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Transparency Deutschland bei Münchner Sicherheitskonferenz 2020

München, 14.02.2020

© Munich Security Conference

Auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz veranstaltet Transparency Deutschland in Zusammenarbeit mit Transparency International – Defence & Security eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Building more effective National Defence & Security - Pathways to Reform“. Erfahrungen aus Afghanistan, Mali, Irak oder den Ländern des Balkan haben gezeigt, dass es beim Engagement in fragilen Staaten und Konfliktgebieten einer klaren Strategie zur Eindämmung von Korruption bedarf. Trotz der Risiken für die nationale Sicherheit, mangelt es vielen Ländern an grundsätzlichen Governance-Strukturen im Verteidigungsbereich. An der Podiumsdiskussion nehmen Botschafter Hamdullah Mohib, Nationaler Sicherheitsberater Afghanistan, Minister Andriy Zagorodniuk, Verteidigungsminister der Ukraine, John Sopko, SIGAR (Special Inspector General Afghanistan Reconstruction), Steve Francis, Direktor Transparency International – Defence & Security (TI-DS) und Peter Conze, Senior Policy Advisor bei Transparency Deutschland teil.

Transparency International hat mit dem „Government Defence Integrity Index“ ein Werkzeug entwickelt, durch das mögliche Korruptionsrisiken im Verteidigungssektor eines Landes sichtbar gemacht werden können. So wird es für fragile Staaten möglich, an den Kontext angepasste, Governance-Reformen zur Verbesserung der Mechanismen zu erarbeiten und Lücken in der Korruptionsprävention zu schließen.