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Montag, 24. Juli 2017

Spaniens Fußball-Präsident Villar wegen Korruption vorläufig festgenommen

Frankfurt – fr.de (18.07.17) zufolge wird dem spanischen Fußball-Verbandschef Ángel María Villar Llona Korruption und Unterschlagung vorgeworfen. Er soll Länderspiele der spanischen Nationalmannschaft gegen andere Nationen arrangiert haben, um dabei durch Nebenabsprachen seinem Sohn lukrative Verträge zu verschaffen. Dieser sei bis 2016 als Generalsekretär für drei südamerikanische Verbandschefs tätig gewesen, die später im Zuge von US-Ermittlungen wegen unlauterer Machenschaften beschuldigt worden seien. Ángel María Villar Llona sei im November 2015 von der Ethikkommission der FIFA verwarnt und mit einer Geldstrafe belegt worden, weil er dem damaligen FIFA-Ermittlern um Michael Garcia zunächst keine Aussage zur umstrittenen Vergabe der WM 2018 und 2022 an Russland und Katar geliefert habe.

 

18_07_17_fr.de



Dienstag, 27. Juni 2017

Franz Beckenbauer nennt Berichte über WM-Korruption „Lügengeschichten“

Berlin – Laut welt.de (21.06.17) empfindet Fußballfunktionär Franz Beckenbauer die Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 als „Lügengeschichten“. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittle im Zusammenhang mit umstrittenen Zahlungen um die WM-Vergabe an Deutschland gegen mehrere Fußballfunktionäre. Bei den Ermittlungen gehe es unter anderem um den Verdacht des Betrugs und der Geldwäsche.



Dienstag, 27. Juni 2017

Bewährungsstrafen für Münchner Wertstoffhof-Mitarbeiter

München – Laut br.de (22.06.17) sind vier Mitarbeiter des Münchner Wertstoffhofs zu Bewährungstrafen verurteilt worden. Die Angeklagten haben gestanden, sich in dutzenden Fällen bestechen haben zu lassen und verbotenerweise Schrotthändlern die Türen des Wertstoffhofs geöffnet zu haben. Damit haben sie die Stadt um einiges an Geld gebracht. Gebrauchtwaren würden nach Möglichkeit auf dem städtischen Second-Hand-Markt verkauft und würden der Stadt jährlich sechsstellige Summen einbringen.



Dienstag, 20. Juni 2017

Schweiz verurteilt Ex-Banker

Düsseldorf – handelsblatt.com (16.06.17) berichtet, dass die Schweizer Behörden zwei Jahre nach Beginn der Untersuchungen im FIFA-Korruptionsskandal ein erstes Strafverfahren abgeschlossen haben. Ein ehemaliger Banker sei wegen Urkundenfälschung sowie Verstoßes gegen Geldwäschegesetze verurteilt worden, habe die Schweizer Bundesanwaltschaft am 16. Juni 2017 mitgeteilt. Die durch den Bankmitarbeiter in diesem Zusammenhang erlangten Zahlungen in der Höhe von 650.000 US-Dollar würden eingezogen. Die Bundesanwaltschaft führe rund um den Weltfußballverband insgesamt rund 25 Strafverfahren. Das US-Verfahren gegen die FIFA habe vor zwei Jahren ein Erdbeben ausgelöst, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang gezwungen habe.

 

16_06_17_handelsblatt.com



Mittwoch, 31. Mai 2017

Ex-Funktionär bekennt sich schuldig

Köln – Laut deutschlandfunk.de (25.05.17) hat ein weiterer früherer FIFA-Funktionär den Empfang und die Übermittlung von mehreren Millionen US-Dollar Schmiergeld bestätigt. Costas Takkas, ehemaliger Generalsekretär des Fußballverbands der Cayman Islands, habe sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt. Der Brite sei ein enger Vertrauter des früheren FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb gewesen und habe für ihn Schmiergelder für Übertragungsrechte gewaschen. Webb habe bereits gestanden, Bestechungsgelder in Millionenhöhe erhalten zu haben. Im November 2016 habe er erklärt, bei der Vermarktung von TV-Rechten Zahlungen von Sportmarketing-Agenturen angenommen zu haben.

 

25_05_17_deutschlandfunk.de



Mittwoch, 31. Mai 2017

Gericht bestätigt Haftstrafe gegen Messi

Frankfurt – Wie faz.net (24.05.17) berichtet, hat das Oberste Gericht in Madrid eine Haftstrafe von 21 Monaten gegen den Fußballer Lionel Messi wegen Steuerhinterziehung in Gesamthöhe von 4,1 Millionen Euro bestätigt. Der Einspruch Messis gegen das Urteil des Landgerichts von Barcelona vom Juli 2016 sei zurückgewiesen worden. Bei den 4,1 Millionen Euro handle es sich um Einnahmen aus Bildrechten, die Messi zwischen 2007 und 2009 mit Hilfe seines Vaters und Beratern am spanischen Finanzamt vorbeigeschoben haben soll. Bei seiner Aussage vor Gericht habe Messi im Juni 2016 versichert, „von nichts eine Ahnung“ gehabt zu haben.



Dienstag, 9. Mai 2017

Die Korruptionsaffäre der Fifa geht erst richtig los!

Köln – Deutschlandfunk.de (06.05.17) informiert darüber, dass am kommenden Mittwoch in Bahrain der FIFA-Kongress stattfindet. Dieser werde streng von der US-Justiz beobachtet, die Ermittlungen unter dem Schirm des Anti-Mafia-Gesetzes durchführten. Die amerikanische Behörde habe bereits gedroht, die FIFA vom Opfer zum Täter zu machen, falls sie ihren Korruptionsskandal nicht hinreichend aufkläre. Die FIFA habe jedoch Anfang April 2017 bekannt gegeben, dass der Korruptionsskandal für sie vorbei wäre. Das Problem sei, dass mit Gianni Infantino ein Mann am Ruder sei, der in derselben Blase lebe wie sein Vorgänger Blatter, so der Deutschlandfunk weiter.  

 

05_05_17_deutschlandfunk.de



Mittwoch, 3. Mai 2017

Kroatiens Top-Fußballfunktionär Mamic vor Gericht

Düsseldorf – Wie das Handelsblatt (27.04.17) berichtet, läuft gegen Zdravko Mamic, langjähriger Präsident des kroatischen Serienmeisters Dinamo Zagreb, ein Korruptionsprozess. Dieser polarisiere die Fußballgemeinde in Kroatien, da der angeblich mafiöse Nationalverband als Mamic-Marionette gelte. Gemeinsam mit Komplizen soll er 17 Millionen Euro bei Spielerkäufen hinterzogen haben. Alle Beteiligten hätten die Schuld von sich gewiesen. Die Anklage habe jedoch mehr als 3000 Beweise vorgelegt und außerdem liefen parallel noch weitere Prozesse aufgrund ähnlicher Vorwürfe.

 

27_04_17_handelsblatt.com



Mittwoch, 3. Mai 2017

Rücktritt als Manöver

München - Die Süddeutsche Zeitung (01.05.17) schreibt, dass der Kuweiter Ahmed al-Fahad sein Vostandsamt bei der Fifa abgab, nachdem er in der jüngsten US-Anklage zum Fifa-Korruptionskomplex als mutmaßlicher „Mitverschwörer“ beschrieben werde. Den Skandal habe Richard Lai, ehemaliger Fußballchef der Pazifikinsel Guam, ausgelöst. Er habe vor einem Bundesgericht in New York die Annahme von Schmiergeld eingeräumt. Al-Sabahs Name sei nicht in dem Bekenntnis aufgetaucht, die Anklageschrift ziele aber unmissverständlich auf den Kuwaiter als einen von vier "Mitverschwörern", die Lai zwischen 2009 und 2014 insgesamt eine knappe Million Dollar Schmiergeld zugeschanzt haben sollen.

 

01_05_17_sueddeutsche.de



Dienstag, 25. April 2017

Fifa sperrt Ex-Funktionär Eduardo Li lebenslang

Hamburg – Spiegel Online berichtet (21.04.17) über den Korruptionsskandal der Fifa. Der ehemalige Fifa-Funktionär Eduardo Li sei lebenslang gesperrt worden. Der frühere Vorsitzende des costa-ricanischen Fußballverbands habe seine Beteiligung an Korruption gestanden. Li habe zugegeben, sechsstellige Dollarsummen als Bestechungsgeld von Sportmarketing-Funktionären und anderen Personen angenommen zu haben. Der 58-Jähige gehöre zu den sieben Ende Mai 2015 in Zürich verhafteten Personen, die als Schlüsselfiguren im sogenannten Fifa-Skandal gelten. In der Schweiz ermittele die Bundesanwaltschaft wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Weltmeisterschaften von 2018 und 2022. In den USA gebe es seit Ende Mai 2015 mehr als 40 Anklagen unter anderem wegen Bestechung, Erpressung und Geldwäsche.


21_04_17_spiegel.de



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