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Transparency Deutschland ist Mitglied im Forum Gemeinnütziger Journalismus

Berlin, 13.05.2020

Transparency Deutschland hat sich dem Forum Gemeinnütziger Journalismus angeschlossen. "Wir wollen damit den gemeinwohlorientierten, nicht kommerziellen Journalismus in Deutschland stärken", so Ulrike Fröhling, Leiterin der Arbeitsgruppe Medien von Transparency Deutschland.

Das Forum hat sich im Herbst 2019 im Zuge der politischen Debatte über eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts gebildet und setzt sich dafür ein, Journalismus als gemeinnützigen Zweck anzuerkennen. Das Forum Gemeinnütziger Journalismus tritt außerdem dafür ein, dass sich gemeinnützige Medien Transparenzverpflichtungen eingehen. Es hat Leitlinien für den gemeinnützigen Journalismus in Deutschland veröffentlicht, die die Bereiche Transparenz, Selbstlosigkeit sowie den redlichen Umgang mit Recherchen und Veröffentlichungen umfassen.

Vorbild der Transparenzkriterien sind die zehn Punkte der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ), die 2010 von Transparency Deutschland ins Leben gerufen wurde. Unterzeichner der ITZ wie der Leitlinien für den gemeinnützigen Journalismus verpflichten sich dazu, wichtige Informationen wie beispielsweise die Namen wesentlicher Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur öffentlich zu machen.

Dem Forum gehören zahlreiche Medienorganisationen an, beispielsweise das Netzwerk Recherche, die Investigativplattform Correctiv oder die Nachrichten-Webseite netzpolitik.org.