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Montag, 8. Juni 2015

Pharmafirmen sollen Spenden an Selbsthilfegruppen offen legen

Berlin – Nach deutsche-gesundheits-nachrichten.de wollen Ersatzkassen und Ärzte den Einfluss von Pharmaunternehmen auf Selbsthilfegruppen eindämmen. Diese spendeten oft hohe Summen, um ihre eigenen Produkte direkt an die Zielgruppe zu vermarkten. Die Pharmafirmen verwiesen auf ihre Leitsätze zur Transparenz. Jedes Jahr flössen schätzungsweise 5,6 Milliarden Euro von der Pharmaindustrie in Richtung der Selbsthilfegruppen. Die Ersatzkassen finanzierten 38 Prozent der Selbsthilfegruppen. Das entspreche 45 Millionen Euro jedes Jahr – ein deutlicher Unterschied und der Hauptgrund für die Bedenken der Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die in Selbsthilfegruppen verwendeten Produkte.


15_06_04_deutsche-gesundheits-nachrichten.de



Dienstag, 19. Mai 2015

Transparency: Studien korrumpieren Ärzte

Berlin – apotheke-adhoc.de berichtet über die Recherchen von Transparency Deutschland zu Anwendungsbeobachtungen. Diesen zufolge handle es sich dabei lediglich um Scheinforschung und um ein mögliches Instrument für unzulässige Einflussnahme und Korruption im Gesundheitswesen. Die Forschungsinstitute seien verpflichtet, alle Anwendungsbeobachtungen gegenüber dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dem GKV-Spitzenverband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung anzuzeigen. Die Recherchen von Transparency Deutschland zeigten jedoch, dass die Daten der drei Stellen unvollständig seien und erheblich voneinander abweichten. Laut Ulrich Keil, Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit von Transparency Deutschland, sei der wissenschaftliche Nutzen der AWB gering, der potentielle Schaden der schlechten Studien jedoch immens.

15_05_18_apotheke-adhoc.de



Freitag, 24. April 2015

Korruption im Gesundheitswesen - Badle: „Ein hochexplosives Gemisch“

Stuttgart – Wie deutsche-apotheker-zeitung.de berichtet, wird der geplante Straftatbestand zur Korruption im Gesundheitswesen laut Oberstaatsanwalt Alexander Badle für dramatische Veränderungen im milliardenschweren Gesundheitsmarkt sorgen. Die derzeit vorgesehene Regelung ließe viel Interpretationsspielraum und könne von den Gerichten unterschiedlich ausgelegt werden. Alexander Badle, der die Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main leite, rate daher zur Vorsorge mithilfe maßgeschneiderter Compliance-Strukturen. Diese seien zwar teuer, eine Strafverfolgung sei unter Umständen jedoch noch teurer.


15_04_20_deutsche-apotheker-zeitung.de



Dienstag, 21. April 2015

Verurteilte Berater: Allianz lässt sich von korruptem Ärztefunktionär beraten

Düsseldorf – Nach handelsblatt.de berät der wegen Korruption im Amt verurteilte Präsident der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Hans-Joachim Helming die Allianz zu Trends im Gesundheitswesen. Eine Konzernsprecherin habe bestätigt, dass er noch immer Mitglied im Ärztebeirat der Allianz Private Krankenversicherung sei. Über die Höhe der Vergütung schweige der Konzern. Helming habe im Oktober 2014 einen Strafbefehl wegen Vorteilsnahme im Amt erhalten. Der Gynäkologe hätte sich mitsamt Begleitung von einer Computerfirma, die auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beliefert habe, zur Potsdamer Schlössernacht einladen lassen.


15_04_19_handelsblatt.com



Dienstag, 14. April 2015

Korruption im Gesundheitswesen: Transparency begrüßt Gesetzentwurf

Berlin – Laut deutsche-apotheker-zeitung.de trifft der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Einführung des Straftatbestandes der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen bei der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland auf Zustimmung. Transparency betone, dass die seit Jahren bestehende Gesetzeslücke den Kampf gegen Korruption sehr erschwere. Im Detail habe die Organisation aber noch Änderungsvorschläge. „Alle Fälle müssten von speziell geschulten Strafermittlungsbehörden in Zusammenarbeit mit den Berufsorganisationen in öffentlichem Interesse aufgedeckt und konsequent bestraft werden“, fordere Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland.


