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Studie zu Open Data in Deutschland veröffentlicht

Berlin, 03.03.2017

 Die Antikorruptionsorganisation Transparency International e. V. kritisiert in einer heute erschienen Studie, dass Staaten nicht genügend Informationen für die Öffentlichkeit zugänglich machen. 2015 einigten sich die G20-Mitgliedstaaten darauf, Daten zu veröffentlichen, um Korruption, Geldwäsche und Steuervermeidung vorzubeugen. Transparency International analysiert nun die Fortschritte in fünf exemplarischen G20-Mitgliedstaaten. Deutschland schneidet insgesamt gut ab, in den letzten Jahren konnten wichtige Gesetzeslücken geschlossen werden. Aber es besteht auch Handlungsbedarf: nach wie vor gibt es kein Transparenzgesetz auf Bundesebene, der Zugang zum Transparenzregister ist eingeschränkt und Daten zur Anti-Korruptionsmaßnahmen werden nicht zentral gesammelt.