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Dienstag, 16. August 2016

Jeder zehnte Arzt ließ sich für Medikamentenstudien bezahlen

Hamburg – Wie die Zeit berichtet (08.08.16), ergaben Recherchen von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung und dem Recherchebüro Correctiv, dass Pharmaunternehmen im Jahr 2015 Honorare im Millionenwert an insgesamt 17.000 Mediziner und Klinikärzte für die Teilnahme an Medikamenten-studien zahlten. Kritikern zufolge seien die Studien häufig nur als Marketinginstrument der Pharmakonzerne dienlich. Dabei handele es sich zudem um unzulässige Zuwendungen an Ärzte und damit um Korruption. In den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD habe man bereits strengere Kontrollen gefordert. Eine Transparenzinitiative der Pharmaindustrie habe mehr Offenheit versprochen, konkrete Honorare für umstrittene Anwendungsbeobachtungen seien davon jedoch bisher ausgenommen.

08_08_16_zeit.de



Dienstag, 26. Juli 2016

Verhaltenskodex der ABDA tritt in Kraft

Stuttgart – Einen Bericht der Deutschen Apotheker Zeitschrift zufolge (22.07.16), traten kürzlich neue Verhaltensregeln der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Kraft, die am 22. Juli im Internet veröffentlicht wurden. Als Interessenvertretung aller deutschen Apotheker habe die ABDA in besonderem Maße darauf zu achten, dass sie mit ihrem Verhalten die Integrität, Transparenz und Gesetzestreue sicherstelle, die zur Unterstützung der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens in den Berufsstand erforderlich seien. Im Zuge der Affäre um den ehemaligen Pressesprecher Thomas Bellartz habe der Dachverband diese Vorgänge kritisch beleuchtet und eine neue Compliance-Struktur geschaffen.

 

16_07_22_deutsche-apotheker-zeitschrift.de



Dienstag, 19. Juli 2016

Veröffentlichungspflicht gefordert - Pharmabranche zahlt 575 Millionen an Ärzte

Düsseldorf – 575 Millionen Euro zahlten die 54 wichtigsten Hersteller den deutschen Ärzten 2015 für Vorträge, Fortbildungen, Sponsoring und Studien, berichtet rp-online.de (15.07.16). Spiegel Online und der Rechercheverbund Correctiv haben diese individuellen Daten zu einer Datenbank zusammengestellt und veröffentlicht. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, fordere indes, dass die Veröffentlichung der Zuwendungen unabhängig von der Zustimmung des Empfängers erfolgen solle. Die Ärzteschaft befürworte seit langem eine gesetzliche Regelung nach dem Vorbild des „Physicians Payment Sunshine Act“ der USA, so Montgomery. Danach seien alle finanziellen Leistungen und Sachleistungen sowie Name, Adresse, Anbieter, Wert, Datum und Art der Zuwendung offenzulegen.


16_07_15_rp-online.de



Montag, 18. Juli 2016

Korruptionsvorwürfe: LKA beschlagnahmt Unterlagen bei ehemaligem Notarzt-Chef

Duisburg – Radioduisburg.de informiert (29.06.16), dass die Staatsanwaltschaft Razzien bei Duisburgs ehemaligem Chef-Notarzt Frank Marx bestätige. LKA-Beamte hätten seine Wohnung, das Fahrner Krankenhaus und Firmen in ganz Deutschland durchsucht. Papierdokumente und auch Festplatten seien beschlagnahmt worden. Experten werteten die Unterlagen jetzt aus. Die Staatanwaltschaft werfe Marx Korruption vor. Er soll sich unter anderem bei Medikamenten-Geschäften strafbar gemacht haben.

16_06_29_radioduisburg.de



Freitag, 27. Mai 2016

Patientenschützer fordern bessere Überwachung der Pflege

Essen – Informationen von derwesten.de (23.05.2016) zufolge fordern Patientenschützer nach Betrugsfällen mehr Transparenz und eine strengere Überwachung von Pflegediensten. Konkret fordere die Stiftung Patientenschutz in einem Acht-Punkte-Plan Schritte zur Bekämpfung von Abrechnungsbetrug. Diese könnten im Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) umgesetzt werden, das als Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU) vorliege. Beispielsweise sollen Patienten, die sowohl Leistungen von Kranken- und Pflegekassen erhalten, unter einer einheitlichen Patientennummer geführt werden, um Doppelabrechnungen vorzubeugen. Krankenkassen müssten die Möglichkeiten erhalten, regelmäßig die Qualität in der häuslichen Krankenpflege zu überprüfen. Des Weiteren sollen Anlaufstellen für Hinweisgeber und Schwerpunktstaatsanwaltschaften geschaffen werden.

