Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Dienstag, 24. Januar 2017

Noch lange nicht am Ziel

Freiburg - Haufe online berichtet am 17.01.2017 über die Ergebnisse des EY Global Fraud Survey 2016, die die Erkenntnisse zu Wirtschaftskriminalität und Korruption weltweit darlegt. In zu Deutschland sei die Zahl der entdeckten Betrugs- und Korruptionsfälle rückläufig. Weiterhin halten nur sechs Prozent der Manager Korruption in Deutschland für weit verbreitet. Auch sehen Manager Wettbewerbspositionen von Unternehmen durch Compliance Regel gefährdet. Die Studie zeige auch, dass immer noch viele Manager Vorschriften umgehen. Die relativ gute Position gegenüber anderen Ländern sei dem Vertrauen in die deutschen Strafverfolgungsbehörden zu verdanken. Es zeige sich, dass Compliance-Maßnahmen die Geschäftserfolge nicht beeinflussen. Im Gegenteil: integres Handeln mache Unternehmen erfolgreicher.


17_01_17_haufe.de



Dienstag, 24. Januar 2017

Ein Mann, kein Wort

Hamburg – Spiegel Online berichtet in einem Artikel (17.01.2017) über die Befragung des Ex-Konzernchef Martin Winterkorn im VW-Untersuchungsausschuss. Winterkorn bestehe weiterhin darauf, dass er weder informiert noch in die Affäre involviert gewesen sei. Bei kritischen Fragen schweige er oder antworte nur ausweichend. Winterkorn selbst betone, dass er durch den Rücktritt die Verantwortung übernommen habe. Die Frage wer wann etwas wusste, bleibe somit weiterhin offen. Neue Erkenntnis solle der Bundestagsuntersuchungsausschuss nicht erlangt haben, vieles bleibe weiterhin offen, so Mitglieder des Ausschusses.


17_01_17_spiegelonline.de



Dienstag, 3. Januar 2017

Kleine (und große) Geschenke erhalten die Freundschaft

Berlin – Detektor.fm (22.12.2016) spricht im Interview mit Frederik Richter vom Recherchezentrum correctiv.org über Schmiergeldzahlungen von deutschen Firmen im Ausland. Das Dienstleistungsunternehmen Ferrostaal hat dem Journalisten zufolge jahrelang Provisionen an lokale Geschäftsleute im Ausland gezahlt, die dann den Kontakt zu AuftragsgeberInnen herstellten und mit Schmiergeld Aufträge sicherten. Im Falle Ferrostaals sei es 2011 zwar zu einer Anklage gekommen, fragwürdige Geschäftspraktiken des Konzerns seien aber auch in den Jahren 2013-2014 wieder in Brasilien aufgetaucht, so Richter.


22_12_2016_detektor.fm



Dienstag, 20. Dezember 2016

Warum wir über Schmierindustrie berichten

Berlin – Laut dem Recherchekollektiv correctiv.org (15.12.16) exportiert Deutschland seine Produkte und Dienstleistungen auch mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen. Beispielhaft sei der Essener Industriedienstleister Ferrostaal. 2011 habe das Unternehmen für sein Korruptionssystem 150 Millionen Euro Strafe zahlen müssen. CORRECTIV habe nun Unterlagen und Mittschnitte von Aufsichtsratssitzungen aus jener Zeit vorliegen. Anhand dieser könne das Recherchekollektiv tiefe Einblicke in die Schmierindustrie geben. In ihrer Recherche-Serie über die Deutsche Schmierindustrie, wolle das Kollektiv auch beschreiben, warum derartige Korruptionsfälle von der deutschen Justiz nicht gründlich aufgearbeitet werden.


15_12_2016_correctiv.org



Dienstag, 29. November 2016

Steueroasen – In welchen Ländern Schwarzgeld noch willkommen ist

Düsseldorf – Die Wirtschafts Woche (23.11.16) berichtet, dass ab 2017 die Geldhäuser aller Welt die Kapitalerträge ausländischer Kunden ungefragt den zuständigen Behörden vor Ort melden müssen, die dann die Daten gesammelt an die Heimatstaaten der Anleger übermitteln. In Deutschland wären die eingegangenen Daten dann durch das Bundeszentralamt für Steuern zur weiteren Prüfung an die Finanzämter am jeweiligen Wohnort zu leiten. Allerdings seien die neuen Transparenzregeln noch nicht in allen bisherigen Steueroasen verankert. Diverse Länder werden sich erst ab 2018 an dem Datenaustausch beteiligen oder seien wie die USA nicht bereit, die Verträge zu unterschreiben. Andere Staaten wie Guatemala, Kasachstan oder Mikronesien bleiben auch weiterhin potenzielle Steuerverstecke, bieten aber kein vertrauenswürdiges Finanzsystem an.


