• G7-Länder wollen mit gutem Beispiel bei der Korruptionsbekämpfung vorangehen

    Transparency Deutschland/IG

    Berlin, 27.05.2016 – Im Rahmen des G7 Gipfels in Japan haben sich die anwesenden Industrieländer verpflichtet, die globale Antikorruptionsagenda voranzutreiben. In einer gemeinsamen Erklärung stellen die Regierungen fest, dass die Korruptionsbekämpfung ein elementarer Erfolgsfaktor für wirtschaftliches Wachstum und politische Stabilität ist. Die G7 fordern deshalb mehr Transparenz in der öffentlichen Vergabe und in der Finanzpolitik. Dazu gehört unter anderem die Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten von Unternehmen. Zudem sollen internationale Vereinbarungen effektiver implementiert werden und auch bei der Strafverfolgung wird eine engere Zusammenarbeit angestrebt. Lobende Worte gab es auch für die internationale Zivilgesellschaft, die zum Beispiel im Rahmen der EITI-Initiative einen großen Beitrag für mehr Transparenz leistet. Transparency Deutschland begrüßt die Erklärung ausdrücklich und fordert, dass die formulierten Ziele rasch und konsequent mit konkreten Maßnahmen umgesetzt werden.

    Zur Erklärung (englisch)


    Jahresbericht 2015 erschienen

    Berlin, 23.05.2016 – Der neue Jahresbericht der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. ist erschienen. Er zeichnet die wesentlichen Vereins- entwicklungen nach und hält vielfältige Informationen rund um das Thema „Korruptions- bekämpfung in Deutschland“ bereit.

    Zum Jahresbericht

  • Petition an die Bundesregierung: Menschenrechte vor Profit

    Transparency Deutschland/IG

    Berlin, 25.05.2016 – Die Bundesregierung wird im Juni 2016 den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte vorlegen. Als Mitglied des Corporate Accountability Netzwerks (CorA) fordert Transparency Deutschland gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis die Bundesregierung dazu auf, sich für einen ambitionierten Aktionsplan einzusetzen. Deutsche Unternehmen müssen verpflichtet werden, Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu achten. Menschenrechts- verletzungen entlang von globalen Lieferketten sind eng mit Korruption verknüpft und dürfen von Unternehmen in Deutschland nicht in Kauf genommen werden. Unterstützen Sie die Petition hier.


    Öffentliche Unternehmen in Saarland sollen Vergütungen offenlegen

    Transparency Deutschland/IG

    Berlin, 19.05.2016 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt in einer Stellungnahme die Absicht des Landes Saarland, mit einem aktuell vorgelegten Gesetzentwurf die Integrität und Transparenz in der öffentlichen Wirtschaft zu stärken. Die Bürgerinnen und Bürger tragen das unternehmerische Risiko der öffentlichen Unternehmen und haben demnach auch einen Anspruch darauf zu erfahren, welche Vergütungen die geschäftsführenden und kontrollierenden Organe der Unternehmen erhalten. Transparency Deutschland kritisiert deshalb zugleich, dass der Gesetzentwurf hinsichtlich des Umfangs der Offenlegungspflicht deutlich hinter den Regelungen anderer Bundesländer zurückbleibt, und fordert einen individualisierten Ausweis der Vergütungen auf Landes- und Kommunalebene.
    Zur Stellungnahme (pdf, 131 kB)

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft