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Siemens-Skandal: Griechischer Ex-Minister gesteht Annahme von Schmiergeld

31.05.2010

Athen- Laut spiegel.de hat der ehemalige griechische Verkehrs- und Transportminister vor einem Untersuchungsausschuss des Parlamentes zugegeben, 1998 umgerechnet mehr als 200.000 Euro Schmiergeld von Siemens angenommen zu haben - als "Sponsorenzuschuss" für seinen Wahlkampf. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage erhoben. Ihm sei die Ausreise aus Griechenland verboten worden. Beamte der Steuerfahndung sollen am Nachmittag die Zentrale von Siemens-Griechenland durchsucht haben. Nach Schätzungen in der griechischen Presse könne Schmiergeld in einer Gesamthöhe von bis zu 100 Millionen Euro an Politiker und Funktionäre in Griechenland geflossen sein.

10_05_28_spiegel.de