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WHO unter Verdacht

04.02.2010

Zürich- Laut nzz.ch haben Verantwortliche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugegeben, dass die Verbindungen zwischen WHO und Pharmaindustrie eng sind. Man sei angewiesen auf das Wissen der besten Experten, und diese hätten oft auch industrielle Hintergründe, so der Grippe-Chefberater der WHO-Direktion. Vor dem Europarat habe er auf hartnäckiges Nachfragen von Abgeordneten gar eingeräumt, dass „einzelne Personen“ möglicherweise Interessenkonflikte verschwiegen hätten. Bei einer Anhörung im Europarat sollen EU-Abgeordnete der WHO zuvor vorgeworfen haben, die Schweinegrippe auf Druck der Pharmaindustrie voreilig zur Pandemie erklärt zu haben.

10_01_31_nzz.ch