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Virtuelle Diskussion: Wirtschaft und Menschenrechte - Möglichkeiten und Grenzen eines Lieferkettengesetzes

Datum: 04.09. 10:30 Uhr - 04.09.2020 12:30 Uhr
Ort: Online

Die Corona-Pandemie hat die Bruchlinien der globalen Wertschöpfungsketten wie durch ein Brennglas sichtbar gemacht. Unter den Schlagworten Resilienz, Deglobalisierung und Relokalisierung ist eine Diskussion entbrannt, die die globale Arbeitsteilung grundsätzlich und oftmals undifferenziert infrage stellt. Entscheidend ist jedoch, Defizite bei der Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards und beim Schutz der Menschenrechte in Produktionsländern in den Blick zu nehmen. Sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission haben Initiativen zur gesetzlichen Regelung der Verantwortung von Unternehmen in globalen Wirtschafts- und Lieferketten angekündigt.

Worauf müssen sich deutsche Unternehmen in internationalen Märkten einstellen? Welche Erfahrungen gibt es mit nationalen Gesetzesinitiativen in Ländern der EU und der OECD? Ist eine EU-weite Regelung sinnvoll? Welche Rolle spielen Korruption und mangelnde Rechtsdurchsetzung in den Produktionsländern in globalen Wertschöpfungs- und Lieferketten? Inwieweit sind deutsche Unternehmen betroffen und was tun sie bereits heute, um Menschenrechten in der Lieferkette gerecht zu werden und Korruption zu vermeiden?

Gemeinsam mit Handelskammer Hamburg veranstaltet Transparency Deutschland ein virtuelles Panel mit Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Verbänden, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Diskutieren Sie mit!

Die Meldung wurde erstellt von Regionalgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein am 04.09.2020.