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Zu wenig Stimmen - dann ändern wir das Wahlrecht

16.09.2005

Rom – Wenige Monate vor der Wahl in Italien versuche die Regierungskoalition um Silvio Berlusconi das Wahlrecht zu ändern, um eine eventuelle Wahlniederlage zu umgehen, berichtet der Wiesbadener Kurier. Konkret bedeute dies die Abschaffung des Mehrheitswahlrechts und eine Rückkehr zum Verhältniswahlrecht. So könne die Regierung durch ihren „Koalitionsbonus“ gegenüber Berlusconis Herausforderer Romano Prodi triumphieren. Die Reform solle nun im Eiltempo durchs Parlament gebracht werden. Kritiker befürchten, dass eine Neueinführung des 1993 abgeschafften Verhältniswahlrechts eine Rückkehr zur italienischen „Schmiergeldrepublik“ bedeuten würde.

Ein Kommentar dazu von Ulrike Trampus.

05-09-15_Wiesbadener-Kurier