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Dienstag, 28. März 2017

Korruption? Durchsuchung bei EWE Cuxhaven

Osnabrück – Wie der Ndr (24.03.17) berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück eine Niederlassung des regionalen Energieversorgers EWE in Cuxhaven durchsucht. Anlass der Untersuchung seien die Korruptionsvorwürfe gegen einen leitenden Mitarbeiter der Tochterfirma EWE Netz. Laut NDR1 Niedersachsen gehe es um den Verdacht, dass dieser Baufirma Aufträge gegen Gefälligkeiten zugeschanzt habe. Der Konzern lehne eine Stellungnahme wegen der laufenden Ermittlungen ab. Die Staatsanwaltschaft prüfe seit mehreren Wochen die Vorwürfe, wonach mehrere Manager Aufträge an Partnerfirmen nur für Gegenleistungen vergeben haben.

 

17_03_27_ndr.de



Dienstag, 21. März 2017

Siemens hält Studie zu Korruption offenbar unter Verschluss

Berlin – Laut der Berliner Morgenpost (17.03.17) hält der Siemens-Konzern seit 2014 einen Bericht zur Aufarbeitung des Korruptionsskandals 2006 unter Verschluss. Um ein Zeichen für mehr Transparenz zu setzen, habe der Konzern selbst die Aufarbeitung bei zwei Historikern in Auftrag gegeben. Jedoch habe Siemens laut der Autoren ohne Angabe von Gründen die Veröffentlichung der Ergebnisse zunächst auf unbestimmte Zeit zurückgestellt und nun bestätigt, dass eine Veröffentlichung nicht mehr geplant sei. Es gäbe Stimmen, die der heutigen Siemens-Spitze unter Joe Kaeser kein Interesse mehr an einer neuerlichen Aufarbeitung des Skandals nachsagen.

 

17_03_17_morgenpost.de



Dienstag, 21. März 2017

Freie Fahrt für Korruption

Frankfurt – Die Frankfurter Rundschau (10.03.17) informiert über das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz, welches am 9. März 2017 im Bundestag beschlossen worden sei. Mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz sei festgelegt worden, dass die Herstellung und Lieferung der Substanzen für eine Chemotherapie nicht mehr von den Krankenkassen ausgeschrieben werden dürften. Stattdessen solle es bei der bisher verbreiteten Praxis bleiben, die jedoch hochgradig korruptionsanfällig sei: Zuständige Onkologen bestimmten Apotheken, die spezielle Medikamente für an Krebs erkrankte Personen zusammenstellen. So sei nicht auszuschließen, dass Ärzte gezielt am Umsatz der Apotheker beteiligt waren.

 

10_03_17_fr.de



Dienstag, 21. März 2017

Airbus hat französische und britische Justiz am Hals

Hamburg - Wie manager-magazin.de (17.03.2017) berichtet, weiten sich die Korruptionsermittlungen gegen Airbus aus. Nach den britischen gingen nun auch die französischen Behörden einem Betrugs- und Bestechungsverdacht nach, habe der europäische Flugzeugbauer mitgeteilt. Die französische Finanzstaatsanwaltschaft hätte eine Voruntersuchung eingeleitet und sich den Ermittlungen des britischen Serious Fraud Office (SFO) angeschlossen. Das britische Betrugsdezernat für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität hätte seine Ermittlungen im vergangenen August gestartet.

 

17_03_17_manager-magazin.de



Dienstag, 14. März 2017

Verdacht auf Korruption bei der Telekom

Bonn – Laut des General Anzeigers Bonn (09.03.17) besteht Verdacht auf Betrug und Untreue bei der Telekom. So haben sich drei Mitarbeiter des Konzerns für die Vergabe von Aufträgen bezahlen lassen. Dabei handele es sich um Aufträge bezüglich einer Computer-Software. Der Konzern selbst habe die Staatsanwaltschaft informiert, denn es gehe um Betrug zu Lasten der Telekom. Bereits im vergangenen Jahr habe es Ermittlungen gegen einen Telekom-Mitarbeiter gegeben, der für 150.000 Euro firmeninterne Informationen an den chinesischen Telekomzulieferer ZTE weitergegeben habe. Jedoch habe der betroffene Mitarbeiter gestanden und die Ermittlungen seien eingestellt worden.

