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Wissenschaftler fordern mehr Transparenz von Facebook und Co.

Hamburg, 25.06.2020

spiegel.de berichtet über eine neue Studie, die untersucht, wie große Techunternehmen verpflichtet werden können, mehr Daten mit Wissenschaft und Öffentlichkeit zu teilen. Auslöser sei das Scheitern der Facebook Social Science One-Initiative, die Forschenden interne Daten des Netzwerkes zur Verfügung stelle, um zu untersuchen, inwiefern über das Netzwerk geteilte Falschmeldungen den Ausgang von Wahlen beeinflussen könnten. Aus Datenschutzbedenken habe Facebook weniger detaillierte Daten geteilt als zuvor angekündigt. Die Studie lege nun dar, dass Regeln wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kein Hindernis für wissenschaftliche Forschung sein müssten. Für den Aufbau von Regeln für eine verpflichtende Datenherausgabe könne man sich zum Beispiel an der erfolgreichen Umsetzung des EU-Schadstoffregisters orientieren.