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Vom Kongo nach Köpenick

13.08.2009

Hamburg- spiegel.de berichtet, der neue Millionensponsor des Zweitliga-Clubs Union Berlin pflege eigenartige Geschäftskontakte: Abfallentsorgung in Brazzaville, Spielervermittlung in Brasilien. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) beobachte den Werbepartner International Sport Promotion (ISP) misstrauisch. Doch gegen Geldgeber, die als Sponsoren die Clubs beeinflussen könnten, sollen die Funktionäre wenig in der Hand haben. Womöglich ließen sich die Irritationen, die der neue Union-Sponsor in der DFL-Zentrale ausgelöst habe, in einem Gespräch unter Geschwistern ausräumen. Denn die Aktiengesellschaft, die für die ISP bürge, gehöre zu 95 Prozent einem Unternehmen, dessen Mitbesitzer der Bruder des DFL-Präsidenten Reinhard Rauball sei.

09_08_12_spiegel.de