 

16_05_23_derwesten.de



Freitag, 27. Mai 2016

Medizinische Vorgaben: Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie?

München – Daserste.de befasst sich in der Sendung „plusminus“ (25.05.16) mit dem Einfluss von Pharmakonzernen auf die Autoren von medizinischen Leitlinien. Medizinische Leitlinien seien für alle Ärzte wichtige Behandlungsvorgaben. Deren Autoren arbeiten jedoch gleichzeitig oft auch für die Pharmaindustrie, denn diese habe die Leitlinien für die Gewinnmaximierung entdeckt. Leitlinien seien für einen Pharmahersteller sehr attraktiv, weil eine Leitlinienempfehlung einen enormen Multiplikationseffekt habe, so der Neurologe Thomas Lempert. Zusammen mit dem pharmakritischen Ärzteverband Mezis und Transparency International habe Lempert „Leitlinien-Watch“ gegründet, um Leitlinien nach Interessenskonflikten zu durchsuchen.

 

16_05_25_daserste.de



Freitag, 13. Mai 2016

Warum Apotheker mit Luftrezepten straffrei bleiben

Berlin – Laut welt.de (10.05.16) kritisieren Patientenschützer im Zuge der bekanntgewordenen „Luftrezepte“ die Strafverfolgung im deutschen Gesundheitswesen. Nach Ansicht von Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, müsse man in allen Bundesländern zentrale Ermittlungsgruppen bei der Polizei sowie Schwerpunktstaatsanwaltschaften schaffen, um das Gesundheitssystem zu schützen. Zudem bestehe ein Defizit, weil die Staatsanwaltschaften und die polizeilichen Ermittlungsstellen insgesamt deutlich zu wenig untereinander vernetzt seien. Daher fordere Brysch ein zentrales Bundesregister, in dem die Ermittlungsdaten eingepflegt werden sollen. Derzeit laufen nach Informationen der „Welt“ in mehreren Bundesländern Ermittlungsverfahren gegen Apotheker, in denen es jeweils um Millionensummen gehe.

 

16_05_10_welt.de



Freitag, 13. Mai 2016

Ex-Ärzte-Boss Köhler: Geld fürs Nichtstun

Hamburg – Nach Informationen von stern.de (08.05.16) laufen derzeit verschiedene Gerichtsverfahren, die das Wirken des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler während seiner Amtszeit aufklären sollen. Dabei gehe es unter anderen um ungeklärte Ruhegeldzahlungen an eine ehemalige Juristin der KBV und um den Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft. Köhler habe dafür gesorgt, dass die KBV 2010 eine Immobilien- und Vermietungsgesellschaft übernommen habe, die ein Jahr später überschuldet gewesen sei. Der KBV sei dadurch ein Millionenschaden entstanden. Bereits im vergangenen Jahr habe das Berliner Landgericht Köhler wegen überhöhter Mietzuschüsse seitens der KBV zur Rückzahlung jener verurteilt.

 

16_05_08_stern.de



Dienstag, 26. April 2016

Organisierte Kriminalität bei der Pflege: Betrug mit System

Berlin – Der Pflege-TÜV sei ein Reinfall gewesen und machte es Kriminellen leicht, Geld zu scheffeln, schreibt tagesspiegel.de. Der Bericht erklärt, dass ein transparentes System nötig sei. Systematisch und in großem Stil seien die Sozialkassen durch russisch geführte Pflegedienste abgezockt worden. Der Schaden: mindestens eine Milliarde Euro im Jahr. Mit geschönten Gesamtnoten seien darin Qualitätsunterschiede verkleistert und Missstände verdeckt worden. Experten seien sich einig, dass langfristig nur ein deutlich transparenteres System helfe.


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Dienstag, 26. April 2016

Pflegedienste: Hunderte Betrugsverfahren – Kasse will Spezialstaatsanwälte

Berlin – Wie morgenpost.de berichtete, fordern Kassen Fachstaatsanwälte auf, gegen den organisierten Betrug bei Abrechnungen bei russischen Pfelgediensten vorzugehen. Nachdem bekannt gewordenen Pflegedienstskandal liefen Hunderte von Betrugsverfahren. Kleinere Fälle sollen bisher aus Kapazitätsgründen erst gar nicht verfolgt worden sein. Berlin gehöre wegen seiner großen Russischen Community deshalb zu einem bundesweiten Schwerpunkt, hieße es aus dem Bundeskriminalamt.


16_04_25



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