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Wer nicht dazugehörte, wurde plattgemacht

18.06.2007

In einem Interview mit Netzeitung.de bezeichnet der Frankfurter Publizist Jürgen Roth die Situation in Sachsen seit der Ära Biedenkopf als Klüngelwirtschaft. Nach dem Zusammenbruch der DDR hätten sich die alten Seilschaften schnell wieder neu formiert und korrupte Strukturen begünstigt. Die Forderungen nach einem Rücktritt de Maiziéres hält Roth für unbegründet. Das Problem liege laut Roth vielmehr darin, „dass Behörden und Personen, die Ermittlungen führten, selbst mit in Korruption verstrickt waren.“
07-06-16_N24