 

09_03_17_general-anzeiger-bonn.de



Dienstag, 7. März 2017

Keine Hinweise auf Korruption bei U-Boot-Kauf

Düsseldorf – Laut Handelsblatt (28.02.17) hat die Rüstungsfirma Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) bei internen Untersuchungen wegen des Verdachts der Korruption beim Kauf von U-Booten durch Israel keine Unregelmäßigkeiten feststellen können. Zuvor sei bekannt geworden, dass der israelische Generalstaatsanwalt wegen eines entsprechenden Verdachts ermittle. Laut einem Sprecher von TKMS seien alle Vertragspartner vertraglich verpflichtet, ein Einschalten von Unterauftragnehmern vorab mit TKMS abzustimmen. In diesem Fall sei das nicht geschehen. Nach ersten Medienberichten im November 2016 habe TKMS umgehend eine interne Untersuchung eingeleitet.


28_02_17_handelsblatt.com



Dienstag, 21. Februar 2017

Energieversorger EWE droht tiefreichende Korruptionsaffäre

Oldenburg – Der Stern berichtet (17.02.2017) über die Korruptionsvorwürfe des Energieversorgers EWE. Die Konzernrevision prüfe den Verdacht, dass mehrere Führungskräfte der Tochter EWE Netz für Aufträge an fremde Unternehmen Gegenleistungen gefordert haben. Das „Handelsblatt“ schreibt unter Berufung auf interne Unterlagen, dass Manager Schmiergeldzahlungen eingefordert und erhalten haben. Die Konzernrevision prüfe diese Vorwürfe nun, wie lange die Auswertung in Anspruch nehmen würde sei nicht klar. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg solle wegen des Anfangsverdachts der Korruption ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet haben.


17_02_17_stern.de



Dienstag, 24. Januar 2017

Noch lange nicht am Ziel

Freiburg - Haufe online berichtet am 17.01.2017 über die Ergebnisse des EY Global Fraud Survey 2016, die die Erkenntnisse zu Wirtschaftskriminalität und Korruption weltweit darlegt. In zu Deutschland sei die Zahl der entdeckten Betrugs- und Korruptionsfälle rückläufig. Weiterhin halten nur sechs Prozent der Manager Korruption in Deutschland für weit verbreitet. Auch sehen Manager Wettbewerbspositionen von Unternehmen durch Compliance Regel gefährdet. Die Studie zeige auch, dass immer noch viele Manager Vorschriften umgehen. Die relativ gute Position gegenüber anderen Ländern sei dem Vertrauen in die deutschen Strafverfolgungsbehörden zu verdanken. Es zeige sich, dass Compliance-Maßnahmen die Geschäftserfolge nicht beeinflussen. Im Gegenteil: integres Handeln mache Unternehmen erfolgreicher.


17_01_17_haufe.de



Dienstag, 24. Januar 2017

Ein Mann, kein Wort

Hamburg – Spiegel Online berichtet in einem Artikel (17.01.2017) über die Befragung des Ex-Konzernchef Martin Winterkorn im VW-Untersuchungsausschuss. Winterkorn bestehe weiterhin darauf, dass er weder informiert noch in die Affäre involviert gewesen sei. Bei kritischen Fragen schweige er oder antworte nur ausweichend. Winterkorn selbst betone, dass er durch den Rücktritt die Verantwortung übernommen habe. Die Frage wer wann etwas wusste, bleibe somit weiterhin offen. Neue Erkenntnis solle der Bundestagsuntersuchungsausschuss nicht erlangt haben, vieles bleibe weiterhin offen, so Mitglieder des Ausschusses.


17_01_17_spiegelonline.de



Dienstag, 20. Dezember 2016

Warum wir über Schmierindustrie berichten

Berlin – Laut dem Recherchekollektiv correctiv.org (15.12.16) exportiert Deutschland seine Produkte und Dienstleistungen auch mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen. Beispielhaft sei der Essener Industriedienstleister Ferrostaal. 2011 habe das Unternehmen für sein Korruptionssystem 150 Millionen Euro Strafe zahlen müssen. CORRECTIV habe nun Unterlagen und Mittschnitte von Aufsichtsratssitzungen aus jener Zeit vorliegen. Anhand dieser könne das Recherchekollektiv tiefe Einblicke in die Schmierindustrie geben. In ihrer Recherche-Serie über die Deutsche Schmierindustrie, wolle das Kollektiv auch beschreiben, warum derartige Korruptionsfälle von der deutschen Justiz nicht gründlich aufgearbeitet werden.


15_12_2016_correctiv.org



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