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Umgang der Sportverbände mit Covid-19: Sport & Rights Alliance fordert Transparenz und Mitsprache

Nyon, 21.03.2020

© Tom Grimbert / Unsplash

Transparency Deutschland setzt sich als Teil der Sports & Rights Alliance dafür ein, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) und globale Sportorganisationen bei ihrer Reaktion auf die Covid-19-Pandemie höchste Standards an Transparenz, Konsultation und Mitsprache anlegen. Das neuartige Coronavirus wirkt sich auf die Gesundheit, die Beschäftigung und die Karriere vieler Menschen aus, deren Lebensunterhalt von der Sportindustrie abhängt.

Die Verbände, Athletinnen und Athleten, Beschäftigten, Fans sowie weitere Akteure sollten zusammenarbeiten, um den Schaden von Covid-19 zu mindern und gemeinsam für die langfristige Erholung des Sektors zu planen. Dazu erklärt Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland:

„Transparenz über Entscheidungskriterien und den Zeitplan sind unerlässlich, um bei Athletinnen und Athleten, Sportfans und der Öffentlichkeit Vertrauen und Handlungssicherheit zu erhalten. Einfach nur auf später schieben, ohne Details offenzulegen, wird der Verantwortung des IOC nicht gerecht.“

Hintergrund

Die Sport & Rights Alliance ist eine Koalition führender globaler Nichtregierungsorganisationen sowie Spieler- und Fanorganisationen, darunter Transparency Deutschland, Human Rights Watch, Football Supporters Europe, die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association, die International Trade Union Confederation, das Committee to Protect Journalists und die UNI Global Union and World Players.

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