23_11_2016_wiwo.de



Dienstag, 25. Oktober 2016

Der Staatsanwalt lässt die Finger von Airbus

München – Nach zweijährigen Ermittlungen gegen den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus Group hat  die Münchner Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen eingestellt, berichtet die Welt auf ihren Internetseiten (19.10.16). Nachdem die Staatsanwaltschaft anonyme Hinweise erhielt, habe sie im Herbst 2014 ein Verfahren eingeleitet. Die Vorwürfe umfassten Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe an ausländische Amtsträger, um sich Aufträge bei Grenzsicherungsprojekten in Rumänien und Saudi-Arabien zu sichern. Die Auswertung der Unterlagen und Befragungen habe jedoch keine Bestätigung der Vorwürfe ergeben, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I.

 

19_10_16_welt.de



Dienstag, 18. Oktober 2016

Ehemaliger BER-Manager muss ins Gefängnis

München – Wie aus einem Artikel auf Süddeutsche.de (12.10.2016) hervorgeht, muss ein ehemaliger Prokurist der BER-Flughafengesellschaft wegen Schmiergeldannahme für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Er habe 150. 000 Euro angenommen und sich im Gegenzug dafür eingesetzt, eine Nachzahlung an einen Bauausrüster ungeprüft zu überweisen. Für den angeklagten früheren Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Auftragsfirma Imtech Deutschland, die unter anderem für den mangelhaften Brandschutz zuständig gewesen sei, habe die Staatsanwaltschaft auf zwei Jahre und acht Monate Gefängnis wegen Bestechung im besonders schweren Fall plädiert.

 

12_10_2016_süddeutsche.de   



Dienstag, 18. Oktober 2016

„Wir brauchen wieder mehr ehrbare Kaufleute“

Hamburg – Die Juristin Kathrin Niewiarra, Schriftführerin beim Ethikverband der deutschen Wirtschaft, spricht sich in einem Interview mit Zeit.de (10.10.2016) für Compliance-Regeln aus, die weniger technokratisch sind. Unternehmen bräuchten einen umfassenderen Ansatz, der sowohl die rechtliche Perspektive als auch die allgemein akzeptierten ethischen Normen und moralischen Grundsätze umfasse. Die Compliance-Maßnahmen müssen laut Niewiarra auf den Menschen fokussieren. Für die Umsetzung seien Führungskräfte mit ehrbarem Charakter gefragt, die ihre juristischen Pflichten kennen würden und sich bewusst seien, wann sie sich auf ihre Intuition verlassen könnten oder eine rationale Entscheidung erforderlich sei.

 

10_10_2016_zeit.de



Dienstag, 11. Oktober 2016

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Reeder wegen Korruption

Hamburg – Wie das Hamburger Abendblatt (07.10.2016) berichtet, hat ein führender Hamburger Schiffmanager zugegeben, zu illegalen Mitteln gegriffen zu haben, um sich trotz schlechter Zeiten weitere Aufträge aus der Schifffahrt zu sichern. Verantwortliche der Firma Hempel, einem der großen Lieferanten von Schiffsbeschichtungen aller Art, stehen in Verdacht, Vertragsreedereien in Hamburg und anderswo bestochen zu haben, um kontinuierlich Lieferaufträge für Schiffsanstriche zu bekommen. Es ginge um mehrere Millionen Euro an Bestechungsgeldern. Die Staatsanwaltschaft Verden an der Aller, spezialisiert auf Korruptionsfälle, habe die Ermittlungen auf¬genommen. Den Namen der betreffenden Reedereien wollen weder Hempel noch die Staatsanwaltschaft preisgeben. Hempel selbst dulde keine illegalen Praktiken, übernehme die Verantwortung und bitte um Entschuldigung. Vier Mitarbeiter seien bereits entlassen worden.

07_10_2016_abendblatt.de



Mittwoch, 5. Oktober 2016

Korruption in Sachsen-Anhalt - Bauern fahren auf Kosten von BASF nach Teneriffa

Halle – Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt auf ihren Internetseiten (26.09.2016), dass BASF Landwirten in Sachsen-Anhalt Urlaubsreisen bezahle, wenn diese von Ihnen Pflanzenschutzmittel gekauft haben. Die Staatsanwaltschaft ermittle aktuell mit Verdacht auf Bestechlichkeit gegen einen BASF-Mitarbeiter und elf weitere Personen aus landwirtschaftlichen Betrieben. Geprüft werde, ob Straftaten gegen den Wettbewerb vorlägen. Aufgeflogen sei der Sachverhalt durch die Reisebuchungen. Die Empfänger dieser Leistungen seien unterschiedliche Mitarbeiter aus landwirtschaftlichen Betrieben gewesen, die Rechnungen wurden aber stets durch BASF beglichen.

 

26_09_2016_Mitteldeutsche_Zeitung



Treffer 1 bis 10 von 2392
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft