht"

München – Der ehemalige Finanzminister Theo Waigel sieht Siemens als Vorbild für Volkswagen in der Aufklärung der Abgas-Affäre, berichtet sueddeutsche.de. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Aufarbeitung des Schmiergeld-Skandals bei Siemens sei der offene Umgang und Kooperation mit den ermittelnden Behörden gewesen. Das Strafmaß sei geringer ausgefallen, weil ein Ermittlerteam um Theo Waigel auf Basis einer Vereinbarung zwischen Siemens und den US-Behörden eine vierjährige Kontrolle innerhalb des Konzerns durchgeführt habe. Bei dieser Kontrolle habe das Team freien Zugang zu allen Daten und Unterlagen gehabt, so Waigel. Er wolle Volkswagen keine Vorschläge machen, versichere jedoch, dass eine enge Kooperation sinnvoll sei.


16_01_13_sueddeutsche.de



Dienstag, 12. Januar 2016

VW-Chef kündigt US-Lösungspaket an

Detroit – Wie mittelbayerische.de berichtet, hat Volkswagen den US-amerikanischen Behörden Lösungsvorschläge für Autos mit manipulierten Abgaswerten vorgelegt. In Kürze werde eine Entscheidung zu den Vorschlägen getroffen. Laut Artikel ermögliche ein neu entwickelter Katalysator die Einhaltung der Grenzwerte bei einem Großteil der betroffenen Fahrzeuge. Kürzlich habe das US-amerikanische Justizministerium Volkswagen vorgeworfen, bei der Aufarbeitung der Affäre zu täuschen. Der Automobilkonzern weigere sich unter Berufung auf deutsche Datenschutzgesetze, Staatsanwälten E-Mails und anderes Material zur Kommunikation von Führungskräften offenzulegen, so der Vorwurf.

16_01_11_mittelbayerische.de



Freitag, 8. Januar 2016

EU-Antigeldwäscherichtlinie: Deutschland noch mit Lücken

Freiburg –Transparency Deutschland zufolge fehle bei der Umsetzung der EU-Antigeldwäscherichtlinie noch immer ein Zentralregister der sogenannten wirtschaftlich Berechtigten mit breiten Zugangsmöglichkeiten, so haufe.de. Zwar habe Deutschland die rechtlichen Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung der Geldwäsche in den letzten Jahren verschärft. Transparency Deutschland fordere jedoch eine bundesweite Risikoanalyse zum Thema Geldwäsche und ausreichende Regeln zu Inhaberaktien und Treuhänder. Um die Einschleusung illegaler Gelder in den legalen Wirtschaftskreislauf zu verhindern, müsse sichergestellt werden, dass Händler von gewerblichen Gütern bestimmte Sorgfalts- und Organisationspflichten einhalten.


16_01_04_haufe.de



Dienstag, 5. Januar 2016

VW-Skandal: Bundesregierung agiert weiter als verlängerter Arm der deutschen Autoindustrie

Köln – Der EU-Umweltausschuss hat die Vorlage von EU-Kommission und Mitgliedstaaten für eine Erhöhung der Messwerte bei Abgastests gestoppt, berichtet LobbyControl.de. Eine Abweichung von bis zu 110 Prozent sei nach dieser Einigung bis 2017 zulässig. Erst dann solle die höchstmögliche Überschreitung auf 50 Prozent sinken. Der Umweltausschuss weise daraufhin, dass diese Regelungen angesichts jüngster Skandale die dort vereinbarten Regeln zu schwach seien. Dem Bericht zufolge fehle es der deutschen Autoindustrie weiterhin am Willen zu Selbstkritik und Transparenz. So haben Daimler und BMW mit rechtlichen Schritten gedroht, nachdem die Deutsche Umwelthilfe und das ZDF-Magazin Frontal 21 Ergebnisse eigener Abgastests für Fahrzeuge dieser Hersteller veröffentlicht haben.


16_01_04_lobbycontrol.de



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