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Dienstag, 14. Februar 2017

Ungeniert geschmiert?

Köln – Deutschlandfunk.de (12.02.17) geht in einem Gespräch mit Experten des Strafrechts, der Rechtswissenschaft und dem DFB-Vizepräsidenten der Frage nach, ob große Sportevents und Korruption mittlerweile Hand in Hand gehen. Im Hinblick auf die Bewerbung um die Fußball-EM 2024 jedenfalls verspreche der DFB einen transparenten Bewerbungsprozess. Es sei zu 100 Prozent ausgeschlossen, dass irgendjemand an der DFB-Spitze auf die Idee käme, im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Europameisterschaft 2024 auch nur an Korruption zu denken. Strafrechtlich sei nach Expertenmeinung vor allem ein fehlendes Unternehmensstrafrecht in Deutschland ein Problem. Individuelle Korruptionsfälle wären zwar gut verfolgbar, aber speziell im Sport sei es auch notwendig die Vereine als Ganzes in die Verantwortung zu nehmen.


17_02_12_deuschlandfunk.de



Dienstag, 20. Dezember 2016

Fifa-Präsident Infantino zu Football Leaks „Wir stoßen an unsere Grenzen“

Hamburg – Im Interview mit spiegel.de (19.12.16) spricht der Präsident des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, über fehlende Transparenz in der Fußballbranche und die Macht der BeraterInnen. Zuvor seien mit den „Football Leaks“ illegale Zahlungen an BeraterInnen und InvestorInnen, sowie Versuche der Steuerhinterziehung im Fußballsport enthüllt worden. Es sei, so Infantino, nun an der Zeit sich die internationalen Transfers von Spielern und Geldsummen genauer anzusehen. Um das Vertrauen der Fans (zurück-) zu erlangen, müsse die Fifa ihren Aufgaben ernsthaft und ehrlich nachkommen und im Interesse des Fußballs handeln. Ausschlüsse und Boykotte von Ländern oder SpielerInnen seien keine Lösung.


19_12_2016_spiegel.de



Dienstag, 29. November 2016

Doping, Korruption – und Schweigen

Hamburg – Wie tagesschau.de (25.11.16) berichtet, haben führende Vertreter des Weltleichtathletikverbandes IAAF extrem auffällige Blutwerte aus dem Jahr 2011 und auch aus folgenden Jahren gegen Zahlungen von jeweils 300.000 bis 700.000 Euro bei mindestens sechs Spitzensportlern bewusst ignoriert. Die russischen Athleten seien demnach unbehelligt bei internationalen Wettkämpfen wie Olympia und Weltmeisterschaften angetreten und hätten Medaillen gewonnen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) spiele in der neuen Affäre ebenfalls eine unrühmliche Rolle. Die ARD-Dopingredaktion hat WADA-Präsident Craig Reedie Mitte November mit den Unterlagen konfrontiert. Der habe behauptet von den mutmaßlichen Schutzgeldzahlungen nie etwas gehört zu haben. Der Präsident des deutschen Leichtathletik-Verbandes, Clemens Prokop, spreche in diesem Zusammenhang von einem unglaublichen Schaden für den Sport.


25_11_2016_tagesschau.de



Dienstag, 1. November 2016

Absurd bis lustig – die Woche voller Doping

Köln – Sportschau.de fasst am 28.10.2016 die täglichen Dopingmeldungen der vergangenen Woche zusammen. Die Entsandten der Welt-Antidoping-Agentur WADA würden davon berichten, dass es ernste Mängel dabei gegeben habe, Dopingproben bei den Olympischen Spielen in Rio zu sammeln. Es seien nicht alle Athleten zu den Dopingkontrollen erschienen und das Personal sei schlecht geschult gewesen. Außerdem habe es an Geldern und Geräten gefehlt. Die Nationale Ani-Doping-Agentur Deutschland würde zudem ihre Finanzierung durch Adidas verlieren. Eine Begründung sei seitens Adidas nicht genannt worden.


28_10_16_sportschau.de



Dienstag, 18. Oktober 2016

Die ganze Welt soll mitkicken

Frankfurt – Wie faz.net (14.10.2016) berichtet, denkt die Fifa unter ihrem neuen Präsident Gianni Infantino darüber nach, die Sponsorensuche wieder an externe Agenturen auszulagern. Dabei sei die Erkenntnis des großen Korruptionsskandals, dass genau dieses Verhältnis zwischen Funktionär - der über das werthaltige Sponsorship bestimmt - und externem Vermarkter anfällig sei für Bestechung. Auch den Vorschlag, dass der Präsident ein fixes Gehalt bekommen solle, überging Infantino zugunsten jährlicher Bonizahlungen. Es bleibe eine offene Frage, ob mit dem Wachstumskurs des Weltverbandes auch die Compliance-Systeme mitwachsen werden und dann auch effektiv arbeiten.


