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Dienstag, 25. April 2017

Fifa sperrt Ex-Funktionär Eduardo Li lebenslang

Hamburg – Spiegel Online berichtet (21.04.17) über den Korruptionsskandal der Fifa. Der ehemalige Fifa-Funktionär Eduardo Li sei lebenslang gesperrt worden. Der frühere Vorsitzende des costa-ricanischen Fußballverbands habe seine Beteiligung an Korruption gestanden. Li habe zugegeben, sechsstellige Dollarsummen als Bestechungsgeld von Sportmarketing-Funktionären und anderen Personen angenommen zu haben. Der 58-Jähige gehöre zu den sieben Ende Mai 2015 in Zürich verhafteten Personen, die als Schlüsselfiguren im sogenannten Fifa-Skandal gelten. In der Schweiz ermittele die Bundesanwaltschaft wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Weltmeisterschaften von 2018 und 2022. In den USA gebe es seit Ende Mai 2015 mehr als 40 Anklagen unter anderem wegen Bestechung, Erpressung und Geldwäsche.


21_04_17_spiegel.de



Dienstag, 4. April 2017

Fifa beendet Untersuchungen zu Korruptionsfällen

Frankfurt - Die FAZ (01.04.17) schreibt, dass die Fifa 2,5 Millionen Dokumente geprüft und etliche Zeugen im Kontext interner Ermittlungen im Zusammenhang mit Korruptionsfällen befragt hat. In Amerika liefen derzeit Verfahren gegen Fußballfunktionäre aus Süd- und Mittelamerika. Fifa-Präsident Gianni Infantino habe angeführt, dass die Behörden nun weiter gegen diejenigen vorgehen könnten, die ihre Vertrauensstellung im Fußball missbraucht haben. Fraglich sei laut FAZ allerdings, wie weit diese Ankündigungen tragen würden. Die internen Untersuchen hätten bisher zu keiner Strafanzeige einzelner Personen geführt.

 

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Dienstag, 28. März 2017

Eine Millionen Dollar, zahlbar einen Tag nach der Abstimmung

München – Laut der Süddeutschen Zeitung (24.03.17) hat der Spiegel berichtet, dass bei der Vergabe der Fußball Weltmeisterschaft 2006 Stimmen gekauft worden seien. 13 Tage vor dem WM-Entscheid des FIFA-Exekutivenkomitees im Jahr 2000 zur WM 2006 in Deutschland, habe der Kirch-Konzern einen Vertrag mit dem Libanesen Elias Zaccour besiegelt. Zweck dieses Vertrages seine Beratungsleistungen im Bereich Filmrechte gewesen. Zaccour selbst habe in einem Interview 2013 einen Ansatz dafür geliefert, dass er Deutschland auf der Ziellinie zur WM verholfen habe könnte.


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Dienstag, 21. März 2017

„Über mich wurde tonnenweise Scheiße ausgeschüttet“

München – Laut der Süddeutschen Zeitung (19.03.17) hat der russische Leichtathlet Andrej Dmitrijew als Kronzeuge gegen das Doping-System in Russland ausgesagt. Der Whistleblower hätte mit versteckter Kamera Beweise für eine offenkundig ungebrochene Betrugsmentalität gesammelt und mehrere Athleten sowie Trainer durch die Ermittlungen belastet. Nach persönlichen und medialen Anfeindungen sei er nun an einen unbekannten Ort geflohen. 

 

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Dienstag, 14. März 2017

Fahnder werfen DFB Steuerhinterziehung vor

Köln – Dem WDR (09.03.17) zu Folge wird dem DFB Steuerhinterziehung vorgeworfen. Das Finanzamt Frankfurt I spreche in einem Bericht vom 24. Januar 2017 von Luftbuchungen und Scheingeschäften. Mithilfe eines Buchungstricks habe der DFB vor der WM 2006 in Deutschland die Rückzahlung eines privaten Darlehens in Höhe von 6,7 Millionen Euro verschleiert. Das Geld soll der damalige Organisationschef Franz Beckenbauer 2002 von dem früheren Vorstandsvorsitzenden von Adidas, Robert Louis-Dreyfus, erhalten haben. Laut DFB existieren keine Beweise, weder in Form eines schriftlichen Vertrags noch in einer mündlichen Abrede. Es gebe ebenso keinen Schuldschein oder sonstige Belege, dass Beckenbauer das Geld verwendet hätte.

