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Wirtschaftspolitische Reformen mit revolutionärem Elan

04.10.2005

Tiflis – Nach der „Rosenrevolution“ in Georgien versuche man gegen das Übel der Korruption und die allgegenwärtige Bürokratie vorzugehen, berichtet die Neue Züricher Zeitung. Unter anderem seien die Polizei reformiert, die Zahl der Ministerien verringert und öffentliche Institute zusammengelegt worden. In der Wirtschaftspolitik solle die Liberalisierung weiter vorangetrieben werden. Laut Umfragen sehen jedoch breite Teile der Bevölkerung die ausbleibende Verbesserung des Lebensstandards als Anzeichen einer negativen Entwicklung des Landes. Es bleibe abzuwarten, ob die Reformarbeit der Regierung sich in einen institutionalisierten Aufschwung verwandeln werde, so die NZZ.

 

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