15_04_10_deutsche-apotheker-zeitung.de



Montag, 13. April 2015

Aus Rücksicht auf die Pharmakonzerne

München – Laut sueddeutsche.de ist der Herausgeber eines Ärztejournals zurückgetreten, weil sein kritischer Kommentar nicht gedruckt werden darf. Der Zwischenfall zeige, welchen Einfluss die Pharmaindustrie ausübe. Als wichtigste Anzeigekunden hätten sie Macht über den Inhalt medizinischer Fachzeitschriften. Besonders in den kleinen Journalen würde kaum ein kritischer Text über ein unwirksames Mittel oder über eine schlechte Untersuchungsmethode erscheinen, da diese besonders abhängig von den Inseraten der großen Pharma- und Medizintechnikkonzerne seien. Kürzungen und Zensuren von kritischen Texten stünden an der Tagesordnung. Änderungen seien trotz einiger kleiner Widerstandsgruppen kaum in Sicht.


15_04_07_sueddeutsche.de



Freitag, 27. März 2015

Fall Schottdorf: Was die Abzocke durch betrügerische Ärzte verhindern kann

München – Laut sueddeutsche.de ist das bayerische Landeskriminalamt im Zuge seiner Ermittlungen gegen den Augsburger Laborunternehmer Bernd Schottdorf auf ein betrügerisches Abrechnungssystem für Laboruntersuchungen gestoßen. Dieses habe der Freistaat Bayern seit Jahren wissentlich in Kauf genommen, so der zuständige Untersuchungssauschuss. Vertreter des Landesamtes hätten erklärt, das der Betrug nicht zu verhindern sei. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des BR-Magazins Kontrovers sollen aber einfache Briefe der Krankenkassen an die Patienten genügen, um die illegale Praxis zu beenden. Durch die Bitte um eine bestimmte Eintragung in der Rechnung könne überprüft werden, ob die Rechnung falsch gestellt worden sei.

15_03_24_sueddeutsche.de



Freitag, 20. März 2015

Kampf Gesetz als Chance für Ärzte

Neu-Isenburg – Laut aerztezeitung.de befürworten führende Ärztevertreter die Einführung eines Antikorruptionsgesetzes im Gesundheitswesen. Ein Gesetzentwurf sehe für Bestechlichkeit und Bestechung Freiheitsstrafen für alle staatlichen Gesundheitsberufe von bis zu fünf Jahren vor. Damit solle eine Gesetzeslücke geschlossen werden und einem Generalverdacht von Korruption gegen Ärzte entgegenwirkt werden. Fachleute befürchteten, dass Kooperationen unter Ärzten und mit anderen Institutionen in rechtliche Grauzonen geraten können. Da diese Zusammenarbeit aber unverzichtbar sei, werde mehr Rechtssicherheit für Kooperationen gefordert.

15_03_17_aerztezeitung.de



Mittwoch, 4. März 2015

Heiko Maas: Betrug auf Rezept muss ein Ende haben

Berlin – tagesspiegel.de zufolge will Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit einem neuen Gesetz gegen Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen vorgehen. Schätzungen zufolge soll den Patienten in Deutschland jährlich bis zu zehn Milliarden Euro durch Korruption vorenthalten werden. Das Gesetz solle bis zum Sommer im Kabinett beschlossen werden. In schweren Fällen könnten so nun bis zu fünf Jahre Haft drohen.

15_02_28_tagesspiegel.de



Freitag, 27. Februar 2015

Patienten und Angehörige leiden, die Politik schaut weg

München – Nach br.de kümmern sich viele gesetzliche Betreuer nicht ausreichend um Pflegefälle, oder handeln sogar gegen deren Willen. Das Problem sei seit Jahren bekannt: Für gesetzliche Betreuer gebe es weder Vorgaben bei der Ausbildung, noch sei geregelt, wie oft sie ihre Betreuten besuchen müssen oder wie viele Fälle sie haben dürfen. Hinzu käme, dass Betreuungsgerichte oft überlastet seien, so dass effektive Kontrollen kaum möglich seien. Auf das Problem der Betreuungskriminalität würden auch Studien von Transparency Deutschland und der Polizeihochschule Münster hinweisen. Nach Letzterer biete rechtliche Betreuung Tatgelegenheiten für teils massive Formen finanzieller Ausbeutung.


15_02_24_br.de



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