14_10_2016_faz.net





Dienstag, 13. September 2016

Neues Verfahren gegen Blatter

Zürich – Wie die Neue Zürcher Zeitung auf ihren Internetseiten berichtet (09.09.16), sei wegen des Verdachts auf Bestechung und Korruption im Zuge der Zahlungen von Millionengehältern, Boni und Provisionen ein neues Verfahren gegen Joseph Blatter von der Ethikkommission der Fifa eröffnet worden. Mitbeschuldigt würden der ehemalige Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke sowie der frühere Finanzchef Markus Kattner. Der ehemalige Fifa-Präsident Blatter sei letztes Jahr vom Weltfußball ausgeschlossen worden, seine Sperre dauere sechs Jahre. Nach wie vor kämpfe der 80-jährige für seine Unschuld.

 

09_09_16_nzz.ch



Dienstag, 13. September 2016

Nun beschämt er auch noch den Behindertensport

Hamburg – Einem Kommentar auf den Internetseiten der Zeit zufolge (08.09.16) bleibt der Präsident des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC), Thomas Bach, den Paralympics in Rio de Janeiro fern. Mit seiner Abwesenheit entehre Thomas Bach den Behindertensport. Darüber hinaus verweigere er so die Aufklärung illegaler Geschäfte seiner engsten Mitarbeiter. In Rio solle der IOC-Präsident nämlich als Zeuge im Prozess gegen Pat Hickey aussagen, dem illegale Ticketverkäufe vorgeworfen würden. Inzwischen seien heikle Mails von ihm an Bach aufgetaucht, die möglicherweise auch Bach belasten könnten.

 

08_09_16_zeit.de



Dienstag, 6. September 2016

Justiz ermittelt gegen Macher des "Sommermärchens"

Berlin – Wie n24.de berichtet (01.09.16), ermittle die Schweizer Bundesanwaltschaft gegen Franz Beckenbauer wegen Geldwäsche und Untreue. Dubiose Geldflüsse seien über ein Konto Beckenbauers in der Schweiz gelaufen und durch interne Ermittlungen beim DFB bekannt geworden. Beckenbauer selbst habe bisher zu den Ermittlungen geschwiegen. Strafverfahren seien auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt im Zusammenhang mit der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 eröffnet worden. Es ginge um 6,7 Millionen Euro.


01_09_16_n24.de



Dienstag, 23. August 2016

Skandale in Rio: Brasilien greift durch

Rio de Janeiro – Laut der Deutschen Welle (18.08.16) weisen die jüngsten Ereignisse in Rio keinesfalls auf eine Korruptionskultur im Gastgeberland hin. Im Gegenteil habe die brasilianische Justiz starke Zeichen gesetzt. So beispielsweise im Umgang mit Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees, insbesondere dem Iren Patrick Joseph Hickey, dem Schwarzhandel mit Eintrittskarten für die olympischen Spiele vorgeworfen worden sei. Korruptionsbekämpfung sei ein großes Thema in Brasilien und die Justiz mache in Behörden und Regierungskreisen des eigenen Landes nicht Schluss, sondern setze auch bei internationalen Ereignissen Zeichen. So sei es bei der WM 2014 geschehen und auch dieses Jahr bei den Olympischen Spielen.


18_08_16_dw.com



Dienstag, 23. August 2016

"Stepanowa hätte den olympischen Orden verdient"

Rio de Janeiro – In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Tacheles“ (20.08.16) forderte Sportökonom, ehemaliger Ruder-Olympiasieger und Gründungsmitglied der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Sportbundes Wolfgang Maenning ein unabhängiges Kontroll-System um gegen Doping vorzugehen. Er kritisierte mit Verweis auf das Signal, welches damit an andere potenzielle Whistleblower ausgesendet würde, die Entscheidung des IOCs die russische Athletin und Whistleblowerin Julija Stepanowa nicht antreten zu lassen. Wenn das IOC die Korruption und das Doping nicht schnell in den Griff bekämen, so bestände laut Maennning die Gefahr, dass die Olympischen Spiele irgendwann im Nichts verschwänden.


20_08_16_deutschlandradiokultur.de



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