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Verkehrsstrafen eigenmächtig reduziert

05.05.2006

St. Pölten - Wegen Amtsmissbrauchs „mit einer minimalen Verschuldenskomponente" musste sich am Mittwoch in Eisenstadt (Burgenland/ Österreich) eine Mitarbeiterin einer burgenländischen Bezirkshauptmannschaft vor einem Schöffensenat verantworten. Die 41-Jährige habe Verkehrsbußgelder ohne Absprache mit ihren Vorgesetzten reduziert, berichtet die BurgenländischeVolkszeitung. Unter den Begünstigten befänden sich auch Familienmitglieder und Bekannte der Angeklagten. Das Urteil von 4 Monaten bedingter Freiheitsstrafe ist noch nicht rechtskräftig.

06-05-03_bvz online