 

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Dienstag, 14. März 2017

Fredericks tritt zurück, beteuert aber seine Unschuld

Hamburg – Spiegel Online (07.03.17) berichtet, dass Frankie Fredericks, ehemaliger Sprinter und Vorsitzender des Internationalen Olympischen Komitees von seinem Amt zurück tritt. Die Zeitung „Le Monde“ habe über mögliche Schmiergeldzahlungen von 1,5 Millionen Dollar berichtet, mit der die Wahl von Rio de Janeiro als Olympia-Ausrichter 2016 am 9. Oktober 2009 in Kopenhagen beeinflusst worden sein soll. Nach Angaben der französischen Zeitung seien ein brasilianischer Geschäftsmann sowie der Sohn des früheren Leichtathletik-Weltverbandspräsidenten Lamine Diack, der nun mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, verwickelt. „Le Monde“ zu Folge sei 2009 eine Überweisung in Höhe von 299.300 Dollar an eine auf den Seychellen ansässige Offshorefirma getätigt worden sein. Dabei soll eine Verbindung  zu Fredericks entdeckt worden sein. Dieser beteuere seine Unschuld. 



Dienstag, 7. März 2017

Bewerbungsfrist für EM 2024 endet: Deutschland ist Favorit

Essen – Laut der Westfälischen Rundschau (02.03.17) habe sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei der UEFA beworben, 2024 die EM auszurichten. Der Verband wolle so nach der WM-Vergabe 2006 wieder für positive Nachrichten sorgen. Der DFB habe angegeben, bei seiner Bewerbung mit Transparency Deutschland zusammenarbeiten zu wollen. Mit welchen Spielorten sich Deutschland um die Ausrichtung bewirbt, sei noch nicht klar. Diese Entscheidung werde der DFB am 15. September 2017 bekanntgeben. Etwa ein Jahr später verkünde die UEFA dann den EM-Gastgeber.

 

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Dienstag, 28. Februar 2017

Bundesliga-Schiedsrichter im Visier

Köln – Aus einem Artikel auf deutschlandfunk.de (24.02.17) geht hervor, dass eine wissenschaftliche Studie drei Schiedsrichter aus der Fußball Bundesliga mit auffälligen Wetteinsätzen in Verbindung bringt. Die Studie sehe Hinweise auf möglichen Betrug und Korruption im Zusammenhang mit einer Analyse von Geldeinsätzen beim britischen Online-Anbieter betfair. Bei Spielen mit den drei Schiedsrichtern sei statistisch mehr Geld gesetzt worden. Die Namen der drei Schiedsrichter nenne die Studie nicht. Deren Ergebnisse schätze der Deutsche Fußball-Bund als weit weniger alarmierend ein. Auf Anfrage schreibe der DFB, dass er bereits seit 2005 mit dem erfolgreichen Wettüberwachungs-Spezialisten Sportradar zusammen arbeite, um Auffälligkeiten auf dem Wettmarkt möglichst schnell zu erkennen. Seither habe Sportradar kein Spiel der Bundesliga oder 2. Bundesliga als manipulationsverdächtig eingestuft.


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Dienstag, 14. Februar 2017

Ungeniert geschmiert?

Köln – Deutschlandfunk.de (12.02.17) geht in einem Gespräch mit Experten des Strafrechts, der Rechtswissenschaft und dem DFB-Vizepräsidenten der Frage nach, ob große Sportevents und Korruption mittlerweile Hand in Hand gehen. Im Hinblick auf die Bewerbung um die Fußball-EM 2024 jedenfalls verspreche der DFB einen transparenten Bewerbungsprozess. Es sei zu 100 Prozent ausgeschlossen, dass irgendjemand an der DFB-Spitze auf die Idee käme, im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Europameisterschaft 2024 auch nur an Korruption zu denken. Strafrechtlich sei nach Expertenmeinung vor allem ein fehlendes Unternehmensstrafrecht in Deutschland ein Problem. Individuelle Korruptionsfälle wären zwar gut verfolgbar, aber speziell im Sport sei es auch notwendig die Vereine als Ganzes in die Verantwortung zu nehmen.


17_02_12_deuschlandfunk.de



Dienstag, 20. Dezember 2016

Fifa-Präsident Infantino zu Football Leaks „Wir stoßen an unsere Grenzen“

Hamburg – Im Interview mit spiegel.de (19.12.16) spricht der Präsident des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, über fehlende Transparenz in der Fußballbranche und die Macht der BeraterInnen. Zuvor seien mit den „Football Leaks“ illegale Zahlungen an BeraterInnen und InvestorInnen, sowie Versuche der Steuerhinterziehung im Fußballsport enthüllt worden. Es sei, so Infantino, nun an der Zeit sich die internationalen Transfers von Spielern und Geldsummen genauer anzusehen. Um das Vertrauen der Fans (zurück-) zu erlangen, müsse die Fifa ihren Aufgaben ernsthaft und ehrlich nachkommen und im Interesse des Fußballs handeln. Ausschlüsse und Boykotte von Ländern oder SpielerInnen seien keine Lösung.


19_12_2016_spiegel.de



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