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Röttgens Rückzug stürzt BDI in die Krise

25.07.2006

Berlin – Nach Darstellung der Financial Times Deutschland hat der Rückzug des designierten BDI-Geschäftsführers Norbert Röttgen den BDI in eine innere Krise gestürzt. Obwohl offiziell betont werde, ein Rücktritt des derzeitigen BDI-Präsidenten Jürgen Thumann stehe nicht zur Debatte, gelte Thumann als angeschlagen. Seit Beginn seiner Amtszeit sei Thumann verbandsintern wegen zu offensichtlicher Nähe zur CDU in der Kritik. Der Verzicht des jungen und als eloquent geltenden Röttgens auf eine Tätigkeit beim BDI torpediere nun außerdem Pläne Thumanns, in absehbarer Zeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) unter Führung des Industrieverbandes zu fusionieren.

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