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»Verpfeifen kommt zuletzt«

28.11.2006

Hamburg – In einem Interview der Zeit mit dem Wirtschaftsethiker Josef Wieland werden die aktuellen Skandale bei Siemens, DaimlerChrysler etc. zum Aufhänger für allgemeine Anmerkungen zur Korruption. Wieland meint, dass zur Zeit ein Klima entstehe, in dem die stillschweigende Akzeptanz solcher Praktiken schwinde. Er räumt ein, dass es in vielen Gegenden schwierig sei, ohne Schmiergelder an Aufträge zu kommen – vor allem bei Großprojekten mit regierungsnaher Beteiligung. Doch als Entschuldigung will er dies nicht gelten lassen. Transparency International habe das Thema Korruptionsbekämpfung gesellschaftsfähig gemacht.
06-11-23_Die Zeit