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Tausche Pille gegen Kaffeemaschine

04.02.2010

Berlin- taz.de berichtet über Anwendungsbeobachtungen - Studien, für die Doktoren ihre Erfahrungen mit bestimmten Arzneimitteln dokumentieren und diese Ergebnisse dann an Pharmafirmen weitergeben – für Medikamente, für die bereits Untersuchungen existierten. Kritiker sollen deshalb schon seit langem vermuten, dass die Aufwandsentschädigungen und Prämien vor allem dazu dienen sollen, den Ärzten bestimmte Medikamente schmackhaft zu machen. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) seien das in Deutschland im Schnitt 190 Euro. Bernhard Rupp von Transparency Österreich erkläre, dass viele der untersuchten Medikamente schon seit Jahren auf dem Markt seien. „Einen wissenschaftlichen Nutzen können wir bei diesen Anwendungsbeobachtungen nicht erkennen“, so Rupp.

10_02_03_taz.de