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Wozu eine Politikkarriere gut ist

07.06.2010

Wiesbaden- mainpost.de berichtet, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder habe 2005 direkt nach seiner Wahlniederlage einen Job als Aufsichtsratschef des russischen Konzerns Gazprom angenommen und verdiene nach eigenen Angaben 250.000 Euro jährlich. Ihm sei vorgeworfen worden, die in Ausübung seiner politischen Tätigkeit geknüpften Kontakte zur Industrie zum eigenen Vorteil zu nutzen. Daraufhin sei im Bundestag eine fünfjährige Karenzzeit für scheidende Regierungsmitglieder beim Wechsel in die Wirtschaft verlangt worden. Einen entsprechenden Beschluss gebe es bis heute nicht.

10_05_26_mainpost.de