Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Dienstag, 14. Februar 2017

Korruption ist ansteckend

Berlin – Ein Experiment von australisch-neuseeländischen Forschern legt laut einem Artikel auf compliance-manager.net (08.02.17) nahe, dass die Androhung von Sanktionen nicht verhindern könne, dass sich korrupte Strukturen ausbreiten. Wie sich herausgestellt habe, sei Korruption gewissermaßen ansteckend. Denn nicht die Möglichkeit, für die Bestechung bestraft zu werden, sei entscheidend dafür, ob ein Bürger oder ein Unternehmen Bestechungsgelder anbiete, sondern vielmehr das Wissen, dass die Annahme von Bestechungen unter Beamten üblich sei. Dementsprechend seien für Antikorruptionskampagnen nicht die Androhung von Sanktionen an alle Beteiligten entscheidend. Vielmehr müsse dafür gesorgt werden, dass Bestechung nicht mehr als normal angesehen werde.


17_02_08_compliance-manager.net



Dienstag, 7. Februar 2017

Korruption: Kein leichtes Geschäft

Regensburg – Mittelbayerische.de (05.02.17) berichtet über ein Planspiel an der Universität Passau, bei dem Studierende Bestechungs- und Korruptionsfälle simulieren. Professor Johann Graf Lambsdorff, der den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftstheorie innehat, habe schon vor Jahren für seine Studenten eine Übung entwickelt, die den Vorgängen in Regensburg ähnle. Ein Teil der Studierenden habe verschiedene Rollen aus dem Stadtrat einzunehmen, eine andere Gruppe habe die Aufgabe, den Sumpf trocken zu legen. Die Nachwuchs-Wissenschaftler sollen lernen, durch Befragungen die bedeutsamen Informationen heraus zu kitzeln.


17_02_05_mittelbayerische.de



Dienstag, 6. Dezember 2016

So werden Beamte bestochen

Hof – Der Hofer Soziologe und Leiter des Institut für Korruptionsprävention an der Hochschule Hof, Carsten Stark, hat in einem Vortrag erklärt, wie ein integrer Mensch korrupt wird, so ein Artikel der Frankenpost (05.12.16). Eine Methode um Beamte zu bestechen sei das "schuldig machen" durch Geschenke. Zudem helfe es aber auch, Beamte besonders freundlich zu behandeln. Wer sich wertgeschätzt fühle, wird Anfragen sicher sehr wohlwollend behandeln. Manche Korruption sei auch sozial erwünscht, wie die Bevorzugung von regionalen Unternehmen bei einer europaweiten Ausschreibung zeige. Außerdem gebe es im Alltag viele kleine Bestechungen, die so kaum jemand wahrnehme. Mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten würden sich Bürger regelmäßig Zugang zu einer Sonderbehandlung verschaffen.

05_12_2016_frankenpost.de



Dienstag, 8. November 2016

Studie: Gründe für Korruption bei Managern

Wien – Um sich Korruption von Führungskräften zu erklären, müsse die „Wechselwirkung zwischen individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Faktoren mitberücksichtigt werden“. Dies sei, wie studium.at berichtet (07.11.16), das Ergebnis einer Studienreihe von Günter Stahl, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Je mehr sich eine Führungskraft mit Teilen ihrer Firma identifiziere, desto eher werde sie verantwortlich handeln, so die Studie. Gelebte Werte wie Nachhaltigkeit und Integrität im Unternehmen sowie Diversität in Teams und auf der Top-Management Ebene tragen zur Identifikation und verantwortlichem Handeln bei.

07_11_16_studium.at



Dienstag, 25. Oktober 2016

Wo die deutschen Lobbyisten sitzen

Berlin – Tagesspiegel.de berichtet (17.10.16) von einem Forschungsprojekt zur geografischen Analyse der Interessenvertretung in Deutschland. Das Projekt sei eine Zusammenarbeit des Tagesspiegels und des Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie. Entstanden sei eine detaillierte Karte der Verbändelandschaft Deutschlands – und vor allem Berlins. Alle Interessenvertretungen der 866-seitigen Lobbyliste des Bundestags seien darauf repräsentiert und geografisch bestimmt.


17_10_16_tagesspiegel.de



Freitag, 18. März 2016

In korrupten Staaten wird mehr geschummelt

Hamburg – In korrupten Systemen neigen auch die Bürger zu Unehrlichkeit, berichtet spiegel.de auf Grundlage einer Studie von den Wissenschaftlern Simon Gächter und Jonathan Schulz. Für die Studie habe man zunächst mithilfe von vorhandenen Daten einen "Vorkommen-von-Regelverletzungen"-Index für 159 Länder erstellt. Zusätzlich habe man mit insgesamt 2568 Menschen aus 23 Ländern ein Würfelexperiment durchgeführt. Die Versuchsperson solle zweimal würfeln und das Ergebnis des ersten Wurfs mitteilen um eine Auszahlung zu erhalten. Das Testergebnis zeige, dass die Versuchspersonen nicht grundsätzlich durch frei erfundene Zahlen logen, sondern sich für die höhere Zahl der beiden Würfe entschieden haben. Diese sogenannte gerechtfertigte Unehrlichkeit stehe in eindeutigem Zusammenhang mit dem zuvor bestimmten Indexwert eines Landes. Je verbreiteter Steuerbetrug, Korruption oder andere Regelverletzungen in einem Land seien, desto eher beuge auch der Bürger die Regeln, so die Wissenschaftler.

 

16_03_09 spiegel.de



Freitag, 5. Februar 2016

Unternehmenskultur: Es gibt keine Patentlösung

Frankfurt – Wie fr-online.de berichtet, zeigt eine Studie von Jens Bergmann die Probleme einer möglichen Überwachung von Compliance-Abteilungen auf. Effekte durch die Arbeit von Compliance-Managern seien kaum messbar, während diese unter hohem Druck stehen, Erfolge aufzuweisen. Die Kontrollmittel erweisen sich häufig als wirkungsarm, da die Abteilung innerhalb von Unternehmen oftmals nicht ernst genommen werde. Die Studie zeige weiter, dass Compliance-Manager häufig selbst gegen Regeln verstoßen, um Anerkennung zu erfahren. Kontrollinstanzen stärken demnach nicht immer formale Regeln. Compliance habe vor allem für die Außendarstellung von Unternehmen positive Effekte.


16_02_02_fr-online.de



Dienstag, 15. September 2015

Erhöhte Compliance-Risiken bei steuerlichen Betriebsprüfungen

Freiburg – Laut haufe.de belegt die aktuelle Studie „Tax, Compliance & Investigations“ der Beratungsgesellschaft WTS, dass die Bekämpfung von Korruption für viele Unternehmen noch immer eine Herausforderung darstellt. Die Studie habe das Entdeckungsrisiko und die Verfolgung von Korruptionszahlungen durch Steuerbehörden in 38 Ländern untersucht. Steuerbeamte seien in 50 Prozent der betrachteten Länder dazu verpflichtet, bei ihren Betriebsprüfungen aktiv nach Korruptionszahlungen zu fahnden. In 74 Prozent der untersuchten Länder müsse man Strafverfolgungsbehörden einschalten, wenn Korruptionstatbestände identifiziert würden.


15_09_14_haufe.de



Freitag, 11. September 2015

Migration und Korruption: Korrupt, das sind nur die anderen

Overath – Laut migazin.de haben mehrere wissenschaftliche Arbeiten in jüngerer Zeit den Zusammenhang zwischen Migration und Korruption untersucht. Der Wirtschaftswissenschaftler Eugen Dimant habe herausgefunden, dass Migranten aus korrupten Ländern Verhaltensweisen mitbringen und diese in Deutschland weiter betreiben würden. Dabei bedeute Korruption vor allem Machtmissbrauch in Politik, Wirtschaft, Justiz und Verwaltung. Eine zweite Komponente komme in der Debatte allerdings zu kurz: Korruption schiebe man gerne so weit wie möglich ins Ausland.


15_09_10_migazin.de



Dienstag, 4. August 2015

Internationale Studie: So korrupt sind Firmenangestellte wirklich

München – Nach com-magazin.de zeigt eine internationale Studie, dass jeder vierte Angestellte schon für 8.000 Dollar (7.200 Euro) geheime Firmeninformationen preisgeben würde. 65 Prozent der Firmenangestellten seien hingegen grundehrlich und würden für keinen noch so hohen Preis Firmendaten verkaufen. Drei Prozent der befragten Angestellten würden schon für 155 Dollar (141 Euro) Informationen ihres Unternehmens verkaufen. Zu diesem Ergebnis komme eine internationale Studie, die vom Cybersecurity-Spezialisten Clearswift in Auftrag gegeben worden sei. Befragt worden seien 4.000 Angestellte sowie 500 IT-Entscheider in den USA, in Europa und in Australien.


15_07_31_com-magazin.de



Treffer 1 bis 10 von 73
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft